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Samstag, 17. Dezember 2016

Die Sichtachsen vom Wörlitzer Park: Ein Schildbürgerstreich?



Der MDR ist nicht unbedingt der Primat intellektuell hochwertiger Fernsehunterhaltung.
Viele seichte, bunte Sendungen mit einem unterirdischen Qualitätsfaktor, olle DDR - Nostalgie ( mit Ausnahme der exzellenten Märchenfilme ) und zudem vergilbte Archiv - Tralala - Filme von anno Tobak. Nüscht für den nach substantiellen Beiträgen für das tägliche Leben Suchenden.

Einst war aber Sir Peter Escher über viele Jahre auf der Jagd nach Betrügern, Schurken und dem wiehernden Amtsschimmel. Diese Sendung gibt es nicht mehr. Dafür hat sein Kollege Sven Voss am Donnerstagabend ab 20.15 Uhr für zirka eine dreiviertel Stunde mit seiner Sendung, den Versuch unternommen, in die großen Fußstapfen des MDR - Verbraucherschützers Nummer Eins, zu treten.

Eher dem Zufall geschuldet, sahen wir uns seine letzte Sendung am Donnerstag, den 15. Dezember im MDR Fernsehen an. Und auch jenen Beitrag, bei dem es um eine Art misslungenen oder gar gewollt halbfertigen Hochwasserschutz rund um die wunderbare Parkanlage geht.

Was zunächst eher harmlos klingt, könnte sich im Ernstfall zu einem waschechten Problem entwickeln. Der nach dem letzten, katastrophalen Elbe - Hochwasser arg ramponierte Park, erhielt vor einiger Zeit einen nagelneuen Schutzdeich. Angelegt nach dem aktuellen Stand der Technik. Doch dieses Gebilde birgt eine riesige Gefahr in sich:
Es ist auf einer Länge von mehreren Hundett Meter um 80 cm abgesenkt worden, womit die, als erforderlich errechnete Deichhöhe nicht überall erreicht wird. Und dieses nicht nur versehentlich, sondern vorsätzlich und willent - sowie wollentlich.
 

http://www.mdr.de/tv/programm/sendung702144_date-2016-12-15_ipgctx-true_zc-6e4f513c.html

Der Wörlitzer Park ist ein Kleinod inmitten einer eher überschaubaren Landschaft des Landkreises Wittenberg in Sachsen - Anhalt. Die aus verschiedenen Parkteilen bestehenden Anlagen sind in die Liste der UNESCO - Weltkulturerben aufgenommen worden. Das ist gut für die Gemeinde und noch besser für den Kreis. Denn damit können auch diverse Fördertöpfe angezapft werden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Wörlitz

Doch das Geld für den Deichschutz ist vielleicht unnütz ausgegeben worden. Sollte es wieder zu einer Hochwasserlage kommen, wird die Brühe genau an jenen Stellen des Deichs in die Parkanlagen hinein fließen, die dann zu niedrig angelegt wurden.
Statt auf den Flächen Aussichtsplattformen zu bauen, wurde der Deichkörper einfach niedriger gebaut, um mittels so genannter Sichtachsen dem potentiellen Besucher oder dem Spaziergänger einen ungetrübten Anblick der Sehenswürdigkeiten zu garantieren.

Ein starkes Stück des Landkreises, wie Sven Voss und sein Team darlegt.

Es mag sein, dass die Verantwortlichen dieses Schildbürgerstreichs an unsere Misere in Dresden gedacht haben, als nämlich die UNESCO den Titel " Weltkulturerbe " für jenen Abschnitt des Elbtals wieder einkassierte, weil die Waldschlösschenbrücke über den Fluss gezogen wurde. Die Brücke mutierte nicht nur zum Zankapfel, sondern auch zum verkehrspolitischen Flop.
Dieses hat der Landkreis zu verhindern gewusst. Eine Aberkennung des Prädikats ist nicht zu befürchten; wohl aber ein erneut überfluteter Park, weil die vielen Tausend Sandsäcke im Katastrophenfall gar nicht so schnell auf die Deichkrone gelegt werden können. Denn es fehlt der zuständigen Feuerwehr dazu das Personal.

Schilda in Wörlitz? Es sieht ganz danach aus.

T Bone Walker und sein " Stormy Monday Blues ":

 

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