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Samstag, 17. Juni 2017

Ausgeblutete Pferde



Massentierhaltung, Billig - Fleisch und immer fetter werdende Wohlstandsmenschen dürften irgendwie in einem Zusammenhang stehen. Weil sich die Anbieter von Fleischprodukten in der Preisgestaltung nahezu täglich unterbieten, stellt sich dem kritischen Beobachter dieses Marktes natürlich die Frage: " Wie geht zu etwas? "

Die Beantwortung dazu ist oft eher simpel: Indem Tier gequält und Menschen ausgebeutet werden. Und, einmal ehrlich gesagt: Die Masse Mensch in diesem, unserem, Lande, macht dabei mit.
Da las ich heute einen Artikel in einer " SPIEGEL " - Ausgabe, dass in dem fernen, südamerikanischen Ländern Uruguay und Argentinien ein Industriezweig entwickelt wurde, der sich auf den Verkauf von Blut trächtiger Stuten spezialisiert hat ( Vgl. " DER SPIEGEL " 23 / 2017, S. 71 ).

Um die Ferkelproduktion in den einheimischen Massen - Behausungen effizienter zu gestalten, wird den trächtigen Säuen ein aus dem Blut tragender Stuten gewonnenes Mittel mit dem schönen Namen " Pregnant Mare Serum Gonadotropin  ( PMSG ) injiziert, dass bewirkt, dass die Sauen taggenau abferkeln und somit ein erhebliche Kostenreduktion erzielt werden kann.

Doch der Weg von der Blutabnahme der trächtigen Stuten bis zur Gewinnung von PMSG ist lang und beschwerlich. Ehe das Mittele gewonnen wird, das auf dem Markt mit zirka 10.000 US - Dollar je Gramm gehandelt wird, müssen Tausende trächtiger Stuten bis zu 10 Liter Eigenblut pro Woche abgezapft bekommen. Diese Tortur ist zudem nur in einem frühen Stadium der Trächtigkeit und begrenzt auf maximal 2 bis 3 Monate möglich.

Deshalb quälen die Tierhalter auf den so genannten " Blutfarmen " ihre gehaltenen Pferde solange, bis eine Reihe von ihnen zusammenbricht und verendet.
Bei Überlebenden dieser Quälerei wird ein künstlicher Abort eingeleitet. Dadurch können die Stuten schnell wieder besamt und trächtig werden.

Dieses perverse Prozedere lässt sich deshalb - theoretisch - mehrere Male pro Jahr an einem Tier durchführen.

Ein sehr lohnendes Geschäft für die Pferdehalter, die die Tier auf speziellen " Blutfarmen " nur zu diesem Zweck halten.

Bislang wurde von dem zuständigen Bundesministerium in Berlin nichts unternommen, um diese Praxis zu untersagen. Das Applizieren von Spritzen mit PMSG ist in der Massentierhaltung europaweit nicht untersagt, deshalb sieht das deutsche Ministerium auch keinen Handlungsbedarf.

Solange der Verbraucher den billigen, hormonbehandelten Dreck aus den ungezählten Kühlregalen in den Einkaufswagen legt, um ihn dann gegrillt, gebraten oder in Form von vorbehandelten Fleischanteilen in Wurstsorten zu verzehren, wird der Gesetzgeber keinen Handlungsbedarf erkennen.

Dieses Land ist nicht nur widersprüchlich, sondern zudem auch apathisch. Einerseits werden einheimische Pferde hier wie Menschen behandelt und mit Millionen von Geldern für Tierarzt, Futterkosten und anderem Gedöns aufgepäppelt; andererseits dulden diese " Pferdeliebhaber ", dass einige Tausend Kilometer entfernt, Pferde systematisch gequält und getötet werden.
Zudem wird auch noch das Grillfleisch aus dem Supermarkt für die diversen Festivitäten auf den Reiterhöfen gekauft und verzehrt.

Der Mensch, das größte Raubtier auf Erden?

Gut´s Nächtle mit: " Triumph " und " Tears In The Rain ":









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