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Freitag, 17. November 2017

REWE - Spendenaktion " Gemeinsam Teller füllen " - Ein schlechter Witz?



Bald bricht die Adventszeit an. Am 3. Dezember können wir den ersten der vier Adventssonntage mehr oder weniger besinnlich begehen. Wenn es draußen dann ab 16.00 Uhr schon dunkel wird, in den Wohnungen und Häusern die nicht immer kitschige Weihnachtsbeleuchtung angestellt ist, kommen dann und wann besinnliche Momente, die uns vielleicht auch klamm heimlich daran erinnern, dass es von den mehr als 81 Millionen Bundesdeutschen und einer Dunkelziffer von vielleicht 4 Millionen Illegalen in diesem, unserem, geliebten Lande, mindestens 5 Millionen Bürger gibt, denen es finanziell nicht gerade gut geht.

Diese dürfen durchaus als Arme bezeichnet werden. Um ihnen eine kleine Spende in Form von Lebensmitteln zukommen zu lassen, startet der Einzelhandelskonzern REWE vom 6. bis zum 18. November eine hauseigene Spendenaktion. Diese wird unter dem Slogan " Gemeinsam Teller füllen " initiiert und von den lokalen " Tafeln " begleitet.


http://www.tafel-bayern.de/tafel-bayern/aktuelle-meldungen/rewe-aktion-2017-gemeinsam-teller-fuellen-vom-6-18-november/

Auf den ersten Blick eine honorige, weil soziale Aktion, bei der der Kunde für einen Abgabepreise eine REWE - Tüte für 5 Euro erwerben kann, in der sich Lebensmittel befinden, die dann an die örtliche " Tafel " weiter geleitet werden. Die dortigen Ehrenamtlichen bedanken sich artig und geben die Inhalte der Tüten weiter. Eine so genannte win - win - situation?
Tja, das scheint aber nur auf den ersten Blick so zu sein. Sieht der kritische Beobachter etwas genauer hin, so erkennt er schnell, dass die REWE - Aktion eigentlich nur dem Konzern nutzt, denn der versucht zunächst sein nicht immer gutes Image dadurch aufzupolieren.

Einst prangerte ein SWR - Team die Lohndrücker - Methoden an, die in einigen der REWE - Märkte vorherrschen.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/rewe-edeka-lohndumping-101.html

Dagegen versucht der über 54 Milliarden Umsatz p.a.bilanzierende Konzern u.a. auch mit einer konzertierten Spendenaktion das angekratzte Bild in der Öffentlichkeit ein wenig aufzubessern.

Doch dass diese vorweihnachtliche Tüten - Gala nicht das beinhaltet, was von der propagandistischen Außenwirkung her erwartet werden könnte, zeigt dieser Bericht:


https://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/altenkirchen-betzdorf_artikel,-rewespendenaktion-sind-die-tafeltueten-sinnvoll-gefuellt-_arid,1574388.html

Immerhin konnte REWE im vergangenen Jahr mehr als 246.000 Wundertüten für 5 Euro pro Stück unter die Kunden bringen. Dieses macht einen Umsatz von zirka 1,2 Millionen Euro aus.

Tja, so könnte sich in der Tat der Verdacht erhärten, dass die ganze " Tränen - drück - Show " nur der Steigerung des eigenen Umsatzes dient, so, wie in dem obigen Artikel gemutmaßt wird. Wenn der Einkauf der unter dem Eigen - Logo " Ja " vertriebenen Produkte, eine darauf liegende Gewinnspanne und der Verkaufspreis jener Billig - Lebensmittel als Grundlage des tatsächlichen Wertes dieser fröhlichen Sachspende zugrunde gelegt werden sollte, kann der wahre Gewinner nur REWE heißen.

Aber, schau´n mer mal!


" Monomyth " - " Vile Vortices :





 

1 Kommentar:

Octapolis hat gesagt…

Egal, wie es gemeint ist, die Konsumenten glänzen ja nicht gerade durch Hirn, vor Weihnachten gleich gar nicht... ;o)