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Da neue E - Bike

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  Das steht es nun! Seit gestern Nachmittag ist meine bessere Hälfte Besitzerin eines Elektro - Fahrrades ( electric bike; kurz: E - Bike ). Es wurde - wie sollte es in dieser Preiskategorie auch anders sein - im fernen China hergestellt. Auch wenn auf der Umverpackung, dem Pappkarton zur Milderung des Schockfaktors zusätzlich " designed in England " zu lesen ist, bleibt es so, wie es so zu sehen ist: Alle Billige stammt aus dem Riesenreich der Mitte. Daran wird sich wohl in den kommenden Jahrzehnten nicht viel ändern. Was bei den einheimischen Herstellern locker das Dreifache kostet, gibt es bei der Weltmacht mit dem unlesbaren Schriftzeichen, der Alien - Sprache und dem unkonventionellen Umgang mit den eigenen Bürgern und deren Rechte, nahezu for nothing. Aner auch nur fast. Denn das gute Stück aus Asien wurde preisreduziert angeboten. Von nahezu 1.000 Euro auf 670 Euro setzte der Händler das E - Fahrrad herunter. Ein Schnapper! So sah es denn auch meine bessere Hälfte und ...

KiK hat umgeräumt

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 Als wir heute Vormittag die Filiale des Bekleidung - Discounters " KiK " in Unterschleißheim besuchten, staunte ich nicht schlecht. Die Verkaufsflächen sahen dieses Mal vollkommen anders aus. Wo eingangs die Ständer und Regale mit Kinderbekleidung platziert waren, befanden sich nun Tische auf denen jede Menge kitschige Artikel stehen. Buntes Zeug, dass mich eher an die schlimmsten Geschmacksverirrungen aus dem fernen Amerika erinnert.  Troll ähnliche Figuren sind jetzt dort zu sehen, deren Nutzen nicht erkennbar ist. Das dürfte auch bei vielen der weiteren Artikel, die ich erkenne, der Fall sein. Die " KiK " - Filiale ähnelt denn eher jener, die wenige Meter davor von " Tedi " betrieben wird. Nur die Verkaufsfläche wirkt aufgeräumter, strukturierter und sauberer.  Ich zücke mein Smartphone und halte meine Eindrücke in Fotos fest. Dabei kommen erinnere ich mich an Berichte, wonach " KiK " einige Filialen schließt, weil diese zu umsatzschwach sind...

Der tiefe Fall des kleines Diktators

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  Ungarn hat gewählt. Und wie! Die 16jährige Amtszeit des Despoten Viktor Orban ist endlich beendet.  Der " kleine Diktator " darf nun - hoffentlich - in den Ruhestand gehen. Mit 62 ist es eine Form des Vorruhestandes. Sorgen um seine finanzielle Zukunft muss sich der feiste Noch - Premierminister des Landes, das von Österreich, Slowenien, Kroatien, Serbien, Rumänien, der Ukraine sowie der Slowakei eingebettet wird, nun wahrlich nicht zu machen. Er hat in den vielen Jahren seiner Regentschaft durch korrumpiertes Regieren und Handeln längst ausgesorgt. Zwar ist er kein Milliardär, wie seine großes Vorbilder und Freunde Trump und Putin, dafür ist das Land mit seinen knapp 9, 6 Millionen Einwohnern ökonomischen zu unbedeutend, doch er hat so einige Millionen zur Seite gebracht. Seine Fidesz - Bande durfte ihn dabei unterstützt haben. Der Nachfolger Magyar wird alle Hände voll zu tun haben, um das herunter gekommene Land am Rande Europas wieder in geordneten Bahnen zu bringen. Da...

Noch einen Trainer entlassen?

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  Am gestrigen Samstag war es einmal mehr so weit. Ein Fußballtrainer der Ersten musste gehen. Es traf den Coach des 1. FC Union Berlin, Steffen Baumgart. Der hat knapp 1 1/2 Jahre nach seiner Verpflichtung die - viel zu hohen - Erwartungen des Vereins und seiner Gefolgschaft nicht erfüllen können.  So, wie es ihm zuvor andere in den konkurrierenden Klubs genauso wenig konnten. Mit dem geschassten Trainer Baumgart durfte bereits die 9. Trainerentlassung. Den Anfang dieser Litanei durfte der Leverkusener Erik ten Hag nach dem 2. Spieltag machen.  Den größten Verschleiß an Trainern verzeichnet die Saison 2022 / 2023, in der sage und schreibe 16 verantwortliche Männer ihre Posten räumen mussten. Das Karussell wird sich munter weiter drehen. Immer wieder dürfen Trainer ihren Hut nehmen. Ob es dabei um zu hoch gesteckte Ziele oder einfach nur um einen nicht funktionierendes Mannschaftsgefüge geht, dürfte dabei vollkommen egal sein. In der Konsequenz bleibt es am Trainer hängen...

Von der Leichtigkeit der Langsamkeit

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  Heute Morgen habe ich es endlich wieder geschafft, einen Lauf um den Hollener See zu starten. Vielleicht hatte mich die Trägheit, die seit einigen Tagen in mir steckte, bislang daran gehindert. Oder der Anschub ist durch den zirka 20 Kilometer entfernt statt findenden Münchner Frühjahrmarathon entstanden. Wie auch immer, ich zog mein Dress und die Schuhe an und los ging es in Richtung See. Während der rund 6 Kilometer langen Laufstrecke begegneten mir drei weiter Läufer sowie mehrere Hundebesitzer, die ihre Lieblinge ausführten. Sonst war alles ruhig. Keine Angler, keine Spaziergänger, keine Radfahrer. So konnte ich mich nebenbei dem widmen, was ich bereits seit mehr als 40 Jahre als Hobby betreiben: dem Fotografieren. Weil inzwischen so einigen Sträucher sowie wenige Bäume ein Blütenweiß entwickelt haben, zückte ich in unregelmäßigen Abständen das Smartphone und hielt die beim Lauf auftauchenden Eindrücke fest. Durch die Stopps konnte ich natürlich keine gute Zeit herauslaufen. ...

Hundebetreuung 2026

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  Nur noch zwei Tage, dann bin ich von der schweren Bürde der Hundebetreuung in diesem Jahr erlöst. Da die Halter sich zurzeit noch auf der Grünen Insel befinden, blieb uns nichts anderes übrig als einen Zweithaushalt zu führen. Seit Gründonnerstag pendele ich nun zwischen Eching und Oberschleißheim zwei Mal täglich hin und her. Dass die Benzinpreise seit Wochen in nie gekannte Höhen geklettert sind, stört mich dabei nur am Rande. Es betrifft uns nur bedingt, denn unser Kraftstoff kommt ja aus der Steckdose und dabei über eine Photovoltaikanlage ist er für uns gratis. Ein Glück, denn die zusätzlichen Fahrten würden das monatliche Budget weiter belasten. Das dachten sich wohl viele PKW - Besitzer und vermieden nicht zwingend notwendige Fahrten. An einigen Tagen fühlte ich mich in jene Zeit zurückversetzt als das so genannte Sonntagsfahrerbot verordnet wurde. An den Straßen parkten mehr Autos als auf ihnen fuhren.  Vielleicht haben die Mondpreise an den Tankstellen dann doch Vor...

Ostern 2026 - Irgendetwas ist dieses Mal anders?

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  Nun darf die christlich orientierte Menschheit auf dieser Erde das Osterfest begehen. Wie in jedem Jahr davor, nutzen viele die Feiertage für einen Kurzurlaub. Die Staus waren bereits ab Mittwoch vorprogrammiert. Dieses, obwohl die Kraftstoffpreise nie gekannte Höhen erreicht haben.  Egal! Hauptsache weg! Dennoch war es für mich als Nichtreisender bereits ab Karfreitag etwas anders als sonst. Es herrschte deutlich weniger Autoverkehr als sonst. Die Straßen blieben auch tagsüber beinahe leer. Das mag zum Teil daran liegen, dass im Freistaat bis einschließlich Freitag, den 11. April, Schulferien sind. Es kann vielleicht auch an den frühen Osterfeiertagen liegen, die bereits in der ersten Aprilwoche liegen. Damit bleibt das Wetter eher unbeständig, denn der vierte Monat des Jahres ist immer für Wetterkapriolen bekannt. Doch abseits jener benannten Gründe bleibt immer noch ein seltsames Gefühl übrig, dass mir sagt, irgendetwas ist in diesen Tagen, in denen nicht nur vor Europas ...