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Montag, 16. Januar 2017

Der " Tatort " und die Ohnmacht mit der " Wacht am Rhein "


Köln ist eine Millionenstadt und liegt bekanntlich am Rhein. Der Rhein wiederum ist der längste Fluss Deutschlands. Weil aus Köln aber auch seit vielen Jahren als Drehort für die WDR - " Tatort " - Folgen fungiert, wäre es nahe liegend, den Vater aller deutschen Flüsse häufiger in den " Tatort " - Drehs vorkommen zu lassen. Der " Tatort " als Dickschiff der ARD, des Ersten, hat ja bekanntlich bereits mehr als 1.000 Folgen auf dem Buckel. Da könnten doch - dann und wann - einige Gedanken zu dem Ende dieses Programm - Bestandteils geäußert werden. Aber, die ARD - Intendanz verschwendet hieran nicht einen einzigen Gedankenansatz.
Dabei hätte sie vielleicht doch hinreichend Anlass dazu.

Seit Beginn des noch relativ jungen Jahres 2017 bombardiert die ARD die " Tatort " - Fans mit dem Thema Flüchtlinge im besonderen und Ausländer im allgemeinen.
Gestern Abend war es wieder so weit. Ab 20.15 Uhr quälte das Erste seine Glotzer mit dem Film " Die Wacht am Rhein " über knapp 1, 5 Stunden. Mal ehrlich: Wäre da nicht weniger, mehr gewesen?

Die Handlung des Kölner " Tatort " ist schnell wieder gegeben. In einem der Kölner Stadtteile ( ich tippe auf die  Südtstadt, exakter: Altstadt - Süd ) , die bekanntlich einen hohen Anteil an alten Gebäuden sowie von Bewohnern mit Migrationshintergrund aufweist, wird nachts in einem Zoo - Fachgeschäft eingebrochen. Einige Mitglieder einer hier gegründeten, so genannten Bürgerwehr, die sich die " Wacht am Rhein " nennt, versuchen den Täter in dem Geschäft zu stellen. Dabei kommt es zu einem Schusswechsel, innerhalb dessen einer der selbst ernannten Hilfspolizisten getötet wird. Bei einer anschließenden Suche nach dem mutmaßlichen Täter, nimmt ein Bürgerwehr - Mitglied die Verfolgung eines ausländischen Mannes, den er für den Täter hält, auf und sperrt ihn in einen Keller seines Ladens ein. Hier wird dieser von diesem und dessen Lebensgefährtin gequält und gefoltert. Inzwischen haben Ballauf und Schenk nach einigen Ermittlungen den tatsächlichen Einbrecher, einem Asylantragsteller aus Syrien dingfest gemacht. Ballauf wird dabei von Mitbewohnern des Kriminellen zusammen geschlagen. Ehe sich der Tathergang und der wahre Mörder ( es ist der Vater des Opfers ) aufklären lässt, geschehen noch einige Merkwürdigkeit in den Handlungssträngen. Die Aussage des Films ist eigentlich klar: Bürgerwehren sind illegal, die Polizei kann ihre Arbeit ohne deren Hilfe allein bewältigen und nicht alle Ausländer sind kriminell.

Ein weiteres Lehrstück in Sachen staatlich verordneter Denkstrukturen, die über die öffentlich - rechtlichen Medien in Kleinstdosen verabreicht werden sollen, um das angespannte Verhältnis zwischen Regierung in Berlin - Ausländerhasser im Osten und Westen sowie die dazwischen stehende Polizei, zu konterkarieren. Wahrlich: Der " Tatort " aus Köln war zwar um Längen besser als jener vor einer Woche aus Frankfurt am Main, aber die Grundrichtung ist die selbe. Es wird versucht, ein verständnisvollere Gesamteinstellung über unsere ausländischen Mitbürger einzufordern.

Dieses wird mittels solcher eher plumpen Drehbücher zu dem Problemkomplex kaum zu erreichen sein. Wer im Netz und / oder bei Twitter sowie via Facebook gegen Migranten und andere sein Gift versprüht, wird diesen " Tatort " eh nicht gucken. Wer sich nicht einmal die Mühe macht, jene fremdländischen Kulturen kennen lerne zu wollen; geschweige denn, sich mit ihnen auseinander zu setzen, der wird die Kölner " Tatort " - Folge ebenfalls verschmähen. Wer mit immensen Vorurteilen durch sein eigenes - oft verpfuschtes - Leben stakst, den wird weder dieser " Tatort ", noch jener zusammen geklaubte Mist aus Frankfurt, daran hindern, jene Ressentiments offen auszuleben.

 http://www.daserste.de/unterhaltung/krimi/tatort/index.html

Wirklich: Nun ist langsam mal wieder gut, mit diesem ausgelutschten Thema. Merkel´s Flüchtlingspolitik wird dadurch nicht besser und überhaupt anders akzeptiert, wenn die ARD / Das Erste, ständig Beiträge zeigt, in denen ein offenes oder auch verdecktes Freund - Feind - Bild zutage tritt. Wie wäre es, wenn die Bundeskanzlerin ihre Rechtfetigungsstrategie zu diesem Komplex endlich wieder aufgibt, ihrem Bundesfinanzminister Schäuble anweist, dass dieser seine als Geschäftsführerin bei der ARD - Produktionsfirma " Degeto " fungierende Tochter mit dem Namen Strobel, Christine, dahin gehend zu instruieren, keine Krimis mehr mit der Ausländer - und Migrantenproblematik abzudrehen und zur besten Sendezeit abzunudeln? Genug ist genug. Oder möchten die Programmverantwortlichen den pöbelnden Plebs bei FB weiter heraus fordern? Dann kann aus der " Wacht am Rhein " schnell die " Ohnmacht am Rhein " oder an der Spree in Berlin werden.

" Alex Oriental Experience " mit " Turkish And American Blend " , Live im " Rockpalast " in der Bochumer Zeche:


Als Hommage an meine vielen türkischen, arabischen und ausländischen Freund von einst aus Bremen und umzu.


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