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Freitag, 23. Dezember 2016

Mein Baum - Dein Baum - Unser Baum, der Tannenbaum!




Jetzt ist es also so weit: Weihnachten steht vor der Tür. Wer noch keine Geschenke eingekauft hat, der dürfte dazu noch höchsten 6 Stunden Zeit haben. Danach sind die meisten Läden dicht. Eine Notlösung könnte dann nur die Tankstelle sein. Doch: Wer möchte sich da schon blamieren?

Ähnlich verhält es sich mit dem allseits geliebten und beliebten Tannenbaum. Wer sich da noch nicht eingedeckt hat, der erhält nur noch den Rest vom Schützenfest. Also jene Kriepel, die letzten Krücken, die Nischensteher, die zuvor kein Mensch haben wollte.

In weiser Voraussicht, dass es bald nur noch diese hässlichen Bäume geben wird, fuhren wir am Donnerstag in Richtung Obi - Baumarkt nach Bannewitz. Von Freital - der Stadt mit den angeblich vielen Rechtsradikalen, in der die Verbrecher aus der gleichnamigen Terrorgruppe einst ihr Unwesen treiben konnte - aus kommend, gelangten wir durch Wilmsdorf. Irgendwie hatten wir uns verfahren. Und wohl deshalb, weil das Navi eine anderes Ziel erhalten hatte.

Jedenfalls fuhren wir einen Umweg. Und auf diesem sahen wir auf einem Gehsteig zwei Personen. Ein kleiner Mann, höchstens so um die 1,65 m, wuchtete einen beinahe doppelt so langen Weihnachtsbaum auf seinen Schultern über den Asphaltweg. Hinter ihm tippelte eine ebenso kleine Frau. Es sah so aus, als treibe sie das Männecken an. So, wie es ein Eselstreiber mit seinem Arbeitstier eben macht. Ich musste laut los lachen. Ein Bild für die Götter. Wurde aber sehr schnell wieder still. Denn schließlich könnte mir dieses Schicksal auf widerfahren

Endlich kamen wir beim Obi an. Der Parkplatz war nicht unbedingt gerammelt voll, aber dennoch gut besucht. Und irgendwann bei der Suche nach den begehrten Objekten wurden wir fündig. Einen Baum, einen Baumständer und eine Lichterkette wanderten auf unseren Wagen. Weihnachten 2016 war somit gerettet. Da soll kommen, was wolle. Ob vom Himmel oder auf Erden. Schnurzpiepegal: Baum ist nicht gleich Baum. Und schließlich zählt dieser zu den Reliquien der abendländischen Leitkultur im 3. Jahrtausend.

Auch der Weihnachtsmarkt soll angeblich - zumindest ist es die Meinung einiger Journalisten und CDU - Politiker - ein Symbol des Christentums sein. Nach dem verbrecherischen Anschlag in Berlin, überschlugen sich die trotzigen Kommentare dazu, was wir alle, hier, in diesem, unserem Lande, nunmehr wild entschlossen zu verteidigen hätten. Das Christentum im allgemeinen und den Weihnachtsmarkt im besonderen. Basta!

Ich habe da so meine Probleme und hege erhebliche Zweifel, ob der Kommerz zu Weihnachten ausgerechnet verteidigungswert ist. Rummel bleibt Rummel, ob zu Ostern, im Sommer oder zu Weihnachten. Es geht hier nur um Umsatz, Konsum und Profit. Dieses sind mit Sicherheit keine christlichen Werte. Denn: Wie war das noch gleich?
Johannes - Evangelium, 2. Kapitel:

Und das Passah der Juden war nahe, und Jesus ging hinauf nach Jerusalem. 14Und er fand im Tempel die Ochsen-, Schaf- und Taubenverkäufer und die Wechsler sitzen. 15Und er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle zum Tempel hinaus, auch die Schafe und die Ochsen; und die Münzen der Wechsler schüttete er aus, und die Tische warf er um; 16und zu den Taubenverkäufern sprach er: Nehmt dies weg von hier, macht nicht das Haus meines Vaters zu einem Kaufhaus! 17Seine Jünger gedachten daran, dass geschrieben steht: „Der Eifer um dein Haus verzehrt mich.“Johannes2,13-17 Elberfelder


Irgendetwas müssen die CDU - Pharisäer und dämlichen Journalisten hier verwechselt haben. Oder trifft denn eher die Hypothese Luther´s Widersachers Johann Tetzel zu? Der sagte doch einst:
Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Feuer springt.“ ...



In diesem unchristlichen Sinne: Gut´s Nächtle mit der Incredible String Band und " Very Celluar Song ":




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