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Mittwoch, 19. April 2017

Die Bayern im Vicente Calderon: Aus der Traum! So ein Theater!



Der 18. April 2017 begann schon schlecht. So einen Tag nach der Feiertagsorgie fällt das frühe Aufstehen doch schwer. Na, gut, ich sach´ma´, ich glaube, Mann wird eben älter. Dann kam auch noch das winterhafte Wetter hinzu. Irgendwie fühlte sich das so an, als habe der Vater des ans Kreuz Geschlagenen Blei in die Knochen transplantiert. Eher mit Unlust behaftet, gurkte ich mit unserem japanischen Lastenesel zum Dresdner Holzhof und kaufte dort 20 Sack Peletts im Plastiksack. 20 mal 15 Kilogramm, sind? Die wuchtete ich in den Kombi, vom Kombi in die Schubkarre und von dort - allerdings nur die Hälfte der Menge - in den Keller. Geschafft!

Da konnte der launige April wieder kommen. Die Füße, die bleischweren Glieder und der müde Mensch freuten sich auf einen erholsamen Fußballabend - bei " Sky ". Die Allzweckwaffe wider der nach - österlichen Ödnis im ÖR - Programm. Und dort gab es für den Fußballfan einen Leckerbissen, ein nach österliches Schmankerl.

Im Rückspiel des Champion League - Viertelfinales 2016 / 2017 standen sich Real Madrid und der FC Bayern München gegenüber. Die erste Partie hatten die Madrilenen bekanntlich mit 2:1 in München gewonnen. Es hätte somit eines kleineren bis mittleren Wunders bedurft, sollte der bayrische Vorzeige - Club doch noch in das Halbfinale einziehen.

Der " Sky " - Reporter Wolf - Dieter Fuss sah das bereits zu Beginn der Begegnung ähnlich. Zur Halbzeit stand es 0:0, wobei bereits da klar war, dass das erforderliche Fußball - Wunder nun schon ein größeres Ausmaß hätte annehmen müssen, sollten die Anhänger der Bayern doch noch jubeln können. Doch dann geschah eben jenes Wundersame, auf das sich die Dusel - Bayern seit Jahrzehnten immer wieder berufen können. Die Bayern gingen durch einen, " diskussionswürdigen " ( O - Ton Wolf Fuss ) Foulelfmeter, den Robert Lewandoswski in das königliche Netz drosch mit 1:0 in Führung. Dieses Ergebnis reichte jedoch nicht für die nächste Runde.
Dann kam Cristiano Ronaldo, der bereits im Hinspiel beide Tore erzielte und netzte per Kopf ein. Ein Eigentor von Ramos, knapp 2 Minuten später, ließ die Hoffnungen der Bayern - Truppe wieder aufflammen. Und tatsächlich, bis zum Abpfiff blieb es bei diesem - sehr schmeichelhaften - 2:1 für den FCB. Zuvor aber flog der Krieger Vidal noch vom Platz.
Okay, das Foul war nicht gelb - würdig, aber der Irokesen - Heini hatte bereits nach seiner gelben Karte in der ersten Halbzeit, einige Male richtig zugelangt.

In der Verlängerung schlug dann CR7 erneut doppelt zu. Auch wenn beide Tore aus einer Abseitsposition erzielt wurden, reichte dann das 4:2 der Spanier, um dem Deutschen Meister aus dem Rennen zu werfen.

Der Albtraum der Bayern setzte sich also fort. Und dieser hat einen Namen Ronaldo, der Pistolero, der seine Freistöße zwar nicht mehr nach Western - Art zelebriert, aber dennoch auch ohne diesen Klimbim eben einst ist: weltklasse.

Kein Wunder in Madrid. Hach, wie schade. Dann gab es noch diese Prügeleien im Bayern " Fan " - Block. Empörend berichteten die Bazi - Sender, dass die Guardia Civil auch dann noch auf die besoffenen Krawallos eingeschlagen haben soll, als sich die Lage bereits beruhigte. Na, so was!
Dann war da noch der Platzverweis des " Kriegers " Vidal. Klare Sache, das letzte Foul des FCB - Spielers war keins und deshalb auch nicht mit der gelben Karte zu ahnden. Doch davor langte der Klopper mehrere Male ordentlich hin.
Auch der Elfmeter für den Deutschen Meister muss als eher fragwürdig bewertete werden.
Dann Eigentor von Sergio Ramos hätte nicht gegeben werden dürfen, weil Thomas Müller davor klar im Abseits stand. Die beiden Ronaldo - Tore allerdings auch nicht.

Wutentbrannt beschwerten sich u.a. Vidal und Lewandowski bei dem ungarischen Referee Kassai. Es brachte - außer für den persönlichen  Frustabbbau - nichts. Aus, der Traum vom Triple und mehr!

Mal ganz ehrlich: Die Bazis waren schon im Hinspiel eher schwach. Wer soll da an eine Besserung glauben?
Das Maß aller Dinge sind eben die spanischen Klubs. Mal sehen, ob es Dortmund in einigen Minuten besser macht!

Wunder hin, Realität her!

Übrigens: Die Verlängerung gestern Abend habe ich mir geschenkt. Mir fielen beinahe die Augen zu. Ist doch anstrengend, so ein 18. April. Mit Regen, Wind und alledem.

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