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Was ist denn eine Besitzstörung?

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Manchmal stellt sich einem Außenstehenden, der bestimmte Entwicklungen in der Gesellschaft beobachtet, die Frage, ob so mancher Mitmensch nicht alle Tassen im Schrank hat. Da las ich gestern dieses hier:  "  Alois K. (84) aus dem Bezirk Mödling in Niederösterreich erlebte das Ende August 2026 am eigenen Leib. Bei der Autobahnabfahrt Wöllersdorf hielt er bei einer geschlossenen Tankstelle kurz an und nahm er einen Anruf seiner Frau entgegen. Kurz danach flatterte ihm ein Anwaltsschreiben ins Haus: 374 Euro, andernfalls Klage.  " – Zitatende – aus: https://www.merkur.de/verbraucher/teures-telefonat-motorradfahrer-parkt-nur-vier-minuten-und-zahlt-dafuer-fast-400-euro-strafe-94538895.html Als Jurist wundert dieser Fall mich nicht. Schließlich gibt es auch im BGB das Rechtskonstitut der " Besitzstörung ": "  (1) Wird der Besitzer durch verbotene Eigenmacht im Besitz gestört, so kann er von dem Störer die Beseitigung der Störung verlangen. Sind weitere Störungen ...

Wo ist Octapolis?

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Als ich vor knapp 20 Jahren, nämlich am 5. Dezember 2006, meinen Blog ins Netz stellte, war die virtuelle Welt noch eine völlig andere. Die Einwahl in das World Wide Web erfolgte zum größten Teil über ein Modem, die Verbindungskosten waren – anbieterabhängig – je nach Tageszeit differierend und sehr hoch. Als ich den Blog in den ersten Jahren pflegte, schrieb ich die meisten Posts deshalb über das Windows - Word - Programm vor, kopierte diesen dann und setzte diesen anschließend in die von Google vorgegebene Maske ein. Das gestaltete sich zwar etwas aufwendig, reduzierte allerdings die Verbindungskosten erheblich. Mein erster eingestellter Artikel für den Blog mit dem Namen " Jahrgang 1953 " befasst sich mit den Gründen für die Entscheidung, mich ab nun als Blogger betätigen zu wollen. Entscheidend war ein " SPIEGEL " - Beitrag zu und über die stark wachsende Zahl von Menschen, die sich im Internet mit dem Schreiben und Darstellen auf diese Weise befassen.   https:/...

Winterpullover aus dem Schrank geholt

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 Die Oktobertage sind zwar temperaturmäßig für einen kurzen Aufenthalt noch zum Aushalten, doch die Nächte werden längst sehr kühl. In einigen Regionen wurden bereits Minusgrade gemessen. Das bedeutet für einen Frühaufsteher, dass er sich warm anziehen muss. Deshalb holte meine bessere Hälfte am Wochenende die in einem Schrank des Gästezimmers eingelagerten Pullover wieder hervor und schlichtete diese in den Schlafzimmerschrank ein. Diese Bekleidung ist aber auch aus einem anderen Grund jetzt wieder erforderlich. Obwohl die sogenannte Heizperiode ab dem 1. Oktober angelaufen ist, bleibt unsere teure Gasheizung nach wie vor auf Sommerbetrieb eingestellt. Das spart mehrere Hundert Euro im Monat, denn die Preise für diesen Energieträger sind seit dem dämlich Krieg des Bekloppten im Weißen Haus durch die Decke gegangen. Wir müssen sparen, denn diese explodierenden Heizkosten kann ein Normalhaushalt nicht mehr bezahlen.  Da frage ich mich, wie es den Millionen Haushalten geht, die ...

ELODIE in der Lüneburger Heide

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Es hat einmal eine Zeit gegeben, in der eine sehr überschaubare Anzahl von öffentlich-rechtlichen Rundfunkstationen neben Operetten -, Marsch- und Schlager- auch Volksmusik plärren ließ. Hierzu zählte auch der Deutschlandfunk aus Köln, der leistungsstarke Mittelwellenstationen unterhielt, die diesen Schund neben einer Flut von CDU‑eingefärbten Beiträgen den Hörern oder Besitzern, der stark begrenzten Zahl Röhrenradios auf die Ohren kloppte. In jener Zeit jaulte aus dem Grundig - Radiogerät, das in der Küche meiner Eltern stand, eine Heimatschnulze, die sich so anhörte: Viele Jahre später lernte ich die Lüneburger Heide von einer anderen Seite kennen, als ich als Soldat bei der Bundeswehr meinen Kriegsdienst in Munster / Lager im Landkreis Soltau‑Fallingsbostel ableisten musste. Und mehr als ein halbes Jahrhundert danach durfte ich mir den Fernsehfilm "Elodie", der just in der Lüneburger Heide gedreht und am vergangenen Mittwoch im Ersten gesendet wurde, ansehen. Die Handlung ...

Medikamentencocktail

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 So langsam merke ich immer häufiger, dass mein Gedächtnis mich gelegentlich im Stich lässt. Da kann ich Namen, Begriffe oder Ereignisse nicht sofort abrufen, lasse Dinge irgendwo liegen oder vergesse, was ich eigentlich geplant hatte. Anzeichen einer einschreitenden Altersdemenz? Da vergaß ich doch tatsächlich, dass unser Nachbar vor uns bereits im Juni dieses Jahres verstorben war und längst beerdigt wurde. Er verstarb am 14.06.2026 im Alter von 95 Jahren. Ein durchaus bemerkenswerter Lebenslauf lag da bereits hinter ihm. Hierzu konnte ich dieses nachlesen:  "  Karl Heinl ist seit dem 01. Januar 1958 SPD-Mitglied und über einen Zeitraum von 38 (!) Jahren war er der Kassier des Ortsvereins. Heute kann man sich das kaum mehr vorstellen, insbesondere wenn man bedenkt, dass früher die Beiträge monatlich bei den Mitgliedern eingesammelt wurden. „Das war zeitaufwändig“, so Karl Heinl, „sorgte aber auch für regelmäßigen Austausch mit den Mitgliedern“. Aus einer sozialdemokrati...

Tagarnina Jam – Sesiones ácidas Vol 2

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Am 20. April 2017 erschien ein Musikalbum eines in der spanischen Provinz gegründeten Projekts mit dem Namen Targarina Jam. Es wird auch unter dem Titel "  Sesiones Ácidas Vol. 2  " (    wörtlich übersetzt: bittere / säuerliche Sizungen ), was sinngemäß wohl eher auf den aufgenommen Musikstil bzw. den Inhalt des Albums zu übertragen sein dürfte. Die katalanische Ortschaft Tarrega ( h ttps://de.wikipedia.org/wiki/Tàrrega  ) liegt in der Provinz Lleida und weist erzeit knapp über 19.000 Einwohner. Hier kamen im Frühjahr 2017 einige Musiker zusammen, um in einem Studio einige Titel einzuspielen. Zu den Interpreten zählen Musiker aus den Bands: -  ORTHODOX (  https://de.wikipedia.org/wiki/Orthodox_(Band) , - ATAVISMO (  https://it.wikipedia.org/wiki/Atavismo  ), - MALHEUR  (  https://malheur.bandcamp.com/album/ausiliatrice  ),  - und VIAJE A 800 (  https://rateyourmusic.com/artist/viaje-a-800  ) https://mentesde...

Nur Fliegen ist schöner

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  Der Sommer und die damit einhergehende Hauptreisezeit sind ja längst vorbei. So mancher,  der die drei bis vier Monate mit Sonne und angenehmen Temperaturen hierzu genutzt hat, um für eine kurze Spanne sich zu erholen und vielleicht die Seele baumeln zu lassen, dürfte dann gut erholt, allerdings um einige Tausend Euro erleichter, in das traute Heim zurückgekehrt sein. Andere wiederum haben an den Urlaub erst gar nicht gedacht, weil hierfür das Geld fehlt. Eine weitere Gruppe dürfte an den Auslandsaufenthalt in den Monaten Juni bis Mitte September keine so guten Erinnerungen verknüpfen. Das könnte daran liegen, dass allerlei Unbill den Erholungssuchenden heimgesucht hatte#. Sei es nun durch eine mangelbehaftete Unterkunft, miserable Verpflegung, Verspätungen beim An - und Abflug oder eventuell deswegen, weil sie Opfer von Straftaten ( Diebstahl, Raub, Betrug etc. ) geworden sind. Und dann gibt es noch eine sehr große Anzahl Urlauber, die auf der Fahrt zu oder von dem ausgesuc...