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Donnerstag, 10. August 2017

" Swept Under " ( Under Swept " ) oder das blutige Geschäft



Auch wenn ich mich ab und an wiederhole: Das Sommer - Programm der viel zu vielen TV - Sender ist öde und strotzt nur so von dem, was ich eingangs festgestellt habe. Da kommt der profane Glotzer doch tatsächlich auf die Idee, dem Bezahlfernsehen ( Pay TV ) auf den Leim gehen zu wollen.

Gut, ja, gut, ich sach´ma´: Besser als all die aufgewärmten Kohlgerichte der ÖRs, sind diese unzähligen Kanäle in Bezug auf das kredenzte Menü dann doch. Jedenfalls so lange, bis die Gebühren finanzierten Programme ihre Wiederholungsorgie auslaufen lassen. Und dieses geschieht zumeist ab der 2. Septemberwoche, wenn die Urlaubssparfüchse aus Baden - Württemberg und Bayern ihre Sommerausklang - Ferien beenden durften.

Da zappte ich kürzlich bei " Sky / sky " in den frei geschalteten Kanälen herum und fand - nicht einmal zur -nachtschlafenden - sondern zur Frühnachmittagszeit, also mittenmang des hellen Sommertages, einen Schinken aus dem, dem US - " Heinz Ketchup Premium " angelehnten Genre. Dat Ding stammt allerdings aus dem nördlichen Nachbarland Kanada und heißt " Swept Under ". wat so viel heißen könnte ( natürlich frei bleibend übersetzt  ), wie " auskehren " oder auch " gründlich säubern ".

Die Handlung ist eher übersichtlich, denn mit irgendwelchen Nebenabläufen und verwirrenden Rückblenden oder sonst welchen Gedöns überfrachtet. Inhaltlich wird der Film versuchen folgendes über die Mattscheibe einzubringen:

Wenn Morgan Sher (Devin Kelley) ihren Job antritt, ist die besser bezahlte Kohorte der im Kriminaldienst tätigen Kerle zumeist schon auf und davon, um ihre Ermittlungen aufzunehmen. Morgan, eine kleine, eher schmale, gut aussehenden Frau, hat keinerlei Probleme damit, sich die Hände blutig zu machen, denn sie ist " Tatortreinigerin ". Sie soll dafür sorgen, dass am Tatort , gründlich aufgewischt wird.  Ihr zunächst per Telefon angeheuerter Mitarbeiter, den sie zum nächsten Auftrag abholt, klopft, dabei dieses ekelige Burger- Zeugs mampfend, große Sprüche, sieht eine Viertelstunde später eine Melange aus Blut und Hirnmasse, kotzt und schmeißt sofort die Brocken hin ( wie viele Knilche vor ihm auch ). Die verbalen Scharmützel mit dem arroganten und machohaft daher kommenden Cop Braxton, der sich von Sher vorgeführt glaubt, weil er bei einem andere Mordfall ein wichtiges Beweisstück übersehen hatte, bringen seinen Kollegen auf den Plan. Ermittler Nick Hopewell (Aaron Ashmore) macht Morgan zu seiner inoffiziellen Assistentin. In seinem ersten Mordfall kann er ihre Hilfe gut gebrauchen, denn die Bluttat weitet sich zu einer ganzen Serie aus, deren Spuren zu einem Klassikorchester führen. Während ihrer Arbeit kommen sich die beiden dabei - da wird die volle Dröhnung des klischeehaften Films dem Glotzer übergekübelt -  bald näher.

Wer mehr über den Film wissen möchte:


https://en.wikipedia.org/wiki/Swept_Under

Nun, gut, neben den üblichen Schock - Szenarien an den Tatorten, gibt es eher wenige Effekthaschereien. Die Darsteller - Kelley mal ausgeklammert - sehen eher bieder - bürgerlich aus und geben sich - ihrem Beruf entsprechend - zugeknöpft und als typische Schreibtischhengste, die langweilige, polizeiliche Ermittlungsarbeit vollziehen. Nichts da, mit Gejage, Herumgeballere und Gekloppe, wie es in vielen US - Machwerken bis zum Erbrechen gezeigt wird.

Ein solide abgedrehter, 90 - minütiger Streifen aus Kanada, der im Dezember 2015 erstmals gezeigt wurde und dort wie auch hier unter " ferner liefen " landete, nicht nur, weil die Schauspieler eher unbekannt sind. Zum Ansehen ab 22.00 Uhr jedoch durchaus geeignet, wenn der ermattete Zuschauer den Tag ausklingen lassen möchte und alsbald in die REM II - Phase eintaucht.

" KBB " aus dem fernen Tokio und " Another Episode ", Album " Lost And Found " - 2000:







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