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Montag, 27. Februar 2017

Win - win für Tussis?



Die Natur auf unserer nicht ganz runden Erdkugel wird ja von dem hier lebenden, größten Raubtier, dem Menschen, in vielfältiger Weise gequält, zerstört und manipuliert. Auch an sich selbst lässt der Humanoid jede Menge Veränderungen vornehmen, um - immer gegen einen riesigen Batzen Geld, versteht sich - dem Idealtyp jenes - angeblich - göttlichen Ablegers nahezukommen, dass längst von der Werbung, der Industrie und natürlich auch - den so bösen - Medien in die Dumpfschädel der, nach diesen Vorgaben dahin vegetierenden Mitmenschen eingehämmert wird. Als Triebfeder jedweden Handelns gilt deshalb auf der einen Seite, die Sucht nach Moneten, Luxus und einem hohen Grad an Aufmerksamkeit, auf der anderen Seite, eben die gleichen Fakoren, nur in umgeddrehter Reihenfolge.

Gut, ja, gut, ich sach´ma´, ich glaube, zu wissen, dat da die grauen Zellen bereits abgestorben sein müssen, wenn sich ein Abbild des da Oben hausenden, so viel Mühe macht, um seine - von dem da Oben? - angelegten Genome später so zu manipulieren, dass ein Arnold "Arnie " S. aus Thal, jetzt in Kalifornien lebend, ein Ralph M. aus Recklinghausen oder ein Dolph L. aus Stockholm heraus kommen soll.
Die Heilige Schrift formuliert es deshalb so:

 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.

Eigentlich steht hier nix davon, dat Eva aus Adams Rippe entstand. Aber, egal. Hier könnte auch die existenzielle Frage nach dem Entstehen von Henne und Ei oder umgekehrt gestellt werden.

Jedenfalls das Ebenbild des Schöpfers war ja zunächst nackt im Garten Eden und erhielt wohl später als Bekleidungsersatz das berühmte Feigenblatt. Und weil das angebliche Urpaar aller Menschen sich unbotmäßig verhielt, nämlich der Schlange auf den Leim ging, den wohl schmeckenden Apfel vom verbotenen Baum aß, wurde es aus dem Garten Eden verbannt. Für immer. So musste das Urpaar seinen künftigen Lebensunterhalt ab sofort selbst bestreiten. Deshalb wurde aus deren Nachfolgeschaft ein Volk von Jägern und Sammlern. Das setzt sich bis heute fort.

Nur das Aussehen des Menschen hat sich seit der Genesis erheblich verändert. Er wird - zumindest in einigen Erdteilen - ständig größer, wird aber auch - wie zu Beginn - immer fauler, dafür jedoch permanent älter. Achtzigjährige sind in vielen Industrieländern längst keine Seltenheit mehr, sondern wohl eher die Regel. Neunzigjährige aber kaum noch die Ausnahme. Hundertjährige dafür nicht eben selten. Nur bei der Reproduktion der eigenen Rasse, werden dem homo oeconomicus weiterhin - dann wohl vom Schöpfer bestimmt - enge Grenzen gesetzt. Bei einem - Adam und Eva gleich gestellten - Paar ist der Zeitraum der Reproduktion, der Zeugung von Nachkommen endlich, weil begrenzt auf vielleicht 18 bis 45 Jahren, obwohl dieser von der Menache ( ab 11,5 - 14,5 Jahren ) bis zur Menopause ( ab 45 - 55 Jahren ) dann bei der Frau - zumindest theoretisch - beinahe 5 Dekaden umspannen kann. Der Kerl - sofern überhaupt zeugungsfähig - kann eigentlich bis zu seinem Tod, demnach auch noch als Greis mit 90 Jahren, ein Kind zeugen.

Nun, ja, jenseits der reinen Theorie gibt es die Alltagsrealität und die sieht bekanntlich eben eher grau aus. Wenn ein Paar - warum auch immer - häufig aber doch aus biologischen Gründen kinderlos bleibt, dann gibt es - mit den Worten des " Kaisers " Franzl Beckenbauer gesprochen - drei Alternativen: 

1. Alles bleibt so, wie es ist

2. Es bleibt nicht so, wie es ist und die Medizin hilft nach

3. Es bleibt so, wie es ist, aber man/frau nimmt ein fremdes Kind an.

Immerhin haben viele Prominente sogar zwei Alternativen gewählt, nämlich 2. und 3.  
Das kostet Geld, verlangt die Inanspruchnahme von Beziehungen, sofern die Bedingungen zur Annahme an Kindes Statt nicht erfüllt werden können und ein Kinderwunsch im Ausland in Erwägung gezogen wird.
Doch: Die globalisierte Welt kann auch da Lösungen bereit stellen, wenn der Drang nach einem erfüllten Leben durch Kinder besonders ausgeprägt ist und eignen Kinder verwehrt bleiben.

Da las ich doch am Wochenende in der " Sächsische Zeitung ", dass eine gewisse Caroline Beil ( hmmh, wer ist das? Nie gehört! ) im zarten Alter von 50 Lenzen erneut Mutterfreuden entgegen sieht. Ach, ja? Ich dachte immer, dass 50 Jahre ein bisschen weise machen sollten. Doch, wenn das junge Glück ( er ist erst 34 ) tatsächlich an der Erfüllung des Kinderwunsches abhängt und nicht am Kontostand, dann ist es nur verständlich, dass jede nur erdenkliche Möglichkeit in Betracht zu ziehen ist, um die Beziehung nicht auf eine ständige Belastungsprobe zu bringen.

Beil wird also Mama. Aha! Aber, wer in drei Teufel´s Namen ist diese Caroline Beil?
Mutti Google hilft auch hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Caroline_Beil

Aja, irgendwo schon mal gesehen. Und, wenn ich mir so ihre Vita durch lese, immerhin schwingt da so ein wenig Multitalent mit. Vielleicht war ihr Papa, der verstorbener Musiker Peter Beil ( https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Beil ) genetisch beteiligt. Wie dem auch sei, Caroline hat sich einen erheblich jüngeren Partner ausgesucht. das ist nichts verwerfliches, in dieser, medial durch gestylten Gesellschaft, in der jeder halbswegs aussehende Teutone, ob mit oder ohne Migrationshintergrund, sich im Show - Biz versuchen darf. Doch es gibt auch Berufe, in denen ein - dann auch gut ausgebildeter - Bundesbürger oft nicht das Schwarze unter dem Fingernagel verdient. Dazu gehören in schöner Regelmäßigkeit viele der Freiberufler, wie Anwälte, Ärzte und auch Zahnärzte. 

Beils Lebensgefährte ist Letzterer. Er betreibt eine Gemeinschaftspraxis in Marl ( http://www.zahnarzt-sattler.de ). Räusper, wo? In Marl. Das ist eine Stadt mit zirka 87.000 Einwohnern in der Nähe von Gelsenkirchen, Bottrop und Recklinghausen. Eingezwängt zwischen drei Autobahnen, der A 43 im Osten, der A 52 im Westen und der A 2 ( vulgo: Warschauer Allee ) im Süden liegt diese Stadt, in der einst die Kohle und heute die Chemie die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen diktieren, irgendwo im Nirgendwo des einstigen Pütts. Gut, Dortmund ist nicht sehr weit von Marl und damit kann auf Erstliga - Fußball gesehen werden, da ja der ehemalige Verein der einst erstklassigen Oberliga West, der TSV Marl - Hüls in den 1960ern in der Versenkung verschwand und ab den Nullerjahren zwischen VIII. und V. Liga herum dümpelt.

Tja, also die Provinz versprüht demnach nicht den Glamour einer Großstadt, wie Düsseldorf, Köln oder auch Hamburg, München sowie Berlin. Deshalb hilft es, sich aus der elend langen Liste der B bis D Promis sich ein Opfer auszusuchen, mit dem Mann dann in die Schlagzeilen kommt. Publizität ist gut für das laue Geschäft, dient dazu, auf anderen Feldern, jenseits des ausgeübten Berufs, Kasse zu machen, um den Schuldenabbau voran zu treiben. Wenn dann auch noch Frau dabei unterstützend tätig ist, um so besser.

Wer war noch gleich Caroline Beil? Ach, ja, die die mit 50 noch schwanger ist. Die Genesis der Bibel besagt denn auch dazu:

Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht.

So aber lieber nicht, denn es gibt schon genug davon. Sonst behalten am Ende die Irren aus der Sekte der Kreatonisten noch Recht und dürfen auch weiterhin davon fabulieren, dass jede Eingriff in den menschlichen Körper, ein solcher in den der Schöpfung ist. Weshalb dann die Beil´sche Hormonbehandlung wider der Schöpfung sein muss. Das wird sich dieser allerdings nicht gefallen lassen. Wehe, wenn in den nächsten Jahren der Säugling zum Kleinkind und Jugendlichen heran wächst. Das strapazierte Nervenkostüm der armen Caroline. Na, vielleicht verdient er dann mit der Zahnarztpraxis auch Geld, dann können sie sich dafür ein Kindermädchen leisten, dass die Grobarbeit erledigt. Diese ganze Chose aus dem Hause Beil / Sattler kann zudem Honorar bringend erneut an die Dumpfbacken - Blätter, wie " Bunte " verkloppt werden.

So wird aus dem medizinischen Risiko einer Spätgebärenden dann doch noch eine Win - win - Geschichte. Sie geht in Rente, er verdient, weil endlich bekannt auch mal Geld und das Kind wird gleich in die mediale Scheinwelt der Prominenten eingeführt.

Auch wenn Donald " The Duck " Trump behauptet zwar immer noch, dass " Win - win " etwas für " Pussies " sei, was im internationalen Politik - Zirkus dann eher mit heftigen Kopfschütteln zur Kenntnis genommen wird, gilt jedoch für diesen und auch andere Fälle aus der aufgeblasenen Medienwelt von Promis und solchen Gestalten, die meinen, dazuzugehören, dass er damit den Nagel auf den Kopf trifft. " Win - win " für Tussis, eben!  

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