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Donnerstag, 5. Januar 2017

Wintertag


Es hatte geschneit. Nicht sehr viel, aber immerhin soviel, dass ich Besen plus Besen und Schneeschieber ( Alu, wegen des beschämenden Zustandes des Gehweges ) von der Terrasse holen musste. Gegen 7.30 Uhr legte ich los. Auch von den Nachbargrundstücken hörte ich das sattsam bekannten Kratzen, das Schaben und Schieben, wenn der Winter die weiße Pracht hat herunter rieseln lassen.
Der Nachbar unter uns war auch bereits fleißig. Er legte ein atemberaubendes Tempo vor, so dass ich ihn gar nicht mehr beim Schippen beobachten konnte. Er hatte diesen sogar mit Split abstreut. Ein Vorbild.

Die Nachbarn über uns indes waren, so, wie ich auch, kräftig am Schnee fegen. Die Schneeschieber hatten zuvor bereits ihre Dienste getan. Nein, also doppelte Arbeit, die werde ich mir bei diesem Katastrophen - Fußweg nun wahrlich nicht machen. Ich streute - so die Hersteller - -werbung - biologisch abbaubares Streusalz aus dem Keller und verteilte einen halben Spielzeugeimer voll auf die noch leicht glatten Flächen. Das war´s - für´s erste. Denn aus dem MDR aktuell - Wetternachrichten vernahm ich, dass es eventuell noch weitere Schneefälle geben soll.

Zudem berichtete der Verkehrsfunk dort von unzähligen Staus und quer stehenden LKW sowie Unfällen. Die Liste der Verkehrsbehinderungen wurde beinahe viertelstündlich um ein bis zwei weitere Meldungen länger. Warum eigentlich? Es gilt doch auf bundesdeutschen Straßen die Pflicht, dem Wetter angemessene Bereifung - also im Winter dann Winterreifen - aufziehen zu lassen. Anscheinend hat so manche Spedition diese Vorschrift in den Wind geschossen. Bei einem Verkehrsunfall kann das richtig teuer werden. Während der MDR weitere Nachrichten sendete, bereitete ich mir einen Pott Kaffee aus der Maschine zu. Genüsslich trank ich diesen als Warmmacher aus.
Und dabei erinnerte ich mich an einen Winter der Jahre 2002/2003, als es selbst im ansonsten eher vom Schmuddelwetter heim gesuchten Bremen und umzu außergewöhnlich viele Wintertage gab. Ich musste beinahe jeden Tag Schnee fegen. Weil eine oberspießige, über reagierende Nachbarin, die einen der pseudo - emanzipierten Doppelnamen trägt, mich ständig vor meinem Büro wegen der Kehrpflicht erinnern wollte. Die alte F. - W. ging mir gehörig auf die Nerven. So kehrte ich meinen Teil des Weges und ließ die andere Hälfte visavis von dem Nachbargrundstück einfach liegen. Die Doppelnamen - Trulla war damit immer noch nicht zufrieden und nervte mich weiter. Solange, bis mir der Kragen platzte und ich sie anblaffte, sie solle sich an meine Nachbarn halten. Danach war endlich Ruhe.

Was der Grundstückseigentümer ihr Leid, ist der Kinder ihr Freud. Oder, so? Jedenfalls schienen sich einige Klassen der in der Nähe befindlichen Grundschule einen Spaß mit dem frisch gefallenen Schnee zu machen. Sie begaben sich nebst Lehrer nach draußen und begegneten uns bei unserem Spaziergang zur Kesselsdorfer Straße. Auch auf den Wegen dorthin wurde der Reinigung - und Streupflicht ordentlich nachgekommen. Vielleicht möchte kein Grundstückseigentümer irgendwelchen Ärger mit ausrutschenden und hinfallenden Passanten haben, die dann an ihn noch einen Regressanspruch stellen, weil nicht Schnee gefegt und abgestreut worden ist.

Und gerade dieses Thema wurde wieder aktuell, als ich einen Nachbarn am Briefkasten an der Altfrankener Straße traf. Wir erinnerten uns an den Schneewinter 2009 / 2010, als in der sächsischen Landeshauptstadt zum Teil bis zu 40 cm Neuschnee fielen. Wir mussten schippen, fegen und streuen. Da ist der jetzige Winter eher ein müder Abklatsch. Es soll dennoch kälter werden. So, um die - 12 Grad. Tja, auch kein Vergleich, zu damals mit den - 21 Grad und darunter.

http://www.frontgewitter.de/Winter0910.html



Unsere vier Vierbeiner scheinen die Kälte wohl förmlich vorauszuahnen. Sie haben es sich allesamt auf irgendwelchen Sitzgelegenheiten mit Kissen bequem gemacht. Warum auch nicht? Wen treibt es bei diesem Frost, dem Eis und dem Schnee schon nach draußen? Nicht einmal einen Hund. Und, eine Katze schon gar nicht. Wohl aber einen Menschen, wenn er unter anderem Schnee schippen muss.

Dazu passend: Simon and Garfunkel mit " I´m a rock " - Hach, schöööööööööööööön!



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