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Mittwoch, 7. Juni 2017

Ich liebe das Ende der Saison: Haben fertig!


Spätestens seit dem Pfingstwochenende sollte der gemeine Fußballfreund wissen, was ihn in der neuen Saison erwartet kann. Die meistens europäischen Ligen haben nämlich ihre Punktspielserie, in denen sie den Landesmeister ermitteln, die Pokalrunden, mit denen der Sieger ernannt wird sowie die weiteren Pflichtspiele zur Ermittlung von Auf -  oder Absteiger beendet.
Auch die " Königsklasse ", davor der angebliche " Verlierer - Wettbewerb ", die Euro - League, durften den Pokalgewinner präsentieren.

Bis auf einige - international besehen - eher unbedeutende Landesligen, die in einer weiteren Meister - oder Abstiegsrunde, die Vereine zum Nachsitzen zwingen und in den skandinavischen Spielklassen, die ihre Entscheidungen innerhalb eines Kalenderjahres ausspielen lassen, hat der Profi - Zirkus erst einmal Sommerpause.

Damit lässt sich in Gedenken an den nicht deutsch sprechenden Vokalakrobaten Giovanni " Trap " Trapattoni in seiner bewegten FC Bayern - Zeit festhalten: " Seien fertig !"

Länderspiele der DFB - Auswahl lasse ich jetzt mal außen vorstehen, denn die interessieren den Vereinsanhänger eh nur am Rande oder dienen nur dazu, die rechte, die patriotische Gesinnung zu schärfen.

Schauen mer mal, was sich für die abgelaufenen Saison 2016 / 2017 in den drei Profi - Klassen so abgespielt hat:


III. Liga:

 - MSV Duisburg: Der Meister mit dem selbst auferlegten Wiederaufstiegszwang.

- Holstein Kiel: Der letzte Zipfel der Republik, hoch im Norden, kann nicht nur Handball.

- Jahn Regensburg: Ein Rückkehrer dank eines Ex - Profis aus Baden.

- 1. FC Magdeburg: Beste mitteldeutsche Mannschaft mit Potenzial.

- FSV Zwickau: Nach holprigen Start, fand die Truppe in die Spur zurück.

- VFL Osnabrück: Ein ewiger Aufstiegsaspirant ohne Fortune.

- SV Wehen - Wiesbaden: Der fusionierte Hessen - Verein im grauen Mittelfeld.

- Chemnitzer FC: Eierte im Vereinsumfeld herum und rettete sich vor dem Abstieg.

- FC Preußen Münster: Punktladung im Niemandsland nach erheblichen Turbulenzen.

-  SG Sonnenhof Großaspach: Die Sonne war eine Zeit lang verdunkelt, ehe es heller wurde.

- VfR Aalen: Als pleite erklärt - 9 Punkte Abzug kassiert - Liga dennoch gehalten. Alles prima?

- Sportfreunde Lotte: Startete in beiden Wettbewerben furios, doch am Ende fehlte der                                                      Sauerstoff.

-  Hallescher FC: Ein Repräsentant des Ost - Fußballs mit Luft nach oben.

- FC Rot Weiß Erfurt: Die Blumenstädter können mehr als nur Mittelfeld.

- FC Hansa Rostock: Oft zu stürmische Tage an der Ostsee und unruhiges Umfeld.

- Fortuna Köln: Schnupperte an den Aufstiegsrängen, ehe der Einbruch kam.

- SV Werder Bremen II: Ein Tor rettete die 2. vor dem Abstieg in die 4.

- SC Paderbron: Der wahre Negativrekordhalter, weil: Aus 1. mach nach 3 schnell 4.

- FSV Mainz 05 II: Konnte - entgegen der 1. Mannschaft - das Ruder nicht herum reißen.

- FSV Frankfurt: Nach dem Insolvenzantrag folgte der sportliche Niedergang.



Mannschaft
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II. Bundesliga:


- VFB Stuttgart: Das Projekt Wiederaufstieg war trotz vermeintlicher Dieselschadstoff -                                            Immissionen erfolgreich.

- Hannover 96: Des Kind´s liebstes Kind ist wieder erstklassig.

- Eintracht Braunschweig: Der undankbare 3. Platz und die knappen Niederlagen in den Relis.

- 1. FC Union Berlin: Vom Kellerkind zu Keller´s Kinder mit Erfolg.

- SG Dynamo Dresden: Als Aufsteiger trotz Panzer und Militär - Look gut mitgehalten.

- 1. FC Heidenheim: Graue Maus im gesicherten Mittelfeld; mehr nicht.

- FC St. Pauli: Vom klopfenden Abstiegsgespenst befreit, geht Ewald Lienen in Ruhestand.

- Greuther Fürth: Weder Fisch noch Fleisch, aber ein Franke im Mittelfeld der 2.

- VFL Bochum: Ohne Terodde wurde es nichts mit Aufstieg in die Beletage.

 - SV Sandhausen: Zu klein für die ganz Großen, aber die Liga gehalten.

- Fortuna Düsseldorf: Die NRW - Landeshauptstädter als Nobody in der Klopper-Liga.

-  1. FC Nürnberg: Diese Spielzeit sollten die " Clubberer " ganz schnell abhaken.

- 1. FC Kaiserslautern: Neue Saison, neue Probleme, aber auch neues Glück.

- FC Erzgebirge Aue: Sahen wie der sicherer Absteiger aus, ehe ein neuer Besen kehrte.

- Arminia Bielefeld: Die Klasse gehalten, mehr war nicht drin.

- TSV 1860 München: Allah sei mit dir und in der Bayern - Liga ist´s auch schön.

- Würzburger Kickers: Es sah nicht immer nach sofortigen Abstieg aus der 2. aus.

- Karlsruher SC: Badener Weine sind gut, der KSC war es nicht.

Mannschaft
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-29
25



I. Bundesliga:


- FC Bayern München: Es war, wie zu erwarten, eine Solo - Nummer. Gääääääääääähn!

- RB Leipzig: Als Neuling zum Vizemeister. Alle Achtung!

- BVB 09 Borussia Dortmund: Irgendwie eine verkorkste Saison.

- TSG Hoffenheim: Der jüngste Trainer ließ groß aufspielen.

- 1. FC Köln: Peter Stöger, der Schweiger und der Geißbock, das passt.

- Hertha BSC Berlin: Auf der Zielgraden blieb den Dardai - Schützlingen die Luft weg.

- SC Freiburg: Streich´s gelungener Streich gegen die Großen.

- SV Werder Bremen: Drehte am Personal - Karussell und verjagte die Abstiegsangst.

- Borussia Mönchengladbach: Von den Höhen der CL in die Untiefen der Mittelmäßigkeit.

- FC Schalke 04: Da war der Wurm im königsblauen Vitrinenschrank drin.

- Eintracht Frankfurt: Die Kovac - Brüder haben der Eintracht Leben eingehaucht.

- Bayer 04 Leverkusen: Da huschte der Sensemann ab und an in die Bay-Arena und drohte.

- FC Augsburg: Nicht frei von Personal - und Abstiegssorgen.

- Hamburger SV: Drei Mal ist kein Hamburger Recht, weshalb die Reli an die " Wölfe " ging.

- FSV Mainz 05: Vor einigen Jahren rockten sie die Liga;jetzt versohlt sie ihnen den...

- VFL Wolfsburg: Die VW - Betrugsmaschinerie hinterließ im Verein tiefe Spuren. Ergo: Ohne                                    Geld von Mama gab´s Chaos.

- FC Ingolstadt: Was die Wolfsburger gerade so verhindern konnten, traf die Tochter aus Bayern.

- SV Darmstadt 98: War bereits nach der Halbserie nicht mehr zu retten.


https://de.wikipedia.org/wiki/Fußball-Bundesliga_2016/17


So beendeten die drei Profi - Ligen ihre Punktspielsaison mit viel Getöse. Es fielen nicht nur am letzten Spieltag viele Tore, sondern auch " Last - Minute " - Entscheidungen. Zumindest rollten auch eine Vielzahl von Köpfe ( dabei nicht nur die von Trainern ), Hunderte Millionen Euro und es kullerten zudem genauso viele Tränen.

Den Schlusspunkt in Sachen Freude, setzte jedoch kein Bundesligist. Nun denn: Neue Spielzeit, neue Gesichter. Ansonsten bleibt vieles beim Alten. Denn: Das Spiel dauert immer mehr als 90 Minuten, der nächste Gegner ist immer der Schwerste und der Ball bleibt - trotz der Millionen/Milliarden - Umsätze, Gehälter und Ablösesummen, weiterhin rund. Nur dem Fan droht bei jenem Überangebot an Fußballspielen, das Ungemach, dass er eckige Augen vom Glotzen bekommt.

Oder: Um es in die Worte von " Trap " Trappatoni zu kleiden: Haben geguckt, bis Flasche leer. Jetzt haben fertig!

" Grand Funk Railroad " und " Are You Ready "? - aus dem Album " On Time ", 1969:






1 Kommentar:

Octapolis hat gesagt…

Manchmal kann es auch zu viel Fussball werden... daher ist die freie Zeit ebenfalls Genuss. ;o)