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Sonntag, 22. Januar 2017

Energieverschwender


Weihnachten ist fast 4 Wochen her. Längst liegen die Dekorationsstücke wieder in ihren dazu gehörenden Kisten, Kästen und Kartons. Alle Lichterketten sind abgenommen, der Weihnachtsbaum abgeschmückt und die Räume von dem Weihnachtsbesuch nebst Unordnung, wieder auf Vordermann gebracht. Nach Weihnachtsfest ist mir deshalb überhaupt nicht zumute. Anders unseren Nachbarn.
In dem Mietshaus Nr. 9 brennt über den letzten Tag der leuchtenden Weihnachtsdekoration, dem 7. Januar 2017, hinaus, eine große Lichterkette. Und wirklich, sie entfaltet ihr durchaus warmes Licht, mit dem Einbruch der Dunkelheit. Da flimmern mindestens 100 Lichter an der Kette. Und dieses bis in die Nachtstunden.

Gleiches gilt für die Nachbarschaft im Haus Nr. 12. Hier hatte der Mitbewohner 6 Weihnachtssterne auf auf die Fichte des gegenüber liegenden Grundstücks Nr. 13 montiert. Keine sehr großen Sterne, aber, immerhin solche, die noch von einiger Entfernung aus, deutlich sichtbar sind. Sie erleuchten ebenfalls mit der einkehrenden Dunkelheit. Tag für Tag; auch nach dem 7. Januar. Was für Kulturbanausen?

So brennen die schmucken Lichtlein in den Gärten Abend für Abend und verbrauchen Strom. Energie, die bezahlt werden muss.Die Lichterkette, die eine Nennleistung von vielleicht 40 Watt haben könnte weniger, die Sterne, die mindestens 40 Watt je Birne als Nennleistung aufweisen, dafür mehr. So habe ich eine kleine Verbrauchsrechnung aufgemacht, die da lautet:

40 Watt a´7 Stunden  = 280 Watt je Tag x 60 Tage ( ab Samstagnacht vor dem 1. Advent bis zum 23. 01.2017 ) = 16.800 Watt = 16, 8 Kilowatt x 0,26 Cent = 4, 38 Euro.

40 Watt x 6 = 240 Watt a´7 Stunden = 1.680 Watt je Tag x 60 Tage = 100.800 Watt = 100,8 Kilowatt x 0,26 Cent = 26, 08 Euro.

Gut, nicht viel, aber Kleinvieh macht auch Mist. Und wenn ich es nicht zu bezahlen habe, dürfte es mir eigentlich schnurzpiepegal sein. Oder?

Doch den Vogel der Energieverschwendung scheinen unsere Nachbar visavis abzuschießen. Bei ihnen brennt in Wohnzimmer an beinahe jeden Abend ab dem Einbruch der Dunkelheit bis in die frühen Morgenstunden die volle Beleuchtung. Das heißt, ein so genannter Kronenleuchter, bestehend aus  6 Birnen a´40 Watt, mehrere Wandlampen und wohl noch zusätzliche Tischlampen.
Irgendwie scheinen die Mieter dort Angst vor der Dunkelheit zu haben. Ein solches, abnormes Verhalten nennen die Fachleute Achluophobie (auch: Nyktophobie. Sollte diese Krankheit tatsächlich hier zutreffen, wird die Stromrechnung bei den Mieter gegenüber astronomisch sein.

So rechne ich auch hier:

6 x 40 Watt ( Kronleuchter ) = 240 Watt
2 x 60 Watt ( Wandlampen ) = 120 Watt
2 x 60 Watt ( Tischlampen ) = 120 Watt

= 480 Watt x 8 Stunden =  3.840 Watt
x 300 Tage = 1.152.000 Watt = 1,1,52 Kilowatt
x 0,26 / Kilowatt = 299, 52 Euro.

Und dieses nur für da beleuchtete Wohnzimmer. Mal ganz ehrlich, da kann jeder das Geld gleich in den Gulli werfen. Und so vermuten wir, dass das uns gegenüber lebende Paar, wohl eher diese Krankheit behandeln lassen sollte, als jede Menge Strom zu verbrauchen?

Oder, haben die beiden Energieverschwender einfach vergessen, das Licht hinter sich auszumachen, so, wie ich es über viele Jahre in meiner Erziehung zur extremen Sparsamkeit bei den Eltern, als Mieter und auch heute noch, eingebläut bekommen habe?
Wie sich die Zeiten ändern?

" The Doors " und " When the music´s over ( turn out the lights! ) - Yeah! ( 1968 ):





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