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Freitag, 11. August 2017

Johanna Wanka´s digitale Märchenstunde



Vor einigen Tagen hörte ich - eher beiläufig - ein Radiogespräch des MDR Aktuelle - Moderators Tim Deisinger mit dem ehemaligen hamburgischen Bildungssenator Ties Rabe ( SPD ), innerhalb dessen es um die nicht eingehaltenen Zusage der Bundesbildungsministerin Johann Wanka ( CDU ) ging, den bundesdeutschen Schulen bei der Modernisierung der digitalen Unterrichtsmöglichkeiten mit viel Geld ( es war die Rede von einem dreistelligen Millionenbetrag ) finanziell unterstützen zu wollen.

Eine wunderbare Idee, die Madame Wanka ( https://de.wikipedia.org/wiki/Johanna_Wanka ) ist ja von Berufswegen ständig mit Zahlen befasst. Sie weiß also, was den Unterschied zwischen einer Millionen, vielen Millionen und Milliarden ausmachen muss.

Nun, die blonde Torgauerin Johanna versprach zu Beginn dieses Jahres ihren 16 Kolleginnen und Kollegen ( https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_amtierenden_deutschen_Landesminister_für_Bildung,_Wissenschaft_und_Kultur ) bei der Digitalisierung der Schulen in diesem, unserem Lande, viel Geld zuzuschießen. Ob es nun gleich Milliarden sind oder " nur " einihe Hundert Millionen, macht in diesem Zusammenhang den Kohl nun nicht mehr fett, denn: Es gibt vom Bund, also von der juten Johanna , zunächst reinweg gar nichts.
Noch  vor mehr als einem halben Jahr blähte die Bundesministerin jedoch so herum:

"Wir brauchen in Deutschland natürlich gut ausgestattete Schulgebäude. Die Kompetenz dafür liegt bei den Ländern. Wir als Bund haben trotzdem bei den letzten Verhandlungen mit den Ländern zugesagt, dass wir finanzschwachen Kommunen 3,5 Milliarden Euro zusätzlich für die Schulen bereitstellen."

https://www.wuv.de/karriere/digitale_bildung_wanka_macht_milliarden_locker

Dass Klingen, Klappern und Lügen zum politischen Rüstzeug eines jeden Gewählten zählt, ist wohl unstrittig. Doch, solche Luftschlösser, wie sie Wanka über die Medien den Betroffenen zeichnen ließ. sind schon starker Tobak. ( Siehe unter anderem dazu:
https://www.pressreader.com/germany/saarbruecker-zeitung/20170130/281741269143056 ).


Jetzt gibt es für die vielen Bruchbuden, die sich außerhalb der Bundesländer Baden - Württemberg und Bayern, auch noch Schulen nennen dürfen, von der " Heiligen Johanna " kein Geld, weil sich diese gegenüber dem Sparfuchs Schäuble ( auch CDU ) nicht hat durchsetzen können und ihre vollmundigen Zusagen auf unterstützende Finanzmittel, nie in den Bundeshaushalt eingestellt waren ( https://www.bundeshaushalt-info.de/#/2017/soll/ausgaben/einzelplan.html ). Da das beinahe all wissende Internet diese Schaumschlägerei der Frau Ministerin entlarvt und zudem die erbosten Kollegen aus den Bundesländern sie nun dafür unter Beschuss nehmen, waren auch die geharnischten Formulierungen des Hamburger Ex - Kollegen Ties Rabe - abgesehen von der Wahlkampfrhetorik - mehr als zutreffend und dessen Argumentation wurde vollends nachvollziehbar, dass Wanka zunächst Finanzhilfe zusagte, obwohl sie vom obersten Geldverwahrer, dem schwäbischen Dagobert Duck in Berlin, Wolfgang Schäuble gar keine verbindliche Zusage in der Gucci - Handtasche liegen hatte.

Frau Professorin, Frau Professorin, wo soll dieses Schmierentheater eigentlich hinführen? Bald sind in sämtlichen Bundesländern die Großen Ferien beendet. Dann kehren die Millionen Schülerinnen und Schüler, die ja eigentlich mithelfen sollen, die Zukunft in diesem, unserem, Lande, aufzubauen, in ihre stinkenden Bruchbuden mit dem Flair der muffigen 1960er Jahre, wieder zurück. Digitalisierung gibt es dann nur in der eigenen Hosentasche durch das von den Eltern gekaufte und auch subventionierte kleine Wunderding von " Apple ", " Samsung " oder " BlackBerry ".

Damit bleibt digitales Lernen auf Dauer reine Privatsache?
Wanka, Wanka, dat war ein gutes Beispiel dafür, warum die Braunen solchen Politikern mit höchster Verachtung entgegentreten. Und dieses nicht nur in dem eigenen Wahlkreis des schwarzen Sachsen.

Für Frau Ministerin Wanka, die im zarten Alter von 66 Jahren, wohl nicht mehr bei der anstehenden Bundestagswahl für die Schwarzen hier antreten wird, sollte es indes egal sein, was aus ihrem Märchenbuch der " Digitalen Offensive in den Schulen " wird. Ihre Pension ist sicher, so sicher, wie dat Amen in der Kirche.

" Obskuria " mit " Somewhere ", Album: " Burning Sea Of Green " - 2010:




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