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Die Radtour nach Zingst

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  Mit dem kürzlich erworbenen E - Bikes aus dem fernen China haben wir heute Nachmittag die erste längere Tour unternommen. Gegen 14.00 Uhr begann unsere Fahrt bei eher durchwachsenen Wetter in Richtung Zingst, dem Ostseebad an der geografischen Spitze der Halbinsel. In dem wir mehrere Male einen Urlaub verbracht hatten. Eigentlich kennen wir den Badeort mit seinen fast 3.000 Einwohnern und zirka 5.500 Fremdenbetten schon etwas genauer, aber auch dort verändert sich im Laufe der Jahre ständig etwas. Der etwa 6 Kilometer lange Radweg entlang der Verbindungsstrasse L 21 und den verschiedenen Strandabschnitten ist selbst in der Vorsaison gut frequentiert. Während einige Meter rechts unterhalb eine Vielzahl an PKWs auf dieser Straße an uns vorbeirauschten, mussten wir uns auf die genauso vielen E - Biker, die mehrheitlich sich jenseits der Verrentungsgrenze befinden, konzentrieren. Denn dort wird die mehr als 6 Kilometer lange Fahrt in den nächsten Badeort zu einem wahren Abenteuer. De...

2 Schoppen Wein

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  Heute war ich nicht nur bei der " Edeka " - Filiale, um dort Brötchen zu kaufen, sondern bei dem örtlichen Fischfachgeschäft Hering und Zander. So startete ich mit dem Fahrrad in Richtung " Waldstraße ". gegen 9.30 Uhr war nur wenig Betrieb im Ortskern. Deshalb befand sich lediglich eine Handvoll Kunden im Geschäft. Nur vor dem Fischgeschäft hatte sich eine kleine Menschenschlange gebildet. Das liegt an der sehr überschaubaren Verkaufsfläche und nicht daran, dass der dort angebotene Fisch besonders günstig ist. Nein, eher das Gegenteil ist der Fall. Dieses Nahrungsmittel ist mittlerweile zum Luxusgut geworden. Es liegt überwiegend an den überfischten Weltmeere. Auch in der Ostsee ist nicht mehr ausreichend Fisch vorhanden. Hier sind deshalb nur noch weniger Fischer tätig, weshalb ein geringes Angebot die Preis in die Höhe schnellen lässt. Nun, wir haben Urlaub und unsere später selbst belegten Fischbrötchen sind um mehr als die Hälfte billiger als jene, die an den...

Warum zahlt der Staat für Ofarim?

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In der eigenen Welt der Klatsch - und Tratschmedien können Namen oft nur Schall und Rauch sein. Dann nämlich, wenn die angeblich, von diesen als prominent eingestufte Person " die Kartoffeln von unten ansieht ". Nicht selten gelingt es der so genannten Regenbogenpresse auch aus dem Ableben des " Promi " noch in klingende Münze umzusetzen. Immer getreu dem Motto: " Erst kommt das Fressen, dann die Moral ". Entsprechend diesem Gusto, agieren längst auch die von dieser Medienbranche hoch gejazzten " Promis ". Viele dieser im realen leben eher unbedeutenden Personen lassen nichts unversucht, um im Gespräch, sprich: im Geschäft zu bleiben. So manches, als menschlich zu bewertendes Verhalten wird dann flugs zum Skandal aufgepimpt, profane Ereignisse als anrüchig beschrieben und das gesellschaftliche Umfeld der angepeilten Zielperson als Sündenpfuhl verortet. Die dazu seit ewigen Zeiten fortwährend eingesetzten Werkzeuge für die schmierige Berichterstat...

Nanu, da hoppelt ja ein Hase

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  Nach einer regenreichen Nacht zeigte sich der Ostseehimmel am frühen Morgen von seiner freundlichen, sonnigen Seite. Allerdings wehte ein frischer Wind vom Westen her. Von dort zogen zudem vereinzelnd Wolken auf.  Wir überlegten, ob es ein Tag für eine Fahrradtour oder eher ein Strandtag werden könnte. In jedem Fall beschlossen wir in unserer Unterkunft zu brunchen. Hierfür bekam ich Order, noch einige Lebensmittel beim nur einige Hundert Meter entfernt liegenden " Edeka " - Geschäft einzukaufen.  Gegen 8.30 Uhr verließ ich deshalb die Ferienwohnung und nahm den kürzesten Weg über die Marienstraße zur Waldstraße an der sich die " Edeka " - Filiale befindet. Kaum hatte ich das Grundstück an der Küsters - Allee verlassen, sah ich ihn in einem Abstand von vielleicht 5 Metern auf der asphaltierten Straße hoppeln: einen Hasen. Oder war es doch ein Kaninchen? Aus dem " Naturkunde ", später auch kurzzeitigen " Bio " - Unterricht wusste ich noch, dass ...

Spaziergang durch Prerow

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  Am fünften Tag unseres diesjährigen Prerow - Aufenthalts schlenderten wir über die " Küster´s Allee " und die " Marienstraße " zur " Waldstraße ". Von dort dann in ortsauswärtiger Richtung zur " Lentzallee ". Hier hatten  wir vor 10 Jahren eine Ferienwohnung in der Anlage " Lentzallee 2 " im Spätsommer gemietet.  Die Straße war einst ein vielen Schlaglöcher übersäte Zuwegung , die bei jeden Regen weiter ausgewaschenen wurden und dann ein großes Problem für jeden Radfahrer darstellte. Inzwischen wurde sie komplett asphaltiert. Auch die Auf - und Abfahrt zu dem hinter den Grundstücken verlaufenden Rad - Fußweg ist neu. Verändert hat sich aber auch das an der Einmündung zur " Waldstraße " liegende Geschäft. Hier befand sich bis zum Sommer des vergangenen Jahres ein " Wrangler " -  Bekleidungsgeschäft. Nunmehr wird dort ein Fahrradverleih betrieben. Beim Vorbeigehen überlegten wir, ob sich ein weiterer Anbieter überhau...

Die bayrischen Schwaben, ein besonderer Menschenschlag?

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  Als wir am Dienstagmittag unseren ersten Strandgang antraten, zeigte sich das Wetter auf dem Darß von seiner vor sommerlichen Seite.  Bei 24 Grad, beinahe Windstille und wolkenlosen Himmel, war der einzige Wehrmutstropfen der nur geringe Abstand zu einer kurz nach unseren Aufbau des Windschutzes und der Campingstühle, der etwas zu geringe Abstand zu einer wenig später eintreffenden fünfköpfigen Familie, die sich zudem in den Dünen breit machte.  Nach einem laut geführten Telefonat des Vaters verabredete sich die Familie mit weiteren, offensichtlich befreundeten Urlaubern. Und die erschienen kurz danach in vielköpfiger Zahl. Die sodann lärmende Meute breitete sich am FKK - Strand aus. Dazu wurde Ball gespielt, gemeinsam gebadet oder sich einfach nur hörbar unterhalten. Eine Zumutung für jeden ruhesuchenden FKKler, der unisono selbst in der Vorsaison längst in der Minderheit geraten ist. Dieses umso mehr, als dass die Urlauber aus dem so genannten Osten, vornehmlich den B...

Nur für Frühaufsteher: Lauf zur Prerower Seebrücke

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  Für den heutigen Mittwoch war ab 10.00 Uhr leichter Dauerregen angesagt. Also zogen wir gegen 7.00 Uhr unsere Sportkleidung an und starteten kurz darauf in Richtung Prerower Seebrücke.  Noch zeigte sich die Sonne im Osten, doch aus westlicher Richtung konnten wir dunkle Wolken erkennen. Nach und nach formierten diese sich zu einer dunklen Regenwand, die auf uns zu kam. Auf der Prerower Seebrücke, dem - nicht unumstrittenen - Prestigeobjekt der Halbinsel Fischland - Darß - Zingst zeigte sich uns dann dieses Bild. Noch konnten wir einige Bilder vom so genannten Yachthafen einfangen. Zirka eine Stunde später begann es tatsächlich zu regnen. Der sich verdunkelnde Himmel war tatsächlich ein Vorbote.