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Donnerstag, 9. März 2017

Retourkutsche



Der Bunt - Blöd - Bimbes - Sender RTL ist nun auch schon in die Jahre gekommen. Seit mehr als 33 Jahren ( zunächst als RTLplus ) versucht sich der dann in Köln ansässige TV - Anbieter, der inzwischen ( ganz weltmännisch, kapitalistisch, im feinsten Denglisch formuliert ) zur RTL Group zählende Privatsender, vergebens als sinnfreie Alternative zur alternativlosen ÖR Group aufzustellen. Das gelang anfangs immer öfter, dann weniger, heutzutage eher kaum noch. Immerhin darf aber der für bildungsferne Schichten ausstrahlende bunte Titan, ab und an zweistellige Quoten bei der werberelevanten Zielgruppe der 14 bis 49jährigen offizielle feststellen lassen.
Das ist auch gut so, denn sonst müssten die Kölner Programmmacher sich bald ein Acht - Neun oder Zehnt - Gerät anschaffen, damit eine signifikante Zuschauerzahl erreicht und - wiederum werbewirksam - präsentiert werden kann, die ihren Schmus gesehen hat.

Doch, es kommt eher selten vor, so einige Informationsformate - jenseits des Köppel´schen Kastrationsformats als Nachrichtensendung - bieten dem Zufallsglotzer doch tatsgewiss das, was auf der farbigen Umverpackung avisiert wird: Informationen.
Und - hasté nicht gesehen - mit diesen lässt sich doch noch diskutieren. Der RTL Group sei dank, deren Mehrheitsanteilseigentümer bekanntlich der Medien - Brocken Bertelsmann / Mohn aus dem ostwestfälischen Pampa - Städtchen Gütersloh ist. Doch, auch hier ist äußerste Vorsicht geboten. Laut Pegida könnte RTL zu den Exponenten der Lügenpresse gehören, die mit dem archaischen Grundbedürfnissen des TV - Konsumenten im Pfeilköcher, bestehend aus Desinformation - Märchen und Legendenbildung, auf diese los gelassen werden und Staats - sowie Systemtreue unter Beweis stellen, wenn es um das angebliche Verbiegen von Wahrheiten über den Realzustand dieses, unseres, Landes geht. Liz Mohn ist nun einmal mit Mutti eng befreundet, weil beide Repräsentantinnen der staatstragenden Organe sich " Duzen "?

Wie dem auch sei, RTL ist für Pegida auch ein unsicherer Kantonist. Deshalb seien RTL - Meldungen mit der gebotenen, äußersten Skepsis zu bewerten.

Dabei gibt sich der Kölner Klientel - Sender der jungen und noch jung gebliebenen Glotzer alle Mühe, die Sendungen, wie Explosiv, Exklusiv und Extra möglichst unpolitisch und wertfrei zu gestalten. Dieses gelingt überwiegend auch, weil die dortigen Themen, berichte sowie Nachrichten allesamt informationslos daher kommen. Oder: Wenn interessiert schon, dass Claudia Effenberg sich wieder um ihren Mann sorgt, weil der angeblich wieder für Wirbel sorgt? Niemanden! Da hilft eigentlich nur abschalten.

Doch dann sah und hörte meine bessere Hälfte einen Beitrag zu und über das Kaufrausch - Verhalten der Bundesdeutschen auf dem unendlichen weiten Feld der Bekleidungsartikel. Es wurde über eine inzwischen grassierende Unart bestimmter Kunden berichtet, dass bestehende Widerrufsrecht für Online - Käufe von 14 Tagen für sich auszunutzen. So werden Artikel bei Internet - Händler oder Verkaufsplattformen der Anbieter bestellt, getragen und anschließend wieder zurück gesandt.

Aber nicht nur bei den Online - Verkäufer läuft diese Masche. Inzwischen werden nahezu 70 % aller gekauften Bekleidungsstücke von den Kunden zurück gegeben und zwar auch in den Verkaufsläden. Diese Artikel separiert der Verkäufer jedoch nicht, sondern ordnet sie wieder in das eigene Warenangebot ein. Und dieses, obwohl die Bekleidung oder insbesondere auch Schuhe getragen wurden.

Was die Händler hier veranstalten, nähert sich dem Betrugstatbestand, denn die dann teilweise nach Rauch, Schweiß oder Urin riechenden Bekleidungsstücke sind keine neuwertige Ware mehr. Sie werden jedoch als solche verkauft. Von der Sicht des Verkäufers aus betrachtet, versucht dieser sich nur gegen die Online - Konkurrenz zu behaupten, die natürlich oft bessere Preiskonditionen vorweisen kann. Der Kunde indes wird hierbei schlichtweg hinters Licht geführt.

So gestaltet sich die Retourmasche längst zu einem gesellschaftlichen Sport. Wer zu bestimmten Anlässen neue Bekleidung benötigt, deckt sich vorher bei dem Handel ein, trägt die Klamotten einmal und sendet sie dann zurück. Das Risiko ist innerhalb der  12 Tagesfrist nahezu Null. Das bedeutet, wer die getragenen Bekleidungsstücke zurück gibt, bekommt den vollen Kaufpreis erstattet.

Immerhin hilft diese Masche bei vielen Käufern das Geld für Bekleidung und Schuhe zu sparen.

http://www.mz-web.de/wirtschaft/-versand-retouren-anziehen--dann-zurueck-1231150

Dem Handel droht bei jener Retoure - Welle ein erheblicher Einnahmeverlust, den er somit durch eben das Wiederverkaufen der Bekleidung als neuwertig oder auch mittels Preisaufschläge zu kompensieren versucht.

Besonders die jüngeren Käufergruppen betreiben diesen Retoure - Wahnsinn bis zum Exzess. Da werden zu allen möglichen Anlässen neue Klamotten geordert, diese dann getragen und ohne ein Risiko dabei eingehen zu müssen, wieder abgestoßen - zu Lasten des Verkäufers, natürlich.

Mal ganz ehrlich! Wozu muss ich meinend dicken Allerwertesten ständig in neuen Klamotten einhüllen? Weshalb brauche ich alle nasenlang andere Schuhe?  Und wieso ist es erforderlich, dass ich die aktuellen Duftstoffe auf meine Pausbacken auftrage?
Doch nur, um gegenüber meinen Freunden und Bekannten oder den übrigen Mode - Trottel, immer wieder zeigen zu müssen, dass ich voll im Trend liege.

Doch, wer als RTL - Konsument diesen Schwachsinn mit macht, wird natürlich kritische Berichte zu dem eigenen Konsumverhalten nicht gerne sehen. Weshalb der Sender hierüber eben auch nichts bringt. Schließlich lebt er ja von den Werbeeinnahmen und davon nicht schlecht. Dazu gehören auch Anbieter von Bekleidung, Schuhen sowie anderen, der Mode unterworfenen Artikeln.
Würde RTL darüber kritische Berichte senden, wäre es mit den Werbeaufträgen vorbei. So, quasi als Retourkutsche für den Retouren - Sport der Deutschen.

" The Kinks " und der 1966 er - Hit " Dedicated Follower Of Fashion " - Immer noch aktuell:










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