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Die letzten Tage an der Ostsee

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  Heute ist Mittwoch, der 24. 06.2026. Wie der Name des Tages es schon aussagt, schreiben wir die Mitte der laufenden Woche. Es ist die letzte vollständige des Monats Juni. Der langsam abläuft, so wie unser Urlaub auf dem Darß. So langsam ist es Zeit, ein Resümee zu ziehen. Was am 31. Mai zunächst mit überwiegend kühlen, regnerischen Wetter begann, endet wohl in einer Hitzewelle, denn landesweit bleiben die Temperaturen bei weit über 30 Grad. Keine so idealen Bedingungen für unsere geplante Rückreise am kommenden Sonntagmorgen? Aber, das könnte nur eine kleine Unannehmlichkeit werden. Immerhin durften wir auch in diesem Jahr den Ostseeurlaub erleben, Dieses Privileg ist nicht jedem Einwohner in diesem Land vergönnt.  Gestern berichteten die Medien, dass beinahe jeder fünfte Haushalt in Deutschland aufgrund der eigenen finanziellen Situation sich keinen Urlaub leisten kann. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Überwiegend sind die deutlichen Preiserhöhungen bei den Flug - und Pa...

Vorsicht! Vorsicht! Vorsicht! Ist die Hauptkernkompetenz.

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  Endlich! Nach zwei vergeblichen Anläufen und 8 Jahre lang andauernder Abstinenz haben es die deutschen Auswahlkicker geschafft, die Gruppenphase bei einer WM zu überstehen. Das zweite Spiel gegen die Elfenbeinküste war jedoch ein harter Kampf. Die bulligen Männer aus Afrika ließen die schmächtigen Kicker aus Germania ein ums andere Mal auflaufen. Deshalb jagten diese einem Rückstand hinterher. Dem gemeinen Zuschauer konnte es mit zunehmender Spielzeit Angst und Bange werden. Das galt auch für den Kommentator Stil des ZDF - Mitarbeiters Oliver Schmidt. Der übertrieb zunächst durch seine vollkommen unangebrachte Bewertung der Spielstärke des deutschen Gegners, den er als mehr als auf Augenhöhe spielend sah, später mäkelte er an dem etwas undurchsichtig agierenden Schiedsrichter Juan Benitez und seinen Kollegen herum, um später eine eher unzutreffendes Fazit zu dem WM - Spiel anzugeben. Der Gegner sei über weite Strecken ebenbürtig gewesen.  Nö, das Team aus Afrika war nicht so...

Der längste Tag an der Ostsee

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Nun ist er Geschichte, der 21. Juni 2026. Dieser Tag wird nie wiederkommen. Nun hat der Sommer angefangen. Dieser wird uns in der nördlichen Hemisphere der Erde bis einschließlich 21. September 2021 begleiten. So, wie es bereits vor einem Jahr, vor 10 Jahren und auch vor 72 Jahren der Fall war. Wenn ab Mitte der Woche dann die Spanne zwischen Sonnenaufgang (  4.44 Uhr ) und Sonnenuntergang       ( 21.31 Uhr ) wieder geringer wird ( 4.42 Uhr / 21.43 Uhr ) beginnen zum Wochenende die Großen Ferien, die Sommerferien ( Rheinland - Pfalz, das Saarland sowie in Hessen );  in einigen europäischen Ländern sind diese bereits gestartet. Diese und andere Abläufe kehren in jedem Jahr wieder. Dazu zählen unter anderen die Zeremonie zur Mittsommerwende an den Hünengräbern des englischen Stonehenge in der Grafschaft Salisbury. Eigens hierfür wird das Gelände eintrittsfrei und allgemein zugänglich geöffnet. In anderen Länder, wie beispielsweise der Ukraine begehen die Mens...

Jette Joop am Nordstrand von Prerow

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  Beim Strandlauf am gestrigen Samstagmorgen, wählte ich eine leicht veränderte Strecke in Richtung Darßer Ort und bog dabei in den Übergang zum Bernsteinweg ein. Und just dort dort erkannte ich bereits vor dem Einlauf eine Menschengruppe. Hier waren zudem einige Gegenstände aufgebaut, die mir durchaus bekannt vorkamen. So standen neben zwei Scheinwerfern, ein Kamerastativ sowie Stühle, darunter ein so genannter Regiestuhl, ein Tisch auf dem sich Bekleidungsstücke lagen sowie ein Koffer in dem sich Objektive mit weiteren Zubehör befanden. Rundherum zählte ich fünf Personen, die sich wiederum um eine junge Frau scharten. Diese Szenerie zeigte sich mir als ein Fotoshooting.  Ein typisches Bild also, dass ich nicht nur aus dem Fernsehen kannte, sondern auch von Erzählung eines einstigen Schulkollegen, der vormals als Berufsfotograf tätig war. Er schilderte mir vor vielen Jahren wie sein Alltags aussah. Der sah damals nicht nur unstet, sondern durchaus stressig aus. In  Kennt...

Frieda, die Möwe

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  Es ist schon wieder einige Jahre her als ich an einem sonnigen Septembertag am Nordstrand des Darß einige mitgebrachte Scheiben vertrockneten Brots an die hier herum kreisenden Möwen verteilte Während sich die kreischende Schar um mich herum flog, ertönte aus der Lautsprecheranlage, die sich bis weit hinten zu der Surfstation erstreckt in scheppernd - schnarrenderden Ton die Stimme der DRLG - Crew von der Station vor der Prerower Seebrücke:  " Das Füttern der Möwen ist untersagt. Möwen sind Wildtiere. Sie suchen ihre Nahrung selbst. " Nun, gut, ich nahm es zur Kenntnis. Mehr auch nicht, denn nach meinen Beobachtung gibt es nicht mehr so viele dieser Vögel hier. Das liegt vornehmlich daran, dass auch die Ostsee seit Jahrzehnten als überfischt gilt, was nichts anderes bedeutet: Die Wildtiere finden die Nahrung eher selten. Somit bleibt den Allesfressern noch Muschelfleisch, Kleinstiere, wie Krebse oder auch Nahrungsreste aus dem Meer, die von Schiffen über Bord geworfen wurde...

Muschelbank

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 Während eines ausgiebigen Strandspaziergangs gingen wir über eine Unzahl von toten Muscheln, die das Wasser am windigen Montag und Dienstag angespült hatte.  Über viele Meter erstreckte sich ein breites Band von weißen Muscheln, die beim Heraustreten knackend auseinanderbrachen. Es sind Exemplare der Baltischen Plattmuschel, die hier aufgespült wurden. https://de.wikipedia.org/wiki/Baltische_Plattmuschel Massenhaft fanden wir aber auch Miesmuscheln am Strand. https://de.wikipedia.org/wiki/Miesmuscheln Die vom Wind aufgewühlte See hatte sie auf den Sand transportiert und dort bizarre Formen gebildet. Unter den Abertausenden toten Muscheln fanden sich ebenso viele Herzmuscheln, die an den Ostseestränden regelmäßig zu sehen sind: https://www.ostsee.de/tiere-pflanzen/muscheln.php Die - nicht nur - an der Halbinsel Fischland - Darß - Zingst häufig vorkommenden Muschelarten leben in großen Kolonien innerhalb so genannter Bänke, von dem aus sie sehr oft aufgetrieben und an den Spüls...

Vorsicht! Querende Kraniche!

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  Als ich im Oktober 1994, also nicht ganz 5 Jahre nach der so genannten Wende - zum ersten Mal das neue Bundesland Mecklenburg - Vorpommern durchfuhr, war mein damaliges Ziel ein Dorf , das der Gemeinde Moltzow angegliedert wurde und dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte zugehört. Der heutige Ortsteil nennt sich Schwinkendorf und soll noch 528 Einwohner zählen.  https://de.wikipedia.org/wiki/Schwinkendorf Schwinkendorf war zu jener Zeit noch eine eigenständige Gemeinde und existierte vornehmlich von den landwirtschaftlichen Betrieben sowie einem ortsansässigen Reiterhof. Die einige Jahre zuvor noch in Erinnerung an jenen Kurzaufenthalt verbliebenen Eindrücke waren mir vor zirka 10 Jahren einen Blog wert.  https://lobster53.blogspot.com/2016/12/wo-liegt-denn-schwinkendorf.html Nun sind einige Ereignisse, die mir während des Besuchs auf dem Reiterhof in Schwinkendorf noch in Erinnerung verblieben sind, nicht mehr vollständig und jederzeit abrufbar, was eben auch meinem...