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Sonntag, 23. Juli 2017

Der Bandwurm ( Cestoda )



Das jüngste Mitglied in unserem Katzenquartett, Tim ( Timmy ) W. ist ein lebhafter Vertreter seiner Zunft. Ein Koater, der nicht nur draußen herum stürzt und dabei auf so ziemlich Alles los geht, was sich bewegt und wesentlich kleiner ist als er selbst. Die Versuche, den Kohlweißling oder das Tagpfauenauge im Hechtsprung zu erlegen, hat er zwar immer noch nicht aufgegeben, aber doch sichtbar eingeschränkt. Auch Hummeln, Bienen oder große Fliegen sind nicht mehr so interessant.

Vor einigen Tagen aber, war es vorbei mit den Hochsprungeinlagen. Unser Tim lag ein wenig apathisch auf seinem Stuhl und schlummerte. Er fraß kaum noch und wirkte irgendwie krank. Als er sich dennoch in den Garten bemühte, erkannte ich an seinen Bewegungen, dass hier irgendetwas nicht stimmte. Seine Flanken wirkten wie eingefallen, sein Fell war stumpf und er hatte einen kleinen Hängebauch. Aus meiner Erfahrung als Katzenhalter wusste ich, dass er entwurmt werden muss. Seine Mäusejagd, die häufig mit abgelegten Beutetieren ( mit oder ohne Kopf ) endeten, forderten ihren Tribut. Tim hatte sich einen Bandwurm eingefangen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Echte_Bandwürmer

Hiergegen gibt es Mittelchen. So kaufte ich am Freitag eine Leberwurst, lockte mit einigen Messerspitzen dieser Köstlichkeit den Kater an den Napf und verabreichte ihm anschließend ein Gramm des Anti - Wurmpulvers, das ich in kleinen Portionen in Leberwurstkügelchen eindrückte. Dann hießt es abwarten.

Tim quälte sich am gestrigen Tag mit seinem Wurm und dem verabreichten Pulver herum. Es wird in seinem Magen ordentlich rumort haben, denn er sah richtig krank aus.
Seit heute geht es dem Youngster wieder besser. Am Frühstückstisch verlangte er nach seiner Extra - Portion Milch, die er ruckzuck weg schlabberte. Tim auf dem Wege der Besserung?
Offensichtlich. Obwohl ich keine abgestorbenen Bandwurmglieder finden konnte, weiß ich, dass der Parasit seinen Abgang aus dem Katzendarm gemacht haben muss. Unserem Freund war nämlich die Erleichterung förmlich anzumerken.

Oft sind Katzen als Freigänger von diesen Parasiten befallen. Deshalb sollte eine Entwurmung mindestens zwei Mal im Jahr erfolgen. Sollte! Natürlich werden solche Empfehlungen von der Tierarzt - Meute ausgegeben, die daran verdienen wollen. Aber auch die Pharmaindustrie nervt so manchen Katzenhalter - und nicht nur den - mit diesen Ratschlägen. Ich verlasse mich da eher auf meinen eigenen Erfahrungsschatz und beobachte unsere vier Mitbewohner regelmäßig.

Dass auch Menschen von diesen Würmern befallen werden können, ist mir aus der eigenen Kindheit noch bekannt. Einst wühlten wir im elterlichen Garten mit Schaufel, Hacke und Harke herum und spielten auf Feldern oder an der Bad Eilser Au. Natürlich wurden dabei nicht ständig die Hände gewaschen. So gelangten beim Nasepopeln und Finger in den Mund stecken auch Wurmeier in den Kindermagen. Eines Tages fanden sich dann Spulwürmer oder andere Mitesser in der Toilette wieder. Dann war  es höchste Eisenbahn. Bei einem Hausarzt gab es einen ekelig schmeckenden Saft, der wie Lebertran ( eine weitere Folter - Flüssigkeit ) aussah. Nach ein paar Tagen waren dann die ungebetenen Gäste aus dem Körper verschwunden.

 So, wie bei unserem Koater Tim - Timmy - W. Der Arme!

" Northwinds " mit " Last Chance " von dem Album " Winter " - 2012:






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