Donnerstag, 19. Juli 2018

Der " Easy Rider " 2018: Lauter - Lauter - Luxuslärm



Wenn jetzt die Teutonen - mit Ausnahme der Nachzügler Baden - Württemberg und Bayern - in den Sommerferien den Urlaubsfreuden nachgehen, wird es in den Ballungszentren zwar signifikant ruhiger, jedoch nicht auf den unzähligen Autobahnen in Deutschland und ganz Europa. Dort produzieren die Millionen Mobiler Mega - Staus. Wer bei Bullen - Hitze in seiner Konservendose aus Plaste, Blech und Schaumstoff iregndwo auf irgendeiner A 1 bis A 100 festsitzt, wird sich dann und wann ärgern, wenn hinter ihm, wie aus dem Nichts, ein röhrendes Motorrad auftaucht, sich messerscharf zwischen den Vordermann und dem eigenen Heiligtum hindurch schlängelt und wenige Sekunden später in der Blechlawine verschwindet.

So mancher motorisierte Zweierradfan nimmt es in diesen, nicht seltenen Extremsituationen mit der geltenden StVO nicht so genau und zeigt den anderen Stauleidenden, was eine Harke ist. Wer dabei hupt, erhält bestenfalls den Stinkefinger gezeigt. Besser wäre darauf so gelassen zu reagieren, wie es der mit dem Vorteil von nur zwei Pneus versehen Fahrer auch ist.

Doch nicht nur auf den staugeplagten Autobahnen verschaffen sich die Motorradfahrer ihre Vorteile. Auch in Sachen Überholen und Herauskitzeln der Endgeschwindigkeit, sind diese Millionen Verkehrsteilnehmer klar im Vorteil. Aber nur dann, wenn sie die mit ihrer Art der Fortbewegung einher gehenden Gefahren richtig einschätzen. So mancher zweirädige PS - Protz muss Fahrfehler mit dem Verlust von Gesundheit und im schlimmsten Fall mit dem Leben bezahlen. Es gibt bei den dröhnenden Motorisierten nämlich keine Knautschzone.

Aber nicht nur dieser, eher gefährliche Nachteil der Motorräder, könnte vielleicht doch den Einen oder Anderen davon abhalten, selbst im Zuge der Dieselskandale, auf zwei Räder umzusteigen. Ein weiterer Gesichtspunkt wären die nicht gerade günstigen Unterhaltungskosten bei einem Maschinchen, der wesentlich teuere Führerschein und - wer es sich leisten möchte - der hohe Preis für einige der Elefanten unter diesen Gefährten. So werden seit einigen Tagen auf die aus den USA importierten großen Brummer von Harley Davidson saftige Zölle erhoben, die den Rolls Royce unter den Motorräder noch einmal in den Bereich des wahren Luxussegments katapultieren lassen.

Dennoch nimmt die Zahl der Motorradfans weiterhin zu. Und damit auch der Lärm, den diese Feuerstühle verursachen können. Insbesondere dann,wenn diese aufgemotzt, frisiert oder legal getunt sind. Die Motorräder sind somit längst zu einem kostspieligen, aber zunehmend auch Lärm verursachenden Luxusobjekt geworden.

Da las ich heute ein Kurzgespräch mit dem Kassenwart des " Harley - Davidson Club in Deutschland, Herrn Heinz Schuster, 68, über das von ihm eingeschätzte. heutige Verhältnis der deutschen Harley - Biker zu dem einstigen Traum, die Vereinigten Staaten zu durch fahren. Nein, für ihn sei dieses kein erstrebenswertes Ziel mehr.Segende Hitze, ausschließlich gerade Strecken und unangenehme Begeliterscheinungen, wie Heuschreckenschwärme, die dem Motorradfahren ins Gesicht klatschen, das müsse er nicht mehr haben.

Ja, die amerikanischen Bundesstaaten sind so verschieden, wie ihre Menschen, die dort leben. Und deshalb ist auch der Kult - Film " Easy Rider " für ihn ein eher ödes Machwerk, ohne Handlung, ein nur ewiges Herumgefahre, komisches Kino - also.

Nun, das Ding wurde vor knapp 5 Jahrzehnten produziert. Die Welt war damals eine andere. Und neben guter Musik im dem Film, hat dieser sehr wohl einen realen Hintergrund. Er gibt das wieder, was die amerikanische, die rassistische und mit anderen Vorurteilen behaftete Gesellschaft von einst ausmachten: Erst schießen, dann fragen! Daran hat sich zwar nicht so sehr viel geändert, aber immerhin wird heutzutage darüner nicht nur in einem " Hippie " - Outlaw - Streifen berichtet.

Auch das Image, das Auftreten des gemeinen Bikers, jenseits der Mitgliedschaft in einer kriminellen Rocker - Vereinigung, ist wesentlich spießiger geworden. Der Feuerstuhl von damals ist längst zu einem veritablen Statussymbol degradiert worden. Warum also sich über die Freiheit auf den zwei Rädern freuen, wenn sie Millionen anderer Gleichgesinnter auch genießen dürfen. Und, seien wir mal ehrlich, ein Elektro - Motorrad der neunten Prägung hat doch da wesentlich mehr revolutionäre Elemente als ein  Honda " Golden Wing ", eine Kawasaki mit 100 Pferdestärken oder ein Sofa von Harley Davidson.

Der aller neuste Schrei sollen diese Umwelt schonenden Gefährte ja sein ( Vgl. " DER SPIEGEL ", 26 / 2018, S. 98 ) und weniger Straßenlärm verursachen die Zweierräder auch.
Doch Harley ist Harley, bleibt Harley. Ob mit oder ohne Zusatzzoll, der echte Fan bleibt seinem Feuerstuhl schon aus Bequemlichkeitsgründen treu und weil 150 Kilogramm Eigengewicht nicht auf jede der schnittigen Maschinen Platz finden ( Vgl. " DER SPIEGEL " , 25 / 2018, S. 48 ).

Na, denn: " Wir ridern easy über Berg und Tal....? "
Mit manipuliertem Auspuff, ohne TÜV abgenommenen Lenker und zu jeder Tages - und Nachtzeit in einem verbotenen Tempo:





" Mind Mountain " - " Dune " - 2013:




Mittwoch, 18. Juli 2018

Die zweibeinige Sirene



Heute Morgen las ich im " SPIEGEL " - Heft 26 / 2018, S. 109 eine Kolumne der Redakteurin Elke Schmitter. Es ist eine der Alltagsgeschichten, die sie hier selbst ironisch schildert.Sie handelt von dem nahezu alltäglichen Wahnwitz der auf das Leben eines Einzelnen mehr oder weniger Einfluss nimmt.

Die " SPIEGEL " - Mitarbeiterin ist einem erhöhten Lärmpegel ausgesetzt, den beinahe jeder Großstädter hinzu nehmen hat. Mal liegen die eigenen Vier Wände in der Nähe einer stark befahrenden Straße, andere Wohnungen befinden sich an Bahn - Straßenbahnstationen - oder gar Strecken oder - das dürfte der Super - Gau sein - innerhalb von Flugschneisen.

Nun, Frau Schmitter wohnt direkt an einem öffentlichen Spielplatz und - das kommt erschwerend hinzu - es befindet sich eine große Kita nebenan.

Das sind Faktoren, die den täglichen Geräuschpegel von 07.00 Uhr bis in die späten Nachmittagsstunden extrem ansteigen lassen. Die Wohnungsmaklerin glotzte nicht schlecht, als die " SPIEGEL " - Journalistin dieses als " Upgrade " bezeichnete. Wohl wissend, dass sie sich damit selbst ein Kuckucksei ins Nest gelegt hatte. Seitdem sie die Wohnung gemietet hat, lebt sie nach ihren eigenen Worten  " mit dem Soundtrack eines Freibades ".

Okay, das Mitleidgefühl hielt sich bei mir beim Lesen der Schmitter - Kolumne in engen Grenzen. Schließlich musste sie die " Lärmhölle " ja nicht mitmieten. Dass sie dann einen sehr weiten Bogen bis hin zu den traumatisierten Kriegs - und Flüchtlingskindern spannt, kann ich indes vollends nachvollziehen. Diese leben in einer anderen Welt.In einer, die mit Kindheit reinweg gar nichts zu tun hat.Sicherlich kann und darf die eine mit anderen Kinderwelt nicht verglichen werden. Bei der eher friedlichen, der heilen Welt der meistens europäischen Kinder, gibt es Krieg nur in den ungezählten Computerspielen; bei dem größeren Teil von ihnen, ist der Krieg nicht virtuell sondern eben real.

Von daher lassen die Probleme für, mit und rund um die Kindern. vor allem bei der Kindererziehung überhaupt nicht vergleichen. Was in diesem, unserem, eher friedlich dahin schlummernden Land, zu einem solchen aufgebauscht wird, ist in den Kriegsgebieten längst kein Thema mehr. Weil ein freies Land, wohl auch frei lebende Kinder hervor bringt, sind existenzielle Nöte nur am Rande ein Hindernis. Viel eher gibt es Unstimmigkeiten bei der Erziehung des Nachwuchses.

Da lässt sich, so zirka 5 Jahrzehnte nach meiner eigenen Kindheit und Jugend, durchaus konstatieren, dass die heutige Erziehung überwiegend keine mehr ist. Es hat sich - eher zu recht - eine gewisse laissez faire  - Haltung eingeschlichen. Die Erwachsenen scheuen Konflikte mit ihrem Nachwuchs, den sie nur allzu häufig, maßlos verwöhnen.

Zumeist sind die Folgen jenes Nichterziehens fatal. Das Kind kommt an die Macht, so, wie es Elke Schmitter in ihrer Kolumne tituliert hat. Macht bedeutet natürlich auch das Negieren von Regeln, Prinzipien und von Grenzen. Grenzenloses, egoistisches Verhalten indes führt wiederum zu einer gewissen Unterdrückung des Einen gegenüber dem Anderen.

Da erzählte mir meine bessere Hälfte heute, dass ein Kollege seinen, noch nicht schulpflichtigen Sohn in ein Krankenhaus fahren musste, weil ein etwa gleichalteriges Kind diesen mit eine metallenen Spielzugauto auf den Kopf geschlagen habe und dadurch eine blutende Wunde entstand.
Die Eltern dieses Kindes sind zudem auch Freunde des Arbeitskollegen. Hieraus kann sehr schnell ein Konflikt entstehen, der vielleicht eskaliert.

Es mag dahin gestellt bleiben, ob es nun die laxe oder eher die nicht vorhandene Erziehung ist, die einen solchen Vorfall hervor rufen kann. Fakt ist, dass es sich bei der Kindesmutter des gewalttätigen Kindes um eine Pädagogin handelt. Dieses ist zumeist kein gutes Omen. Denn diese Kinder werden zumeist nicht erzogen. So besagt es zumindest eine nicht nachgewiesene Behauptung; eine Plattitüde.

Dann hörte ich, dass in dem der Universitätsverwaltung angegliederten Kindergarten oder auch Hort, einige der dort aufgenommenen Sprösslinge, zu wahren Lärmquellen, zu richtigen Nervensägen, mutieren, sobald sie ins Freie gelassen werden. Ein Junge aus der Gruppe tut sich dabei besonders hervor. Er imitiert in schöner Regelmäßigkeit eine Feuerwehr - oder Polizeisirene. Dieses geschieht stundenlang und in einer Nerv tötenden Lautstärke.
" Tatütata - tatütat - tatütata....! "., so schallt es in das Arbeitszimmer meiner besseren Hälfte hoch. Da hilft nur eines, nämlich die Fenster geschlossen lassen. Doch, dann steht die Hitze im Raum und macht ein lockeres Arbeiten nahezu unmöglich.

Von den Erzieherinnen wird nichts gesagt. Kein Hinweis, dass das Generve , das Polzei - und / oder Feuerwehrauto spielen, einfach so nicht geht. Die Erzieherinnen schalten offensichtlich jedes Mal vollkommen ab und lassen hier alle Fünfe gerade sein.

Diesen Eindruck hatte ich auch vor einigen Jahren, als ich zu einem Kollegen nach Bremen fuhr.Im IC von Leipzig nach Magdeburg stieg irgendwo eine Kindergruppe nebst drei Betreuerinnen ein. Sie verursachten in dem Großraumabteil einen derartigen Lärm, dass sämtliche andren Fahrgäste, außer mir, flohen. Die drei Begleiterinnen saßen derweilen auf den Sitzen des Abteils und fraßen irgendein süßes Zeugs. Um die Kinder kümmerten sie sich nicht. Erst als ich mit einem eher strafenden Blick zu dem Trio aufsah, bemüßigten sich die drei Damen, die Horde zu maßregeln.

Nun,ja, wir waren auch mal Kind, waren jung und voller Tatendrang. Doch damals war alles ein wenig strenger, wenn auch nicht besser, aber eben anders.

Kinder an der Macht? Nicht Kinder an die Macht! Davor bewahre uns der Rest an eigener Erziehung, an übernommenen Regeln und Verhaltensmustern, die alle Male dazu geeignet sind, das egoistische, unkontrollierte und somit unsoziale Verhalten derartige Nervensägen zur Gewohnheit werden zu lassen.

Antiautoritäre Erziehung ist das nicht. Es ist einfach nur peinliche Gleichgültigkeit!

Gut´s Nächtle mit:


" Angel ´n Heavy Syrup " - " Viyage ":



Dusselgate



Es ist Sommer. Die Nächte sind in dieser Jahreszeit bekanntlich nicht sehr lang, dafür aber sehr oft lau bis warm. Dieses ist für einen eher norddeutsch geprägten Körper nicht immer angenehm. So saß ich denn heute Morgen bei einem Pott Kaffee am Küchentisch und hörte die MDR aktuell - Nachrichten. Dabei bekam ich mit, dass das Bundesverfassungsgericht ( BVerfG ) an diesem Tag über mehrere Beschwerden zu der aktuellen Regelung bei den Rundfunk - und Fernsehbeiträgen entscheiden wird.
Aha, jetzt geht´s also ans Eingemachte, liebe ÖRs. Die rechte Bagage im Dunstkreis der AFD und andere Reichsbedenkenträger werden vielleicht feixend die dortigen Entscheidungen zur Kenntnis nehmen. Schließlich könnten diese das derzeitige System der so genannten Haushaltsabgabe bei den " Zwangsgebühren " aus den Angeln heben. Das wäre nach dem Gusto der Rechtsgewirkten ein weiteres Indiz dafür, dass die " linksversifften " Medien zu Unrecht Gelder kassieren, ohne die ihnen auferlegte politische Neutraltät zu wahren.

Eine weitere Meldung betraf den US - Kasper im Weißen Haus Donald " Duck " Trump, der sich ja mit dem " bösen " russischen Präsidenten Wladimir Putin getroffen hatte und dabei wieder einmal voll in das Fettnäpfchen trat. Jetzt behauptet er doch glatt, seine Aussagen zu der Bespitzelung der Demokraten während des Wahlkampfs zwischen seiner Konkurrentin Clinton und ihm durch russische Hacker, seien ein Versprecher gewesen. Er sei sehr wohl der Überzeugung, dass es Hackerangriffe gegeben haben könnte.

Na,ja, Schwamm drüber! Lassen wir das!

Dann folgte eine Meldung, die allerdings wahrhaftig ans Eingemachte geht. In Leipzig vermeldeten einige Autohäuser einen dramatischen Rückgang der Verkaufszahlen von Diesel - Kraftfahrzeugen. Viele potentielle Kunden würden bei der Kaufentscheidung von solchen PKW - Modellen sofort Abstand nehmen. Bei einigen Anbietern stehen die Fahrzeuge mit Dieselantrieb herum und würden durch massive Preisnachlässe dort angeboten wie Sauerbier.. Ein besorgte MDR - Hörer wollte denn auch gleich in diesem Zusammenhang wissen, was mit den Autos geschehe, die nahezu unverkäuflich blieben, denn es stehe zu befürchten, dass sie alsbald technische und ästhetische Mängel aufweisen können.

Nun, die MDR - Mitarbeiter dieses Berichts beruhigten ihn. Was nicht verkauft werden kann und nicht in einem einwandfreien, also sicheren Zustand sei, werde wieder abgestoßen oder an den Hersteller zurück gegeben. Alles gut, also?

Nö, denn seltsame Weise betrifft es ja nicht nur Autoverkäufer aus Leipzig, sondern in ganz Deutschland und möglicherweise auch in Europa oder gar weltweit. Nun ist Leipzig zwar nicht der Bauchnabel des Automobilmarktes, aber die skizzierte Entwicklung dort lässt in etwa erahnen, was auf die Händler demnächst zukommen könnte: Diesel - PKW könnten unverkäuflich werden.

Gerade der Bundesmichel ist, was sein liebstes Kind betrifft, da sehr empfindlich. Er verhätschelt nicht nur sein Riesenbaby, sondern möchte auch - was die aktuellen Trends betrifft - hier ständig up to date sein. Daher ist er bemüht, einige Unsicherheitsfaktoren auf dem von ihm so sehr geschätzten Gebiet der unbegrenzten Mobilität, inklusive der freien Fahrt für freie Bürger, auszuschließen. Fahrverbote sind ihm somit ein Graus. Und die könnten drohen, weil die Automobillobby - von der Kanzlerin und ihren Getreuen verwöhnt - es nicht für nötig erachtet, saubere Dieseltechniken in ihre angebotenen Karren einzubauen.

Die gewerbsmäßigen Betrügereien an dem treu - doofen deutschen Kunden haben nämlich nicht dazu geführt, dass dieser sich von den bundesdeutschen Automobilmarken abkehrt und die überwiegend ehrlich produzierenden Konkurrenten nunmehr favorisiert, nein, der Automichel bleibt bei seinem Lieblingswagenhersteller und verzeiht ihm nahezu alle Gaunereien.

Ob nun Mercedes, VW, Audi oder weitere Marken aus dem Dunstkreis des organisierten Dieselabgasskandals, sie haben sich nahezu schadlos aus dem Schurkenstück heraus lanciert und beherrschen nach wie vor den heimischen PKW - Markt.

Merke also: Beschiss ist nicht gleich Beschiss; Dieselgate ist in der deutschen Autowelt nicht gleichzusetzen mit jenen Folgen, wie sie aus den USA resultierten und muss hier deshalb als Dusselgate zu sehen sein. Wobei der oder die Dussel die bundesdeutschen Autokäufer sind.
Schließlich fährt eine überteuerte VW - Karre auch mit Benzin statt mit Dieselkraftstoff. Hauptsache man(n) fährt Volkswagen und Co.



" Hypnos ´69 " - " Deus Ex Machinas " - " The Eclectic Measure " - 2007:









  

Dienstag, 17. Juli 2018

Gehsteige des Grauens



Puh, der Sommer 2018 hält große Teile Mitteleuropas fest in seinen Griff. Obwohl es tagsüber nicht extrem heiß ist, bringt die Schwüle den Normalo ganz schön zum Schwitzen. Da fällt manchmal so mancher Schritt schwer.

So schleppte ich mich mühsam vom Bahnhof Dresden - Plauen in Richtung trautes Heim. Der Neugier gehorchend, wählte ich zusammen mit meiner besseren Hälfte, den kleinen Umweg an der " Fritz - Schulze - Straße " in Richtung Altfrankener Straße, weil dort Neubauwohnungen entstehen. Wir wollten uns eigentlich nur den Baufortschritt ansehen. Immerhin waren der Keller und der erste Stock bereits im Fertigbauteilestil hoch gezogen. Die Klötze sehen eben nicht gerade ästhetisch aus. Aber, sie bringen Wohnraum, den die Landeshauptstadt dringend benötigt.

Beim Vorbeigehen fiel uns dann auf, dass die Gehsteige der gegenüber liegenden Straßenseite ein katastrophales Bild abgeben. Überall wurden die Flächen geflickt. Ob mit Rollsplit oder Teerresten und irgendwelchen Steinen. Zudem gleich die Oberfläche einer Berg - und Talfahrt. Da ist beim Gehen äußerste Vorsicht geboten.

Die weiteren Gehwege auf der Altfrankenerstraße sowie der Wiesbadener Straße sind einigermaßen akzeptabel. Hier wurden Gehwegplatten oder Betonsteine verlegt.

Von dem Zustand des Gehwegs bis zu unserer Haustür allerdings gibt es nur die Bezeichnung: Saustall.

Bereits ab der Einmündung zur Wiesbadener Straße ist der Gehsteig nicht als solcher zu bezeichnen. Neben dem Rinnstein, der sich schlangen-linienförmig bergauf windet, befindet sich ein undefinierbarer Belag aus Sand, Steine , Schotter und Split. Zudem produziert der Wildwuchs aus dem unbewirtschafteten Schrebergarten ständige Gefahrenquellen.  Daumendicke Ranken der Brombeersträucher verhindern inzwischen ein gefahrloses Passieren.Ein vom letzten Sturm umgerissener, wilder Sauerkirschbaum liegt quer über dem völlig zerfallen Gartenzaun. Da die Zweige und Äste weiter gewachsen sind, stellen sie eine Behinderung des Fußgängers dar.
Im Slalom durchpflügen wir den Schandfleck.

An dem Garagenhof wuchert es ebenfalls wild vor sich hin. Angeblich sollen die DDR - Garagen abgerissen werden. Doch auf die Frage eines Engländers: " What works? ", werde ich auch hier zu antworten haben: " Nothing works! "

Die restliche Strecke ist als einigermaßen passabel zu bezeichnen. Hier wurde die Teerdecke des Gehsteigs nach der Verlegung beuer Versorgungsleitung durch die " liebe " DREWAG neu aufgelegt. Vor unserem Grundstück indes zunächst so schlampig, dass ich bei der Stadt mehrfach interbenieren musste, ehe sich diese bequemte, den Saustall auszumisten.

Immerhin zahlt eine Grundstückseigentümer Grundsteuer und diese ist die dritt höchste in der gesamten BRD. Macht in unserem Fall satte 190,88 Euro je Quartal. Die Schlafmützen in den kommunalen Gremien indes, haben offensichtlich kein Interesse daran, an dem Jetztzustand der Gehsteige an vielen Straßen etwas zu ändern. Schließlich muss die Innenstadt für die Hunderttausende Touris wie geleckt aussehen, denn die bringen ja zusätzlich viel Kohle ins Stadtsäckel. Da ist es nur legitim, dass die Grundstückseigentümer außerhalb des Stadtkerns, über die gezahlte Grundsteuer einen großen finanziellen Beitrag an den sauberen und tipptopp in Schuss gehaltenen Gehsteigen dort zu leisten hat.

Wie heißt es hier so zutreffend: " Eigentum verpflichtet ". Natürlich, auch wenn es darum geht die Eigentümer so stark zur Kasse zu bitten, dass die Gehsteige an der betreffenden Straße vor sich hin rotten.

Vor dem Gesetz sind alle gleich???

Gut´s Nächtle mit:


Erica Jenins - " It´s A Lovely Day " - 2015:











  

Handy - Smartphone -iPhone - Mania!



Als ich vor beinahe 22 Jahrent mein erstes Mobilfunktelefon, das später nur noch " Handy " bezeichnet wurde, bei der zum größten Teil nicht mehr existierenden Firma " Hagenuk " in  Kiel ( https://de.wikipedia.org/wiki/Hagenuk ) erwarb, kam ein Vertriebsmitarbeiter des Anbieter sogar persönlich in meine Kanzlei, um mit mir den Kaufvertrag durchzugehen und die übrigen Modalitäten zu besprechen. Einige Tage danach lieferte die Deutsche Bundespost das " Hagenuk GSM " in der anthrazitfarbenen Ausführung mit einer ausziehbaren, zirka 10 cm langen Teleskopantenne

https://www.pinterest.de/pin/196891814932858013/

Das mobile Telephon war gerade noch als handlich ( davon die Ableitung " handy " ) zu bezeichnen; dafür sündhaft teuer ( so um die 500 DM ) und natürlich mit - für heutige Verhältnisse - eklatanten, technischen Unzulänglichkeiten behaftet. Aus dem fahrenden Auto konnte der Nutzer nur über eine zuvor am PKW - Dach anzuklemmende Antenne nebst dazu gehörigen Adapterkabel telefonieren. Der Empfang war zudem eher gewöhnungsbedürftig. Das lag aber wohl eher an der noch sehr lückenhaften Mobilfunkabdeckung. Das Zubehör kostete zudem satte 69 DM. Dann folgten weitere 50 DM einmalige Anschluss - und Freigabegebühr sowie laufende Grundkosten von etwa 29 DM. Die Gesprächsminute belief sich auf etwa 60 Pfennig. Die Berechnung und Taktung erfolgte in 60 Sekunden - Intervallen. Wer also 61 Sekunden telefonierte, der hatte für 2 Minuten zu zahlen.

Insgesamt betrachtet, war das für damalige Verhältnisse eine sehr kostspielige Angelegenheit. Dennoch war ich stolz wie Oskar, denn so viele Mobilfunktelefone gab es zu jener Zeit nicht.



 http://www.spiegel.de/einestages/mein-wirklich-erstes-handy-a-950094.html



Das Telefonieren mit dem Taschending wurde dazu zu einem lukrativen Tummelfeld für verbematete oder freischaffende Jurosten. Ob es nun die " Knebelverträge " von einst oder undurchsichtige Telefonkostenabrechnung waren, die Damen und Herren aus meiner Zunft durften sich auch hier weidlich auslassen. Dazu zählte jedoch ein gewisses Quantum an Sachverstand. Diesen konnte sich jeder Anwaltskonkurrent u.a. dadurch erwerben, indem er selbst ein Mobiltelefon besaß.

In jenen wilden Entwicklungsjahren kam es somit nicht selten vor, dass einige Mandaten mit exorbitant hohe Teletonkostenabrechnungen in mein Büro hinein geschneit kamen, die pure Verzweiflung, ja, gar die Angst, in den kleinen Augen. Da hatte ein Mehmet mit seiner Freundin und der Familie einige längere Gespräche in sein Heimatland geführt und zudem exzessiv innerhalb der Stadtgemeinde Bremen herum telefoniert. Die Strafe folgte auf dem Fuß: Es wurden Kosten in vierstelliger DM - Höhe in der vor mir liegenden Papierrechnung ausgewiesen. Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Bei so manchen Vieltelefonierer, der keine technisch mögliche Sperre in Anspruch nahm, ging diese Sucht dann ruckzuck ans Eingemachte. Rechnungen nicht bezahlen, hieß auch damals schon, Anschlusssperre, Mahn - und Vollstreckungsbescheide, Gerichtsvollzieherbesuche und SCHUFA - Einträge bis die Schwarte krachte. So manche Existenz, vielleicht gar eine Berufskarriere, wurde dadurch zunichte gemacht.

Der wahre Handy - Wahn ging aber erst einige Jahre später los, als einst führende Firmen wie " Nokia ", " Motorola ", " Siemens " etc. billigere Taschentelefone auf den Markt brachten, als die Gebühren ständig sanken, weil die Konkurrenz auf dem Milliardenmarkt größer wurde und das Handy als Statussymbol galt. Dass einige Reiche, Neureiche und solche, die vorgaben Solche zu sein, dann auch noch vergoldete, mit Edelsteinen besetzte und zudem eine handvoll und darüber hinaus, dieser Geräte dem einfachen Bürger zur Schau stellten, war die Handy - Mania der ersten Dekade beinahe schon vorbei.

In der Zwischenzeit hatte ich den " Hagenuk " - Vertrag längst gekündigt, war auf " Nokia " und " D2 " umgestiegen (https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Nokia-Mobiltelefone#Nokia_2xxx ). Die jetzt kleinereen " Nokia " - Handy ( 2210, 3310... ) gab es mit Vertragsbindung nahezu umsonst. Die Funktionen wurden langsam ausgeweitet. Es konnten eher noch simple Spiele zum Zeitvertreib gespielt ; diverse Klingeltöne eingestellt und eine Reihe anderer Einstellungen vorgenommen werden.

Die " Handy - Mania " uferte somit weiter aus. Es gab Haushalte, da überstieg die Anzahl der registrieren Handys die der Personen um ein x-faches. Mit dem Erfolg der Erreichbarkeit durch das mitgeschleppte Handy, kamen indes auch neue Tummelfelder in das Leben jedes Einzelnen, auf denen sich Abzocker, Halunken und andere Kriminelle ausgiebig austoben durften. Ehe der Gesetzgeber einen Riegel vorschob.


Eine weitere, nahezu revolutionäre Entwicklung vollzog sich dann in den Jahren nach dem Millennium. Die Geräte wurden zunehmend multifunktional. Dazu zählt ihre " Webfähigkeit ", eine eingebaute Minikamera mit allem nur erdenklichen Schnickschnack ( je nach Preislage ) sowie ein immer größer werdender Gerätespeicher bis in den unteren, zweistelligen Gigabit - Bereich. Aus dem rudimentären Telefonkästchen entstand ein Handtaschen - Computer. Damit war die individuelle Erreichbarkeit eines jeden Nutzers perfekt. Teilweise konnten jetzt ganze Abteilungen, Arbeitsplätze und Mitarbeiter rund um die Uhr überall und nirgends Produktivität für ihren Brötchengeber garantieren.

George Orwell hätte es nicht besser beschreiben können.

Da dank der Kommunikationstechniken die Privatsphäre inzwischen jederzeit in vielerlei Hinsicht bedroht werden kann, versucht der Gesetzgeber mit ständig neuen Vorschriften das Datenchaos irgendwie in den Griff zu bekommen und wird dafür häufig angefeindet. Um den Einzelnen vor unerwünschten Zugriffen mittels der elektronischen  Möglichkeiten zu schützen, gibt es bereits eine Vielzahl von Gesetzen, deren Regelungen indes nicht immer nachvollziehbar sind.

Da gibt es beispielsweise Handyverbote in den Schulen, bei Prüfungsarbeiten sind diese ohnehin längst nicht mehr erlaubt. Ebenso wenig in Badeanstalten. Wer in öffentlichen Bädern eines dieser Wunderdinge unbedingt mitnehmen möchte, muss es sich gefallen lassen, dass die Kameralinse zuvor mit einem Aufkleber versiegelt wird. Wird der Klebestreifen entfernt, um aus dem Bad Fotos zu machen, kann es passieren, dass der Handynutzer ein Hausverbot erhält.

Da hörte ich zudem heute Morgen auf MDR aktuell im Radio, dass Mediziner über einen zunehmende Zahl von Erkrankungen bei jüngeren Handy - iPhone - oder Smartphone - Dauernutzern berichten. Es wurde vermehrt von angeschwollenen Daumenbereichen berichtet, was regelmäßig auf eine Sehnenscheidenentzündung hindeutet. Durch das permanente Wegwischen der aufgerufenen Internetseiten und das exzessive Daddeln mit den geliebten Geräten werden die Sehnen  so stark belastet, dass es zu einer Überbeanspruchung kommt.

Die Nachteile der ständigen Gerätenutzung sind eben nicht wegzudiskutieren - Erreichbarkeit, Spass und Angeberei hin, Gesundheit her!

Hach, was war das für eine entspannte Zeit, so vor zirka 22 Jahren! Und dann???


" Twilight " - " Day And Night " - 1975:


   


 

Montag, 16. Juli 2018

Kein Bienensterben?

Wenn der Winter seine letzten Tage zählt; wenn der Frühling das Grau alsbald zu einem satten Grün verwandelt, dann beginnt auch der Wilde Wein, den wir vor vielen Jahren an der Hauswand zur Gartenseite haben wachsen lassen, seine vielen Blätter zu entwickeln.
Aber, nicht nur diese. Bereits ab Ende Mai hat das Rankgewächs bereits so viel Energie getankt, dass es Hunderte von Knospen sprießen lässt, die dann ab Ende Juni ihre Blütezeit haben.

Die ideale Wandbegrünung entwickelt dabei eingeschlechtliche Blüten. Die ebenfalls zu den Weinrebengewächsen zählende Wilde Weinrebe entwickelt indes zweigeschlechtliche Blüten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Wilde_Weinrebe

https://de.wikipedia.org/wiki/Selbstkletternde_Jungfernrebe

https://de.wikipedia.org/wiki/Weinrebengewächse


Interessanter jedoch ist, dass die Jungfernrebe während der Blütezeit Bienen anlockt.
Dazu dienen die im Herbst bläulichen Beeren den heimischen Vögeln als Nahrung.

So summt, surrt und brummelt es seit Tagen an unserer Hauswand. Hunderte Bienen schwirren in den satt grünen Blättern umher und setzen sich in den Blüten fest, um dort den Nektar zu saugen.

Die Besucher halten dabei eine bestimmte Zeit ein. Erst gegen Mittag, wenn die Sonne jetzt am höchsten steht, beginnt das muntere Treiben. Die Bienen verabschieden sich aber bereits weit vor dem Einbruch der Dunkelheit. Spätestens ab 17.00 Uhr ist von ihnen nichts mehr zu hören und zu sehen.

Das Ritual läuft an unserer Hauswand bereits seit einigen Jahren. Obwohl ich hierzu kürzlich las dass Experten ein " Bienensterben " festgestellt haben. Deshalb werden bereits ganze Völker auf mobilen Transportflächen von einem Ort zum anderen gekarrt, wo sie gegen eine Gebühr gemietet werden können.

Davon sind wir indes sehr weit weg. Unsere Insekten geben sich bei uns jedes Jahr - unentgeltlich - ihr Stelldichein und nutzen die große, mit der Jungfernrebe bewachsene Wandfläche als Nahrungsquelle.

Das Bienensterben ist indes keine Erfindung irgendwelcher Verschwörungstheretiker oder der Macher von Fake News, sonder Realität.

Doch in unserem Garten wird nichts gespritzt, es werden keine Pestizide eingesetzt und der im Herbst rot blühende Wein wird auch nicht vernichtet, weil er keinen Ertrag bringt.

Die Bienen und auch Vögel danken es uns in jedem neuen Jahr!












" Domadora " - " Nairoya " - " Tibetan Monk " - 2013:




Randale - Oho!



Nun ist sie Geschichte, die 21. Fußballweltmeisterschaft in Russland. Die fräzösische Auswahl wurde - völlig verdient - zum 2. Mal Weltmeister; die Mannschaft aus dem kleinen Kroatien - völlig verdient und genaus überraschend - ist der Vizeweltmeister. Gut, ja, gut, ich sach´ma: Mit Frankreich als Titelträger konnte der Fußballinteressierte rechnen; mit dem kroatischen Team, wohl eher nicht.
Sei´s drum!

Wer sich von 211 Qualifikationsrunden -Teilnehmern und aus 32 Qualifizierten, letztendlich die Krone des Besten aufs Haupt setzen darf, der darf darauf durchaus stolz sein. In diesem Jahr ist es die französische Equipe Trikolore; in vier Jahren möglicherweise ein anderes Land.

 Die WM in Russland war interessant, denn es gab spektakuläre Begegnungen mit vielen Toren, dann wiederum eine Vielzahl von eher langweiligen Begegnungen, die ergebnisorientierten " Beton - Fußball " anboten und es gab nur ein einziges 0:0.

Auf die Anzahl der Roten Karten war mit 2 sehr gering; ebenso die 2 Gelb - Roten Karten. Und, innerhalb und außerhalb der Stadien in St. Petersburg, Moskau oder Sotschi war nichts von Krawallen, keine wüsten Prügeleien und keine Pyrotechnik. Die russischen Ordnungskräfte hatten nämlich überall das Sagen, waren ständig präsent und ließen keinen Zweifel aufkommen, dass das gewährte Gastrecht eben nicht missbraucht werden darf.



https://de.wikipedia.org/wiki/Fußball-Weltmeisterschaft_2018


Ganz andere Szenen spielten sich dann im Land des Siegers, in Frankreich ab. In Paris und anderen Städten wurde zwar zunächst ausgiebig und mit viel Alkohol gefeiert, doch dann eskalierten die Massenaufläufe. Es flogen Steine, Geschäfte wurden geplündert und es gab Prügeleien mit Verletzten. Kein angemessenes Verhalten für die Weltmeisternation.

Leider sind dieses die eher abstoßenden Begleiterscheinungen der vielen Jubelaufläufe in Frankreich. Da gab es dann doch einige Mitlaufende, die die Gunst der Stunde nutzten, um ihr eigenes Süppchen dort zu kochen. Sei´s drum, der Fußball wird es eh überleben. Vor allem deshalb, weil die WM in Russland ein großartiger Erolg für den Gastgeber, dessen Vertretung und ein kommerzielles Glanzstück der FIFA war.

Die kassierte nämlich gleich von mehreren nationalen Verbänden fünfstellige Konventionalstrafen, weil die die so genannten Sponsoring - Auflagen missachteten. In den Zeit der Totalvermarktung des Fußballs, des Sports schlechthin, werden die Beteiligten von ihren Geldgeber vorab entmündigt. Wer die " falschen " Energiegetränke mit sich führt, der zahlt Strafe dafür. Wer den Trikotaustatter wechselt und auch die vorgegeben Stutzen nicht trägt, ebenso. Wer Interviews hinter der falschen Werbewand gibt, muss blechen. Usw., usf., etc., pp.

Money talks!

Nun hat die friedliche WM dann doch noch einen schwarzen Fleck bekommen und diesen ausgerechnet im Land des Weltmeisters.

Randale - Oho? Krawall - Ole? Alkohol - Oje!


Deshalb:

Danke an Russland als Ausrichter und an Wladimir Putin als Schirmherr, dass uns diese Szenen erspart geblieben sind:



" Yuri gagarin " - " Sonic Invasion 2910 " - 2013:




Sonntag, 15. Juli 2018

Nähmaschinen - 2. Episode

 Auch am Tag des großen Finales der Fußballweltmeisterschaft 2018 in Russland, hieß es zunächst: Aufräumen, Streichen, Saubermachen!

So stieg ich zunächst auf das Dach des Hauses und demontierte den vor mehr als 12 Jahren am Schornstein angebrachten Fernsehspiegel. Die 80cm - Schüssel, die wir einst von einem Internetanbieter erworben hatten, zeigte sich mir als ziemlich ramponiert. Die Srürme, Starkwinde, der Regen, der Schnee, die Kälte, die Hitze hatten ihr bereits arg zusetzt. Ich entfernte den LNB, dann die leicht verrostete Halterung und schließlich ließ ich das Blechteil über einen zusammen gezogenen Draht auf das Flachdach der Terrasse gleiten. Das war´s! Nach  gut einer Stunde Arbeit und, noch ehe die Sonne mir stärker auf den Pelz brennen konnte, verabschiedete ich mich von dem einst mühsam montierten Antennenstück.




Vor dem Mittagessen stellte ich die 10,40 Meter - Leiter an die Dachrinne der Terrasse und begann danach den in die Traufe hinein gewachsenen Wilden Wein sowie den Efeu heraus zu reißen. Dann ließ ich die Antenne auf den Boden gleiten.  Die Schüssel legte ich zusammen mit weiteren Metallgegenständen, die ich schwitzend aus den Kellerräumen heraus wuchtete, vor die Garageneinfahrt. Ab Morgen hatte sich ein Altwarenhändler für eine erneute Sammlung angesagt. Da hieß es, sich sputen, denn bei mehreren Schubkarren voller Altmetalle, dauerte es fast 2 Stunden ehe ich die Gegenstände aufgehäuft hatte.

Da lagen sie nun, die beiden alten Nähmaschinen aus DDR - Zeiten. Friedlich schauten mich die " Singer " und ihre Schwester aus längst vergangen Zeiten, die " Veritas " an, als ich Drahtgeflecht, Eisenstangen und einen uralten Schraubstock sowie weitere Metallteile neben sie legte.

Beim Keller ausräumen überprüfte ich die dritte Nähmaschine, die sich rechts neben dem Kellereingang befand und schob das Gerät weiter nach vorne. Dann klappte ich den zweigeteilten Deckel auf und zog die Nähmaschine aus der Ruhestellung hervor. " Phoenix " las ich auf dem Korpus. Der Name war in vergoldetem Schriftzug auf dem schwarze lackierten Maschinenchassis eingraviert worden. " Phönix ", dieser Hersteller sagte mir gar nichts.

Doch, das allwissende Internet konnte mir auch hier weiter helfen.

Ich fand heraus, dass es sich um eine " Phoenix 3 " - Nähmaschine handelt, die bei uns immer Keller vor sich hin staubt.

https://www.naehmaschinenverzeichnis.de/verzeichnis-der-naehmaschinen/phoenix/

. " Phönix ", dahinter verbirgt sich die Firma " Phoenix Nähmaschinen AG Baer & Rempel, Bielefeld ". Die Firma wurde 1865 als Baer & Rempel OHG in Bielefeld geründet, dann 1034 in eine Aktiengesellschaft überführt und 1958 / 1959 durch Fusion mit der " Adler Nähmaschinen AG " in einen Konzern miteinander verschmolzen. In der DDR wurden diese Fußpedal und mit einem Handrad betriebenen Maschinen mittels eines Aufsatzes in eine elektrische Nähmaschine umfunktioniert.

Unsere Maschine stammt jedoch aus der Zeit ab 1934 bis 1937, denn danach baute die Bielefelder Firma ein anderes Modell.

Eigentlich viel zu alt und zu schade, um es in den Altmetallverwertungsbereich zu geben? Ich grübelte und überlegte, während ich schwitzend die anderen Metallgegenstände aus dem Keller hievte. Dann stand für mich der Entschluss fest: " Die " Phoenix " wird nicht abgegeben! Irgendwo findet sie bestimmt ein neues Plätzchen. Ob nun in Dresden, in Bayern oder sonstwo. Schließlich sind wir keine Kulturbarbaren.

Auch die gesetzte Alter hat in diesem, unserem Lande, ein Recht auf ein Überleben in Würde.

In diesem Sinne:

" Gut´s Nächtle " mit:

" Öresund Space Collective " Riding Tides And Floating Nebulas " - " Entering Into The Space Country " - 2011:



Angelique versus Kevin gegen Harry



Ja, gibt´s denn so was? Da übertrug der Rentnerkanal, das ZDF, der Teil des öffentlich - rechtlichen Fernsehens, mit dem " man " angeblich besser sehen soll, doch tatsächlich Damen - Tennis. Natürlich von dem Ort, der sich zum Mekka jedweder Berufsspieler entwickelt hat: aus Wimbledon.

Es standen sich die bundesdeutsche Spielerin Angelique Kerber und die US - Amerikanerin Serena Williams gegenüber. Wann hat es ein solches Ensdspiel das letzte Mal gegeben? Vor gefühlten 25 Jahren? Oder ist es noch länger her? Fast genauso lange ist es her, dass die ÖRs zum letzten Mal von einem Tennisturnier live berichteten. Seit den Abgängen von Becker, Stich, Graf und einigen anderen Grö0en, erlahmte das Interesse an dem Weißen Sport zunehmend. König Fußball räumte bald so ziemlich alls an Programmplätzen ab, die der Sportart angeboten wurden.

Doch am Samstag, den 14.Juli schien es etwas anders zu sein. Das ZDF kaufte sich die Übertragungsrechte vom Vermarkter und sendete live. Zeitgleich kämpften bei der heute zu Ende gehenden Fußballweltmeisterschaft in Russland, die belgische Nationalmannschaft um Kevin de Bruyne um den dritten Platz. Das als kleines Finale von den Medien und anderen Berufspessimisten auch als " Verliererfinale " nieder gemachte Spiel, gewann die " Roten Teufel " aus Belgien verdient mit 2:0. Harry Kane traf zwar nicht, kann aber dennoch als Torschützenkönig einen Preis abholen.

Ganz anders lief es in seinem Heimatland in England auf dem inzwischen zerfurchten Rasen des Center Court in Wimbledon ab. Die deutsche Angelique Kerber gewann - mehr oder weniger überraschend - gegen die Amerikanerin Serena Williams glatt mit 6:3 und 6:3.

Tennis versus Fußball? Ein ungleiches Duell. Auch in den Sauere Gurkenzeiten des Juli und August, wenn die Nation, wenn Europa in den Sommerurlaub geht. Dafür war der Sieg der Deutschen der Hauptausgabe der " Tagesschau " an jenem denkwürdigen Tag, gleich nach 20.00 Uhr die Eingangsmeldung wert.

Wann hat es das nach Stefanie Graf je wieder gegeben?

Angelique Kerber schrieb nach der gebürtigen Brühlerin wieder Tennisgeschichte in England. Ein kleiens Trostpflaster für alle Teutonen, die von der Löw - Truppe so enttäuscht wurden? Wohl kaum, aber eine Genugtuung für die Siegerin selbst, die im letzten Jahr von der Medienmeute so nieder gemacht wurde und sich zudem im Netz von ahnungslosen Schwachköpfen über eigens eingestellte " Hassseiten " auch noch Hohn und Spott gefallen lassen musste. Sie hat es den Dummköpfen gezeigt.

Gratulation an die Norddeutsche, das war eine tolle Leistung!

Und dann hat sie zeitweise sogar den Herren de Bruyne und Kane quotenmäßig den Rang abgelaufen:


http://www.quotenmeter.de/n/102330/mehr-als-zwei-millionen-sahen-kerbers-wimbledon-sieg-im-zdf

Samstag, 14. Juli 2018

Nähmaschinen



 So langsam wird es Zeit, sich von den aufbewahrten Gegenständen, die - schön säuberlich vom Keller bis zum Dachboden verteilt - im Haus ihr nutzloses Dasein fristen, zu trennen. Übermorgen hat sich bereits erneut ein freischaffender Altwarenhändler angekündigt. Eine prima Gelegenheit, die ausrangierten Teile zusammen zu suchen und an den Sammler zu übergeben.

Dazu zählen zwei der drei Haushaltsnähmaschinen. Die beiden Dachboden - Geräte knöpfte ich mir heute Vormittag vor. Im Schweiße meines Angesichts schraubte ich an ihnen herum. Ich demontierte dabei nahezu sämtliche Metallelemente. Die aus Holz bestehenden Unterteile werden in der übernächsten Woche dem Sperrmüll überlassen.

Die älter Nähmaschine, ein " Singer " - Fabrikat, besitzt noch ein Tretantrieb. Deshalb war es zunächst etwas komplizierter, die aus Schmiedeeisen geformten Elemente zu demontieren. Aber, ich habe es irgendwie dann doch geschafft. Die Nähmaschine hat schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel und stammt ursprünglich aus Berlin. Da es für diese antiken Nähmaschinen nichts mehr gibt und sich heutzutage kaum ein Interessent findet, die zu übernehmen, wird sie nun entsorgt.

https://www.ebay.de/itm/Antike-Nahmaschine-Frisch-Auf-mit-Abdeckung-und-Zubehor/232738240143?_trkparms=aid%3D222007%26algo%3DSIM.MBE%26ao%3D2%26asc%3D43785%26meid%3D9993310fe2324b33810cae9572aae974%26pid%3D100623%26rk%3D4%26rkt%3D6%26sd%3D123178064160%26itm%3D232738240143&_trksid=p2047675.c100623.m-1


" Singer ", dass war auch in den Nachkriegsjahren die Nummer Eins der Nähmaschinenhersteller.
Das Werk des US - amerikanischen Konzerns befand sich bis 1992  in Wittenberge und wurde von der Deutsche Treuhand liquidiert ( https://de.wikipedia.org/wiki/Singer_(Unternehmen) ).
Damit ging zwar auch ein Stück deutscher Nachkriegsgeschichte vorbei, aber " Singer " lebt millionenfach weiter.

Das gilt auch für das zweite Opfer meiner grausamen Demotagetätigkeiten. Es ist eine " Veritas ", die ebenfalls in dem Nähmaschinenwerk Wittenberge gefertigt wurde.Die Markenrechte gingen von 1955 an von dem einstigen Dresdner Herstelleungswerk auf das Kombinat in Wittenberge über.Die durchaus erfolgreiche Produktion der hier herkommenden Maschinen wurde ebenfalls am 31. Januar 1992 durch die Treuhand beendet.

 https://veritas-sewing.com/ueber-veritas/markengeschichte/

Doch die " Legende " lebt seit 2016 weiter. Die zuverlässigen Nähmaschinen, die weltweit über 7, 5 Millionen Mal verkauft werden konnten, werden seit 2 Jahren wieder auf dem Markt angeboten.

Das Design hat sich, wie die Technik der beinahe nur von Mädchen und Damen bedienten, einst technischen Wunderwerke, auch, gewaltig geändert. Die heutigen Alleskönner haben längst eine Plastegehäuse erhalten und sind zudem nicht mehr so klobig und schwer.
Und weil irgendwo im Nirgendwo dieses Planten auch weiterhin eine " Veritas " bei Tag und Nacht rattert, ist unsere " Veritas " aus den 1960er Jahren keineswegs eine Rarität. Sie starb deshlab unter meinem schwitzenden Körper und mittels neuwertigen Werkzeug.

Die dritte Maschine steht im Keller. Sie dürfte noch etas älter als die " Singer " sein. Einen Hersteller konnte ich bislang nicht auswendig machen. Das Holzchassis ist vollkommen zugestaubt und auf dem Oberteil steht zudem ein Holzkasten. Ob auch sie den Entsorgungstod erleiden wird, steht noch nicht fest. Vielleicht erbarmt sich unser Nachbar ihrer, denn der kann mit Vintage mehr anfangen als wird.

Jedes hat seine Zeit? Oder, um es mit dem angeblich ältesten Buch der Welt zu sagen:

.
 Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde...



Ab Montagvormittag werden die beiden Nähmaschinen ihren wohl letzten Weg antreten. Viellicht in Richtung Polen, Rumänien oder Bulgarien; zu ihren Brüdern und Schwestern, die dort mit den Händen der Frauen, unter anderem jene Bekleidung herstellen, die spottbillig in den vielen Märkten und Boutiquen angeboten werden.








Dazu: " Turisas " - " Cursed Be Iron " - " Varangian Way Year " - 2007:




Freitag, 13. Juli 2018

Zucchini verloren, Mahlzeit gefunden!




Als wir gestern auf dem Rückweg vom Bahnhof Dresden - Plauen auf der Mitte der " Fritz Schulze - Straße " gingen und uns den Baufortschritt der dort hoch gezogenen Wohnanlage ansahen, stutzte meine bessere Hälfte beim Weitergehen. Da lag doch tatsächlich eine Zucchini auf dem Boden. Genau zwischen einem Wertstoffcontainer und einem Bäumchen. Die Frucht war in einem top Zustand, was sich jedoch weder von dem kleinen Baum, noch von dem Gehsteig sagen lässt.

Ich nahm die Zucchini vom mit Split, Steinchen und Sand aufgefüllten Gehsteig auf und klemmte sie unter meinen Arm. Eine richtig stattliche Gartenfrucht legte so ihren Weg zurück. Wenige Minuten später landete sie in der Küche. Ihr Schicksal war damit besiegelt, denn wir planten die grüne Frucht bereits in unser Wochenendmahl ein.

Arme Zucchini! Nur, wo kommst du her?

Wir erklärten uns den Fund damit, dass ein Laubeinpieper seine Zucchiniernte bereits erledigt hatte und beim Abtransport der Gartenfrüchte jenes gefundene Exemplar verloren haben musste. Ich hatte ja einige der Kleingartenfans gesehen, wie sie mit einem DDR - Moped, das ein selbst konstruierten, einachsigen Anhänger hinter sich her zog, die darauf liegenden Gurken, Kürbisse und auch Zucchinis abtransportierten. Was war also näher liegend, als meine Vermutung, dass diese Gartenfrucht beim Transport von dem Gefährt gefallen war? Als studierter Jurist halte ich es dann und wann mit der Logik und die sagte mir: " So war´s! §

Heute, am Freitagnachmittag, also einen Tag nach dem Zucchinifund, stieg ich die Betontreppe zum Plauener Bahnhof hoch. Es war warm, denn der Sommer kehrte nach einem kurzen Regen - Intermezzo wieder zurück, Bedächtig stieg ich Stufe für Stufe empor. Es stank, wie üblich, nach Urin. Auf einigen Treppenstufen lag der Zivilisationsmüll. Zigarettenschachteln, Verpackungen eines Fast Foot Fraßes, vermengt mit Speichelresten und sonstigen, eher unappetitlichen Hinterlassenschaften der dauerfrustierten Abhänger auf diesem Platz, den ich lieber von weitem sehe,

Als ich die letzten Stufen erklommen hatte, schweiften meine Blicke nach links. Dort hatten die Testosteron gesteuerten Vandalen eine Holzplatte aus der Verkleidung des unansehnlichen Holzaufbaus heraus gebrochen. Und in diesem Quadrat lag sie, eine grüne Zucchini. Was in des Teufel´s Namen hat eine so appetitliches Ge,üse an einem derart verdreckten Ort zu suchen? Welcher Barbar wagte es, diese dort abzulegen? Woher stammt die Gartenfrucht, die mir sofort ins Auge fiel?

Aus einem Supermarkt? Dann wäre sie bestimmt gestohlen worden. Von einem Einkauf? Dann müsste sie dort vergessen worden sein. Oder gar aus einem nahe gelegenen Garten? Dann wäre sie ebenfalls gestohlen worden?

Während ich noch herum grübelete, fuhr der Zug von Chemnitz ein. Ich zeigte meiner besseren Hälfte die Entdeckung. Dann steckte ich den Fund in den Textil - Tragbeutel und schleppte ihn nach hause. Aus Eins mach´Zwei!

Unterwegs rätselten wir, wie die Zucchini zum Plaeuner Bahnhof gelangt sein könnte?

Ich hatte jetzt eine neue Version, einen weiteren, jedoch noch abwegigeren Ansatz entwickelt. Die beiden gefundenen Früchte stammen aus einem, in der Nähe gelegenen Kleingarten. Dort sind in der Dunkelheit Fremde eingedrungen und haben die Zucchinis abgeerntet, sie anschließend mitgenommen und jeweils an den Fundstellen abgelegt. Doch: Was macht es für einen Sinn?

Eigentlich überhaupt keinen. Es sei denn, der Kleingärtner, der Laubeinpieper, soll geärgert werden. Warum auch immer? Vielleicht gab es irgendwann dort Streit. Oder es war einfach nur ein so genannter Streich, ein dumme Jungenstreich, eben?

Ich erinnerte mich dabei, dass wir als Volksschüler in den unteren Klassen einem Kleingarten, der neben dem Friedhof in Bad Eilsen lag, einige Male einen unerlaubten Besuch abstatteten, Wir liefen einfach nach der Schule quer über den Friedhof zu dem Pachtland und stöberten dort herum. Eines Tages entdeckten wir dass die Tür zu dem dort stehenden Schuppen offen gelassen war. Wir wagte uns in die Bruchbude und klauten einige Gegenstände daraus, Eigentlich war es eine völlig sinnlose Aktion, aber sie reizte uns, auch am nächsten Tag dort hinein zu gehen. Das war ein großer Fehler, denn plötzlich schnappten uns die Besitzer des Gartens, die gegenüber in der Mietwohnung hausten.

Wir machten uns vor Angst beinahe in die Hose. Das ältere Ehepaar zog uns an den Jacken und dem Arm aus dem Schuppen, beschimpfte uns und fragte nach unserem Namen. Danach erschienen die beiden Erwachsenen bei unseren und den Nachbareltern, um sich bei ihnen über uns zu beschweren,
Nun, ja, es war eben nur ein Streich. Die geklauten Sachen haben wir wieder heraus. Damit war die Angelegenheit erledigt.

Vielleicht waren es auch ein paar gelangweilte Schüler, einige Jugendliche, die ihre Zeit mit solchen Streichen verkürzen wollten und die die beiden Zucchinis vom Beet in einem der vielen Kleingärten geklaut hatten und diese aus Jux und Dollarei auf ihrem Rückweg dahin ablegten, wo wir sie später gefunden hatten.

Sommerferien können doch so lang und so öde sein, wenn sich die Eltern ( besser: das Elternteil ), keinen Urlaub leisten können.




Mike Bloomfield und Taj Mahal " " One More Mile To Go " - Live At Fillmore East 1969:




   

Der " Easy Rider " 2018: Lauter - Lauter - Luxuslärm

Wenn jetzt die Teutonen - mit Ausnahme der Nachzügler Baden - Württemberg und Bayern - in den Sommerferien den Urlaubsfreuden nachgehen...