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Samstag, 11. März 2017

Riverdance aus Irland



Wenn eine Show über mehr als 20 Jahre auf den Bühnen der Welt aufgeführt wird, dann muss diese nicht nur sehr beliebt sein, sondern darüber hinaus wohl auch über viel Qualität verfügen.
Als am 30. April 1994 anlässlich des 39. Eurovison Song Contest, der in der irischen Hauptstadt Dublin ausgerichtet wurde, die Pause mit einer Darbietung einer Stepptanz - Gruppe zu den Klängen keltischer Musik gefüllt wurde, begeisterte diese Einlage so viele Menschen, dass sich die Initiatoren dazu entschlossen, eine vollständige Show zu produzieren.

Diese war so erfolgreich, dass die Künstler um Bill Whealan, Michael Flatley und Davy Spillane sie von der grünen Insel aus nach London exportierten. Flatley verließ im Oktober 1995 die Crew und gründete mit " Lord Of The Dance " ein eigens Ensemble mit einer Bühnenshow.

" Riverdance " indes wurde ab Ende der 90er Jahre auch auf dem Kontinent aufgeführt und sorgte überall für ausverkaufte Hallen und Spielstätten. Das Publikum war begeistert, denn eine gelungene Kombination zwischen irischem Stepptanz und traditionellen Musikeinflüssen, ließ Tausende Zuschauer zu wahren Begeisterungsstürmen hinreißen.

" Riverdance " gastierte ab den 1990er Jahren auch in Bremen und sorgte während des dreitägigen Gastspiels für eine ausverkaufte Stadthalle an der Bürgerweide. Im Millenniumsjahr besorgte ich für meine Tochter und mich zwei - nicht gerade sehr billige - Eintrittskarten und schaute mir die Aufführung an.

Dank der besseren Sitzplätze konnte ich die Show ohne Sichtbeeinträchtigung genießen. Die Tanzeinlagen der verschiedenen Gruppen und Einzelkünstler waren sensationell. Noch besser gefiel mir allerdings die keltische Musik, die begleitend dazu gespielt wurde. Und so entschloss ich mich - auch auf Drängen meiner Tochter - eine CD zu erwerben. Diese steht seit dem Gastspiel nun in meinem Archiv.

Als ich vor einigen Wochen diese - eher zufällig - heraus fischte, kamen mir wieder die Erinnerungen an jenen Gastauftritt in der Bremer Stadthalle und an die mitreißende Musik sowie die attraktive Fidlerin aus Irland, die ihr Instrument exzellent spielte.

https://de.wikipedia.org/wiki/Riverdance_–_The_Show

Nun, die Show existiert immer noch. Sie wird längst weltweit aufgeführt; wenngleich nicht mehr in der Bremer Stadthalle sondern nur noch in dem wesentlich kleineren Musical Theater am Richtweg in Bremen. Das Ensemble von Bill Whealan wird mit Sicherheit nicht mehr jenes sein, dass vor 17 Jahren in Bremen auftrat. Dennoch ist die Show nach wie vor großartig.

Damals hätte ich natürlich nicht ahnen können, dass ich einige Jahre später selbst irische Familienangehörige bekommen würde. Vielleicht war die " Riverdance " - Show nur ein kleiner Vorgeschmack dessen, was mich danach noch erwarten würde. Das eigene Leben beschreibt tatsächlich manches Mal seltsame Wege.

Gut´s Nächtle mit " Riverdance " aus dem ESC - Programm 1994:


Junge, wat is dat lange her - und wat war´n mer noch jung!


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