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Dienstag, 13. Juni 2017

" Tatort " aus Dresden: Ein Prankster auf Level X?

Den Begriff Prankster kenne ich aus der englischen Sprache. Die offizielle Übersetzung hierfür lautet: Witzbold, Faxenmacher oder Schelm.
In Abwandelung jenes englischen Wortes, wurde der Fantasie - Begriff " Prankstar / PrankStar " kreiert.

" PrankStar " ist aber auch ein englischer Spielzeughersteller, der exakt: " Prank Star Poo Dough Toys & Games " heißt und kitschiges Plastespielzeug zu überteuerten Preisen anbietet.
" Prankstar " ist eine aber auch eine US - amerikanische Fernsehserie, in der die Nachkömmlinge selsbt ernannter Prominenter auf die Schippe genommen werden. Ein werbe - finanzierter Klamauk mit sinnfreien Handlungen und dämlichen Darstellern.

Eine Melange aus alledem bot der MDR als verantwortlicher Sender der " Tatort " - Folge aus Dresden dem Glotzer am vergangenen Sonntagabend. Der Titel " Level X " könnte einem sprachlich bewanderten Zuschauer schon leichtes Kopfzerbrechen verursachen. Weil " Level " ja nun ebenfalls aus der englischen Sprache stammt und in dem deutschen Wortschatz. eines durchschnittlich ausgebildeten Bürgers, dann und wann tatsächlich vorkommen darf.

Der oder auch das " Level " ist damit - sinngemäß übersetzt - gleichbedeutend mit Stufe. Grad oder auch Ebene, Standard oder Niveau.

" Level X " hätte demnach bedeuten können, dass in dem "Tatort " um Schulausbildung geht.Und - so weit hergeholt war diese Vermutung dann doch nicht - die Handlung hatte in der Tat etwas damit zu tun, wenn auch nur am Rande.

Dennoch spielte sich der Dresdner - " Tatort " vornehmlich im Schul - oder Jugendumfeld ab.
Es wurde nämlich der Umgang mit den IT - Medien problematisiert. Weil es aber auch um Mord gehen sollte, denn sonst wäre es ja keiner, dieser Standard - Krimis aus der " Tatort " - Serie geworden, wurde eine junger Mann mit einer Pistole in Dresdens Innenstadt niedergestreckt. Mord, bleibt Mord - egal wo, wie und warum.
Deshalb ermittelte das dynamische Dresdner - Duo unter der Leitung des etwas behäbigen Vorgesetzten, nahezu rund um die Uhr. Dieses lässt sich dann wohl so oder so ähnlich zusammenfassen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Tatort:_Level_X

Tja, über die Sinnhaftigkeit derartiger, am Rande der Fiktion entlang schrammenden Handlungen, kann wohl gestritten werden. Fakt ist aber auch, dass die aufgesetzten Dialoge mit Sicherheit reinweg gar nichts mit dem Umgang junger Menschen untereinander gemeinsam haben. Der denglisch herum pupende Manager des Toten, ist ein astreiner Honk. Der am Rande der Aberkennung seiner ärztlichen Approbation agierende und betrügende Dr. Frantzen, agiert eher als nützliche Staffage, um den Sachverhalt künstlich spannend zu halten. Des toten " Simson ", so der Name des Internet - Prankster - Stars, aufgebaute Konkurrent " Scoppy " ( verzweifelt gemimt von Uwe Ochsenknecht´s Sohn Wilson Gonzales ) war eben nicht der Mörder, sonder der unscheinbare Freund einer mitspielenden Pfarrerstochter.

http://www.daserste.de/unterhaltung/krimi/tatort/sendung/level-x-100.html

Soweit, so langweilig. Was jedoch knallhart von der Regie und anderen Beteiligten in den Himmel gehoben wird, sind die eingespielten Kurzsequenzen zu dem Wohnumfeld der Kriminalistinnen aus unserer schönen Landeshauptstadt. Alle Achtung, dieses sieht genauso geleckt aus, wie die Gehsteige und Straßen in der Innenstadt Dresdens. Beides hat ebenso wenig mit der Realität zu tun, wie das angedeutete Konsumverhalten der Jugendlichen innerhalb der Sozialen Medien.

Dieser Dresdner " Tatort " ist demnach grandios an seinem hohen Ansprüchen, die virtuelle Scheinwelt vieler Menschen kritisieren zu wollen, weil dieses dann doch nichts mit Glauben zu tun haben könnte, gescheitert.

" Fargo " aus Hannover mit " Leipzig " im Jahr 2014:




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