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Sonntag, 26. März 2017

Geburtstagstafel


Große Ereignisse können ihre Schatten weit voraus werfen. Können, müssen aber nicht. Wenn ein Geburtstag ansteht, kann es deshalb zu einem wahren Konsumrausch kommen, sofern dieser - angemessen - gefeiert wird. Als Ökonom halte ich den auch hier anzulegenden, gestrengen Maßstab von Nutzen zu Kosten oder auch umgedreht, alle Male als zu beachten. Kostet eine solche Feier sehr viel Geld, ist der Nutzen ( die Geschenkanzahl und ihr Wert ) eher gering, wäre zu überlegen, ob jene Feier erforderlich ist. So würde der homo oeconomicus denken.

Doch es gibt eben eine andere Herangehensweise. Wer das zwischenmenschliche favorisiert, sollte nicht auf die Kosten für eine Geburtstagsfeier sehen. Wichtig ist hier das gemeinsame, das gesellige Zusammensein, die Ausgeburt der viel berüchtigten deutschen Gemütlichkeit. " So jung sehen wir uns nicht wieder. ", lautet da ein Sprichwort.

Wie wahr, denn der nächste Geburtstag folgt unweigerlich dazu, dass der ihn Begehende tatsächlich ein Jahr älter geworden ist.

Da wagten wir die Odyssee auf einen Freitagnachmittag, den Konsumtempel " Kaufland " aufzusuchen. Freitag, der 24. März 2017 war nun eigentlich kein besonderer Tag. Außer, dass das Wochenende vor der Tür stand. So wenige Tage vor Ultimo, wenn die Masse ihren Lohn oder das Gehalt und die Rentner die demnächst wieder steigende Rente sowie die HARTZER ihre Alg II - Leistungen bekommen, ist in der Regel hier die berühmte " Tote Hose ".
Doch: Nicht so an diesem Freitag.

Es wimmelten Hunderte in den langen Regal - Gängen herum Kreuz und quer, hin und zurück, seitwärts, ganzen Pirouetten wurden mit dem eisernen Einkaufswagen dabei gedreht. Das oft entspannte Durchfahren der endlosen, mehr als mannshohen, mit Artikeln voll geprobten Regalmeter, es wurde zu einer Tortur. Und: Überall nur Eisgraue - so, wie wir auch.

Während sich unser Gefährt langsam, aber sicher füllte, mein Gemütszustand sich allerdings von Sekunde auf Sekunde im Sinkflug begab, grauste es mir schon vor dem Schlangestehen an der Kasse. Nach mehr als einer Stunde des Einkaufsmartyriums, befanden wir uns vor dem Kassenband. Als ich die Masse an Waren - Roboter artig - auf das dortige Band legte, verfluchte ich innerlich die US - Amerikaner mit ihrer einst großartigen Idee des " Cash and Carry " oder dem heutigen " self - service ". Doch: Wer günstige Lebensmittel kaufen möchte, der muss diese Nachteile hinnehmen.

Endlich, hatte die Kassiererin ihren Einscanne - Marathon beendet. Der gesamte Sermon kostete einen dreistelligen Betrag. Nun, gut: Geburtstag, halt.

Damit war meine Arbeitstätigkeit nicht beendet. Nach dem Auflegen auf das Kassenband, das Einlegen in den Wagen, erfolgte das Einpacken in die Plastekörbe, das Heraufwuchten in Küche und das Auspacken in die Schränke. Wenn diese fünf Arbeitsgänge nach zirka 2 Stunden erledigt waren, kam jedoch keine Ruhe in den weiteren Tagesablauf. Nun wurden Kuchen gebacken, Salate gefertigt und Buletten gebraten. Diese Vorbereitungen dauerten bis in die Abendstunden. Endlich konnte ich mein müdes Gebein auf das Sofa legen. Morgen ist auch noch ein - sehr langer - Tag: Die Geburtstagsfeier steht an.

Wie die vorbereitete Geburtstagstafel aussehen darf, ist auf dem obigen Bild erkennbar.

Ein Mal im Jahr, viele Male im Leben. So wie dieses selbst verläuft: Rauf und runter!

" The Secret Machines " mit einem Cover - Stück von " Harmonia " aus dem Kult - Album " De Luxe " : " Immer wieder:




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