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Von der Leichtigkeit der Langsamkeit

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  Heute Morgen habe ich es endlich wieder geschafft, einen Lauf um den Hollener See zu starten. Vielleicht hatte mich die Trägheit, die seit einigen Tagen in mir steckte, bislang daran gehindert. Oder der Anschub ist durch den zirka 20 Kilometer entfernt statt findenden Münchner Frühjahrmarathon entstanden. Wie auch immer, ich zog mein Dress und die Schuhe an und los ging es in Richtung See. Während der rund 6 Kilometer langen Laufstrecke begegneten mir drei weiter Läufer sowie mehrere Hundebesitzer, die ihre Lieblinge ausführten. Sonst war alles ruhig. Keine Angler, keine Spaziergänger, keine Radfahrer. So konnte ich mich nebenbei dem widmen, was ich bereits seit mehr als 40 Jahre als Hobby betreiben: dem Fotografieren. Weil inzwischen so einigen Sträucher sowie wenige Bäume ein Blütenweiß entwickelt haben, zückte ich in unregelmäßigen Abständen das Smartphone und hielt die beim Lauf auftauchenden Eindrücke fest. Durch die Stopps konnte ich natürlich keine gute Zeit herauslaufen. ...

Hundebetreuung 2026

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  Nur noch zwei Tage, dann bin ich von der schweren Bürde der Hundebetreuung in diesem Jahr erlöst. Da die Halter sich zurzeit noch auf der Grünen Insel befinden, blieb uns nichts anderes übrig als einen Zweithaushalt zu führen. Seit Gründonnerstag pendele ich nun zwischen Eching und Oberschleißheim zwei Mal täglich hin und her. Dass die Benzinpreise seit Wochen in nie gekannte Höhen geklettert sind, stört mich dabei nur am Rande. Es betrifft uns nur bedingt, denn unser Kraftstoff kommt ja aus der Steckdose und dabei über eine Photovoltaikanlage ist er für uns gratis. Ein Glück, denn die zusätzlichen Fahrten würden das monatliche Budget weiter belasten. Das dachten sich wohl viele PKW - Besitzer und vermieden nicht zwingend notwendige Fahrten. An einigen Tagen fühlte ich mich in jene Zeit zurückversetzt als das so genannte Sonntagsfahrerbot verordnet wurde. An den Straßen parkten mehr Autos als auf ihnen fuhren.  Vielleicht haben die Mondpreise an den Tankstellen dann doch Vor...

Ostern 2026 - Irgendetwas ist dieses Mal anders?

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  Nun darf die christlich orientierte Menschheit auf dieser Erde das Osterfest begehen. Wie in jedem Jahr davor, nutzen viele die Feiertage für einen Kurzurlaub. Die Staus waren bereits ab Mittwoch vorprogrammiert. Dieses, obwohl die Kraftstoffpreise nie gekannte Höhen erreicht haben.  Egal! Hauptsache weg! Dennoch war es für mich als Nichtreisender bereits ab Karfreitag etwas anders als sonst. Es herrschte deutlich weniger Autoverkehr als sonst. Die Straßen blieben auch tagsüber beinahe leer. Das mag zum Teil daran liegen, dass im Freistaat bis einschließlich Freitag, den 11. April, Schulferien sind. Es kann vielleicht auch an den frühen Osterfeiertagen liegen, die bereits in der ersten Aprilwoche liegen. Damit bleibt das Wetter eher unbeständig, denn der vierte Monat des Jahres ist immer für Wetterkapriolen bekannt. Doch abseits jener benannten Gründe bleibt immer noch ein seltsames Gefühl übrig, dass mir sagt, irgendetwas ist in diesen Tagen, in denen nicht nur vor Europas ...

Das Gesetz gegen die palästinensischen Monster

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  Seit dem 31. März 2026 wissen wir als friedliebender Teil der Weltbevölkerung, dass es eine weitere soziale Klassifizierung von Menschen gibt. Diese sollen nach Auffassung einiger rechtsradikalen Politiker, Funktionsträger im israelischen Parlament sowie in der Netanjahu - Regierung bei der Einordnung von Gewaltstraftaten gegen eigene Landsleute durch palästinensische Terroristen vorgenommen werden.    Die Todesstrafe gegen vermeintliche Terroristen oder gegen terroristische Mörder als quasi letztes Mittel? Die angeblich zivilisierten Staaten dieser Erde lassen immer wieder erhebliche Probleme erkennen, wenn es darum geht, im Kampf gegen Systemfeinde die auf Gewaltenteilung basierende Ordnung aufrecht erhalten zu wollen.  Das gilt uneingeschränkt auch für Israel.  Doch, ist der kleine Staat inmitten der von Krieg, Elend und Bevölkerungswachstum gekennzeichneten arabischen Welt überhaupt noch ein demokratisches Land? Zweifel sind ´deshalb angebracht, weil ...

Sommerzeit

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  Heute Nacht um 02.00 Uhr war es einmal mehr so weit. Wir dürfen, müssen - ob wir es wollen oder nicht - die Uhren um eine Stunde vorstellen. Wer eine Web - fähige Ausfertigung besitzt oder gar ein GPS gesteuertes Exemplar, darf sich getrost zurücklehnen, denn die Zeitmesser erledigen dieses von alleine. Nun ist sie wieder da, die Sommerzeit des Jahres 2026 und sie dauert satte 7 Monate. In dieser Zeitspanne soll es eine Stunde länger hell bleiben. Tatsächlich?  Nicht ganz, denn am Morgen geht die Sonne später auf, womit es auch später hell wird. Dafür wird es abends später dunkel. Aha! Der mutmaßliche Energie - Spareffekt ist deshalb eher fraglich. Da seit vielen Jahren über die Sinnhaftigkeit der Zeit Umstellung diskutiert wird, dürfte es in den kommenden Jahren eh keine Veränderung geben. Nach 46 Jahren ist es mir ohnehin egal. Ich habe mich längst daran gewöhnt, auch wenn die eine Stunde fehlender Schlaf so manchen Menschen Probleme bereitet, halte ich an meinen Gewohnhei...

What ever it takes!

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  Der amtierende Bundeskanzler ist zweifelsohne kein Rhetoriker. Seine intellektuellen Fähigkeiten sind eher begrenzt, denn er ist Volljurist. Hier gilt der von Ludwig Thoma kreierte Grundsatz:  "  Er war Jurist und auch sonst von mäßigem Verstand ". Gleiches gilt für seinen SPD - Vorgänger Olaf Scholz. Zudem hatte der Ex - Kanzler kein herausragendes Charisma. Er wirkte eher wie eine Schlaftablette. Der gebürtige Osnabrücker ( gerade Straßen. sture Leute ) und einstige Erste Bürgermeister der Hansestadt Hamburg ist ebenfalls Jurist ( mit zwei Staatsexamina ) und konnte in diversen Ämtern seine mäßigen Redekünste in der Öffentlichkeit zu Beweis stellen. Dessen Vorgängerin, die ewige " Mutti " Angela Merkel, ist studierte und dazu promovierte Chemikerin. Eine Ausbildung, in der eher das Fachwissen, die Berufserfahrung sowie das Vermögen dieses alles in der Praxis umzusetzen, gefragt sein dürfte. Hierzu bedarf es wohl eher der Kunst des präzisen Formulierens und deren...

Im " Vorwärts " gelesen und nicht vergessen

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  Die Preise für Kraftstoffe an den Tankstellen in der Welt, in Europa sowie auch in Deutschland sind nach Beginn des wahnwitzigen Kriegs der USA und des Vasallen Israel auf über 40 Eurocent und mehr in die Höhe geschnellt. Die Verteuerung lag indes nicht nur daran, sondern der Preisanstieg resultiert auch an der erhöhten CO2 - Abgabe, die sich von 55 Euro auf 65 Euro je Tonne Rohöl veränderte. Umgerechnet auf einen Liter Dieselkraftstoff entspricht dieses 17 bis 18 Eurocent je Liter. Seit der einstigen " Ölkrise " ab November, die im Dezember 1973 die damalige Regierung veranlasste ein Sonntagsfahrverbot zu verhängen, um die Auswirkungen des Embargo der zu beinahe 75 % aus den arabischen Ländern stammenden Ölexporte abzufedern, ist die jetzige Entwicklung denn wohl eher eine hausgemachte. Das exportierte Rohöl stammt längst nicht mehr - wie noch vor mehr als 5 Dekaden aus den so genannten Scheich - Staaten, sondern zum überwiegenden Teil aus Norwegen ( 16, 6 % ), den USA ( 1...