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Montag, 6. März 2017

Brandner und die AfD - Bluna!



Wer ist Stephan Brandner?
Stephan, Who?
Brandner, nie gehört.

Das ist auch besser so, denn der Brandner, Stephan, ist ein richtiger Maulheld. Dazu noch ein richtiger, rechter Bursche. Einer, von der AfD nämlich. Nicht aus dem hiesigen Freistaat, sondern aus dem benachbarten Bundesland, in dem mittlerweile ein " Linker " Ministerpräsident die Geschicke des armen, aber landschaftlich attraktiven Freistaates Thüringen lenkt. Und hierhin verschlug es auch Brandner.

Er ist eigentlich gebürtiger Herner. Herne? Wo liegt dat denn? Herne ist eine Stadt in Nordrhein - Westfalen. Sie liegt in der bevölkerungsreichen Rhein - Ruhr - Region, an den Autobahnen 2, 40,42 und 43, zwischen Wattenscheid und Gelsenkirchen sowie Recklinghausen und Bochum. Herne zählt als kreisfreie Großstadt mehr als 155.000 Einwohner. Dazu gehören auch jene Menschen, die einst in der Stadt Wanne - Eickel wohnten. Herne liegt somit im so genannten Pütt.

Dort regieren die " Roten ", die " Sozen ", die SPDler. Mit dem Niedergang der Eisen - Stahl - und Kohleindustrie wuchs der Schuldenstand der Stadt auf sagenhafte 1,181 Mrd. Euro. Das ist rekordverdächtig. Auch für das Bundesland Nordrhein - Westfalen. Es könnte damit das Märchen von den " Sozen ", die nie mit Geld umzugehen gelernt haben, bekräftigen.
Aber auch sonst ist die Stadt alles andere als attraktiv. So is´de Pütt eben!

https://de.wikipedia.org/wiki/Herne


Stephan lebte ab 1966 in der " roten " Stadt Herne und legte dort 1987, ein wenig spät, aber noch nicht zu spät, sein Abitur ab. Dann lernte er einen vernünftigen Beruf, nämlich den des Industriekaufmanns. Ab 1990 entschloss er sich zu einem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Regensburg. Und absolvierte von 1994 bis 1996 in Memmingen, Kempten und München das Referendariat. Brandner ist seit 1997 als Rechtsanwalt tätig; zuletzt in Gera, wo er nunmehr wohnt.

Deshalb durfte er auch für die AfD in den Thüringer Landtag einziehen. Mit der CDU, in deren Jugendorganisation, der JU, er sich einst aufgehoben fühlte, der CSU, deren Mitglied er während seiner Ausbildung in Bayern war und dann später der Thüringer CDU, der er nach seinem Umzug dann dort wieder angehörte, hat dieses nicht so ganz funktioniert. Nun sitzt er endlich im Landtag und darf seine rechte Gesinnung kundtun. Dieses nimmt Brandner manchmal allzu wörtlich.


https://de.wikipedia.org/wiki/Stephan_Brandner


Er fiel in dem nur relativ kurzen Zeitraum seiner parlamentarischen Tätigkeit bereits einige Mal unangenehm auf. Als AfD - Fraktionsvorsitzender im Thüringer Landtag bekam er es gleich mit der ihm bekannten Mama Justitia zu tun. Seine Immunität wurde wegen eines Strafverfolgungsersuchens der Staatsanwaltschaft aufgehoben. Brandner soll ein Video einer einstigen Bekannten bei einem Porno - Bezahldienst ins Netz gestellt haben.

Hierzu berichtet - wenn auch sehr unbeholfen - das Latrinen - Blatt mit den vier Buchstaben in seiner Online - Ausgabe vom 02.05.2015:

„Seit drei Tagen wird über mich geredet und ich weiß offiziell gar nichts“, so Brandner zu BILD. Erst auf seine Nachfrage hin habe die Staatsanwaltschaft ihm bestätigt, dass es um Ermittlungen im Paragraf 201 a StgB gehe – Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen. Strafbar mit bis zu 2 Jahren Haft.  "

- Zitatende - aus:
http://www.bild.de/regional/leipzig/skandale/um-afd-vize-brandner-40780958.bild.html


Nun ja, zunächst gilt auch für den politischen Rechtsaußen der Grundsatz " in dubio pro reo " als Rechtskonstitut jedweder strafrechtlichen Bewertungen. Und damit dürfte auch klar sein, dass dieses Ermittlungsverfahren keinerlei Auswirkungen auf Brandners politisches Engagement für die AfD haben wird. Denn es sind hier zwei Paar verschiedene Stiefel.

Etwas anders verhält es sich mit dem ungebührlichen Verhalten Brandners während einer Landtagssitzung, als er - knapp ein Jahr später - innerhalb eines Tages drei Ordnungsrufe von der die Sitzung leitenden Vizepräsidentin Jung ( " Die Linke " ) erhielt und aufgrund dessen und nach der geltenden Geschäftsordnung, den Plenarsaal verlassen musste. Brandner titulierte Abgeordnete der " GRÜNEN " als " Koksnasen " und " Kinderschäder "; jene der Partei " Die Linke " als " dämlich " und " Antifanten " und ging dann noch einen CDU - Kollegen verbal an.
Das reichte dann, um ihn von der laufenden Sitzung auszuschließen.


http://www.mdr.de/thueringen/brandner-landtag-ausschluss-100.html

Der Maulheld Brandner ist natürlich auch fleißig auf seiner Seite des Hetz - Portals " Facebook " aktiv. Hier ledert er zu aktuellen Themen gegen die politischen Gegner kräftig weiter. Oder gibt den besorgten Bürger, wenn es um angeblich " linksextremistische " Straftäter, eine - so seine Worte - bunte " Bettelmafia " oder auch eine - von ihm und seinen Gesinnungsfreunden - permanent befürchtete Übervorteilung ausländischer Mitbürger geht.


https://www.facebook.com/pg/brandnerimlandtag/posts/?ref=page_internal

Dann legte er sich auch noch mit dem Minister Benjamin - Immanuel Hoff von der Partei " Die Linke " an, den er als " linksextrem " bezeichnete, weil dieser einst über 20 Jahre lang in der Jugendorganisation " JungdemokratInnen / Junge Linke aktiv war, die in einem Thüringer Verfassungsschutzbericht einmalig 1999  als " als "linksextremistische Gruppierung, die theoretische Grundlagen der politischen Arbeit vermitteln will"  bewertet wurde. Allerdings ist der heutige Landesminister Hoff dort mit keinem Wort erwähnt worden.


http://www.mdr.de/nachrichten/politik/regional/thueringen-staatskanzlei-hoff-links-extrem-100.html

Das ist typisch für die AfD - Rabulistiker und ihre Anhängerschaft. Fakten nur unvollständig in die Öffentlichkeit hinaus posaunen, damit eine ordentliche Medien - Aufmerksamkeit erzeugen und anschließend - natürlich nur auf kleinlautem Level - die ganze Chose zurückfahren. Brandner versteht diese Zirkusnummer glänzend. Wenn der Dickbauch erst einmal hinter oder vor einem Mikrophon steht, gibt es kein Halten mehr. Da wird polemisiert bis die braune Schwarte, die Speckschwarte nämlich, kracht. Wer den FB - Sermon, den er und seine Parteifreunde nebst Anhängerschaft sich genauer durch liest, wird schnell erkennen, dass dort immer das gleiche Vokabular, die identische Kampfrhetorik und sich wiederholende Behauptungen, die nicht einmal bewiesen sind, in den öffentlichen Raum gestellt werden. Eine üble Machart, die beinahe der während der Weimarer Republik und der Zeit danach entsprechen könnte.

Aber Meister Pöbel Brandner kann auch auf lustig und nicht nur auf Krawall gebürstet sein. So stellte er aktuelle ( siehe seinen FB - Eintrag hierzu ) eine  " Kleine Anfrage " am 2. März 2017 hinsichtlich der thüringer Brauerwirtschaft und des heimischen Bierkonsums und wollte hierin u.a. auch wissen, wie hoch jener im Thüringer Landtag ist.
Das sind - sofern wirklich ernst gemeint - wahrhaft existenzielle Probleme, die Brandner derartig umtriebig machen. Einem kritischen Beobachter indes schwant dabei eher die dahinter stehende, die wahre Intention Brandners: Er möchte den Landtag als Saufzirkel entlarven, sofern der dortige Bierkonsum entsprechend üppig ausfallen sollte.

Mensch, Stephan, Herr Kollege ( aber nur aufgrund der identischen Ausbildungen ), welcher Zeitgeist hat dich da wieder geritten? Da hättest du doch eher nach der Anzahl der vorhandenen Kuhställe anfragen müssen. Denn dieser landwirtschaftliche Sektor ist doch wesentlich ertragreicher als der der Brauereiwirtschaft. Oder, wie wäre es mit einer " Kleinen Anfrage " zu der Länge und der Ausbaufähigkeit von Radwanderwegen entlang der Saale? Das wäre doch wesentlich interessanter; insbesondere für den sanften Tourismus und bringt eine ordentliche Schlagzeile. Auch Anzahl von Auspendlern von Thüringen in Richtung Bayern und die damit verbundenen ökologischen Kosten wäre doch eher als interessante " Kleine Anfrage " geeignet.
Stattdessen nervst du deine Damen und Herren Kollegen mit Bierbraukunst und den Konsum des edlen - auch hier wohl schmeckenden - Gerstensaftes.

Da deine AfD aber eher in der Vergangenheit, nämlich den 1930er bis 1950er Jahren politisch und historisch behaftet ist, hätte ich jetzt vorgeschlagen, eine " Kleine Anfrage " bezüglich des Verbrauchs von " Bluna " zu stellen und die daraus resultierenden Folgeschäden auf den dauerhaften Konsum durch Karies und Gewichtszunahme bei den Thüringern.

Ach, ich vergaß doch glatt zu behaupten: Das zuckerhaltige Gesöff wird im Wege des gesamtgesellschaftlichen und nachkriegswirtschaftlichen roll back in der ursprünlichen Flaschenform ab sofort wieder eingeführt. Als Pflichtgetränk für sämtliche AfDler. Alles Bluna, eben.

" The Dubliners " und der Klassiker " Seven Drunken Nights ":


Wenn das keine Motivation für die nächst AfD - Anfrage ist?


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