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Dienstag, 7. März 2017

Opel - Popel - Nobel!




Die Spatzen haben es seit vielen Wochen schon von den Dächern in Rüsselsheim, Kaiserslautern und Eisenach gepfiffen: " Wir werden verkauft!"
Wir, dass ist der Automobilhersteller Opel oder besser und exakter: Die  Opel Group GmbH  und  Adam Opel Aktiengesellschaft in Rüsselsheim.

Der beinahe vor 180 Jahren geborene Begründer der Automobilfirma, Adam Opel, der im zarten Alter von 58 Jahren am 8. September 1895 verstarb, wird sich deswegen wohl nicht im Grabe umdrehen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Adam_Opel

Die viel zu lange Leidensgeschichte des Automobilbauers seit der Übernahme durch den US - amerikanischen Konzern General Motors ( GM ) hat vielfältige Facetten des Scheiterns aufzubieten. Als die Opel - Brüder ihre Firmenanteile am 17. März 1929, also fast vor 88 Jahren, an den US - Giganten GM verkauften, behielten sie auch zunächst ihren Einfluss in dem Unternehmen.
Während der nationalsozialistischen Herrschaft konnte Opel weiterhin Zivilfahrzeuge bauen. Das änderte sich erst 1940 als der Betrieb auf die Kriegswirtschaft umstellen musste.

Nach dem Zusammenbruch des faschistischen Deutschland 1945 kam die Wiederaufnahme der Fahrzeugproduktion erst schleppend voran.
Ab den WiWu - Jahren gelang es Opel durch eine entsprechende Modell - Politik einen größeren Marktanteil zu sichern.
Durch eine nur langsame Umstellung von großen Limousinen auf kleinere PKW und bedingt durch die Auswirkungen der in den 1970er Jahre entstandenen " Ölkrise ", sanken die Zulassungszahlen für die Opel - Modelle stetig.
Später kam ein Qualitäts - und damit einhergehendes Image - Defizit bei den Kunden hinzu.
Opel musste immer mehr Marktanteile an die Konkurrenz - insbesondere aus dem Ausland - abgeben.

In den Nullerjahren schlug die so genannte " Finanzkrise " sich spürbar bei den Verkaufszahlen nieder. Opel kriselte erneut. GM erwog den Verkauf des chronisch defizitären Konzerns. Die aufgenommenen Übernahmegespräche mit Kaufinteressenten scheiterten jedoch.
2014 wurde dann der Standort in Bochum für immer geschlossen.

Nun steht fest, dass die restlichen Werke von der französischen PSA Groupe ( Peugeot, Citreon und DS ) durch Verkauf von GM übernommen werden. Der Kaufpreis beträgt 1,3 Mrd. Euro; der Zusammenschluss der Automobilhersteller soll bis Ende 2017 abgeschlossen sein.

Angeblich wird die Marke Opel beibehalten. Doch, was einst die produzierten Modelle, nämlich den Opel Kapitän, Admiral, Kadett, Diplomat, Senator oder auch den legendären Manta,den Ascona, den Rekord oder weitere Kadett - Varianten sowie auch den durchaus erfolgreichen Corsa ausmachten, war bereits mit den neueren Modellen nicht mehr zu erreichen. Die Opel - Fahrzeuge hatten nicht nur einen miserablen Ruf bei den Autofahrern, sondern sie waren - wohl durchaus in der Pannenstatistik nachweisbar - von ebensolcher Herstellungsqualität.

Wer je in einem der vielen, eher nichtssagenden Opel - Fahrzeuge saß, wird bereits nach kurzer Zeit erkennen und in dem Fahrverhalten spüren, dass es sich um überteuerte PKW handelt, die mit vielen in - und ausländischen Modellen nicht konkurrieren können. Die Ausstattungen sind schlicht und billig aussehend. Zusatz - Komponenten, die bei anderen Herstellern serienmäßig eingebaut werden, können nur per Aufpreis erworben werden.
Dieses und noch mehr trägt nicht gerade dazu bei, das Rentner - Auto - Image mit Dackel - Wackel neben einem selbst gestrickten " Klopapierhut " auf der Heckablage, einer Wolldecke auf der Rücksitzbank sowie einem Duftbaum am Innenspiegel als ständiger Begleiter der Generationen Opel - Fahrer abbauen zu helfen.


https://de.wikipedia.org/wiki/Opel


Wie war das noch gleich? Jeder Popel fährt ein Opel! Vielleicht demnächst mit französischer Innenausstattung und somit etwas nobler?

John Coffey: Wanted Dead Or Alive :



Dafür bekommen die Yankees jetzt ordentlich Kohle aus dem Land der guten Küche, der ebenso guten Weine und der schlechten Autos. Trump wird es sicherlich für den Mauerbau an der mexikanischen Grenze gut gebrauchen können. Dat nennt sich dann auch Entwicklungshilfe West.


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