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Montag, 21. Februar 2011

Raben schwarzer Tag?



Da saßen sie nun wieder, unsere gefiederten Freunde,von denen ich bereits im Herbst des vergangenen Jahres ein wenig geschrieben hatte. Sie saßen auf einem - noch - kahlen Baum des benachbarten Grundstücks. Sie saßen dort hoch oben, in den Wipfeln - über denen ja bekanntlich Ruh'herrschen soll.
An diesem trüben, immer noch kalten Februartag plusterten sie sich auf und hielten sichtbar inne. Warum?

Möglicherweise war ihnen bei dem ungemütlichen Winterwetter kalt. Es könnte auch sein,dass sie sich zu einem Weiterzug in die nord-östlichen Gefilde bereits versammelt hatten.

Wie schreibt Thomas Schmidt zutreffend:
" Den Rabenvögeln oder Corviden wird gern alles erdenkliche Böse zugetraut, weshalb sie bei vielen Menschen in der Sympathieskala weit unten rangieren: Elster, Eichelhäher, Dohle, Saatkrähe sowie die Aaskrähe mit den Unterarten Raben- und Nebelkrähe sollen andere Singvögel umbringen und stören durch ihr mißtöniges Tschackern, Rätschen und Krächzen. In ländlichen Gebieten geht es dann oft so weit, daß sie als »Raubzeug« bejagt werden, weil sie angeblich das Niederwild dezimieren, für Ernteschäden in der Landwirtschaft verantwortlich sind und sogar neugeborene Lämmer angreifen. Es scheint also viel dafür zu sprechen, ihnen mit allen Mitteln den Garaus zu machen. "

- Zitatende , aus: Thomas Schmidt, Gefiederte Nachbarn - Vögel in Stadt und Garten-,
http://www.ts-naturfoto.de/extern/buch/voegel/raben.html

Ich trauen ihnen nichts Böses zu,sondern erfreue mich daran,dass in dieser eher eintönigen Jahreszeit sich doch noch Leben regt.

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