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Maikäferlarven

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  Beim Umtopfen fand ich diese seltsamen Wesen in der Blumentorpferde. Es waren helle, zum Teil durchsichtige Larven. Innerhalb ihres Korpus waren dunklen Flächen zu erkennen. Nicht gerade ansehnliche Lebewesen, die aus der Topferde an das Tageslicht gelangten.  Larven sind das Produkt eines Zwischenstadions in der Entwicklung von Insekten, Amphibien oder Würmern.  https://de.wikipedia.org/wiki/Larve Aus den eher hässlichen, sich krümmenden Getier wären später Maikäfer geworden. Eine Insektenart, die noch vor einigen Jahrzehnten durch systematische Vernichtung ihrer angestammten Lebensräume vom Aussterben bedroht. https://de.wikipedia.org/wiki/Maikäfer Das ist allerdings nicht eingetreten. Inzwischen hat sich deren Population erholt. So jubelt der " NABU " in einem Artikel: " Der Maikäfer ist wieder da "(  https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/kaefer/01263.html  ). Na, bitte, geht doch noch! Nun hätte ich die Engerlinge aus der Erde heraus ...

Tromsø - Palme

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  Aus einem Artikel entnahm ich, dass eine als invasiv qualifizierte Pflanze in den norddeutschen Bundesländern von Schleswig - Holstein bis Niedersachsen seit einiger Zeit zu Problemen führt. Hierbei war von dem Riesen - Bärenklau die Rede, der sich beinahe rasant auf öffentlichen Flächen ausbreitet. In der Botanik wird diese Pflanze mit Heracleum mantegazzianum geführt; im Alltagssprachgebrauch ist der Riesen - Bärenklau auch als Herkulesstaude bekannt.   https://de.wikipedia.org/wiki/Riesen-Bärenklau Das wechselweise in den unzähligen Berichten als " giftig ", " gefährlich " oder " gesundheitsgefährdend " medial hoch stilisierte Gewächs wurde einst  aus dem Kaukasus verortet. Von dort aus verbreitete es sich über verschiedene Gebiete und Ländern, so auch aus dem Iran ( Persien ) nach Nordwesteuropa.   https://de.wikipedia.org/wiki/Riesen-Bärenklau#Rezente_Verbreitungsgebiete Aber auch im Norden verbreiteten sich die Pflanzenart. In den skandinavischen L...

Vom See zur See

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  Nun ist das Pfingstfest 2026 vorbei. Im vergangenen Jahr fiel es auf den 8. und 9. Juni; in 2024 durften wir es sogar am 19.sowie 20. Mai begehen. Das ist bereits länger her. Die Erinnerungen daran sind nicht nur bei mir verblasst.  Als wir gestern ab Mittag bei sommerlichen 28 ° C am Hollener See in einem Campingstuhl saßen, erinnerte ich mich dennoch an unseren letzten Ostseeurlaub, der bereits mit Beginn der letzten Maiwoche begann.  Wir kamen nach einer mehr als 10stündigen Fahrt von Eching nach Prerow im strömenden Regen an, hatten die gesamten vier Wochen über ständig Regen und fuhren am vorletzten Junisonntag im Regen wieder ab. Schließlich war dann auch noch der Juli sowie der August in Bayern eher regnerisch. Der Sommer 2025 war dann mit den den ersten Septembertagen längst wieder vorbei. Während ich mir meine Gedanken über den verregneten Sommer 2025 machte, knallte einige Meter hinter uns die Sektkorken. Später waberte ein süßlicher Geruch in unsere Nasen. Ei...

Der Kühlschrank, ein lebendiges Wesen?

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  Vorgestern Nachmittag waren wir bei besten Pfingstwetter bei den Kindern in Oberschleißheim. Nicht nur zum Grillen, sondern vor allem zum Reden. Hierfür gab es inzwischen ausreichenden Anlass. Nicht nur die Absicht der ältesten Enkeltochter aus dem Elternhaus ausziehen zu wollen, sorgte für Diskussionsstoff, auch ihr derzeitiges Verhalten barg in sich genügend Redebedarf. Sie studiert nun seit knapp einem Jahr an der TU in München Architektur, hat sich dabei einen Freund zugelegt und gibt sich insgesamt große Mühe, das Rundum - Sorglos - Ambiente des Elternhauses langsam zu verlassen. Das gelingt nicht immer.  Vor allem dann nicht, wenn die nicht immer kompatiblen Lebensgewohnheiten angeglichen werden sollen. Das gilt insbesondere für die tägliche Versorgung. Hierbei  spielen einige Möglichkeiten eine Rolle. Da gebe es die Studentenmensa, die werktäglich Essen und Trinken in verschiedener, subventionierter Form anbietet. Dann wären da diverse Gastronomiebetriebe, die Sn...

Gefiederte Geschichten - Teil I

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  Vor einigen Tagen sammelte ich mal wieder diverse trockene Grashalme, Federn sowie kleine Zweigteilchen von unserer Terrasse. Sie stammten von den Nestern, die Spatzen unterhalb des Hausdaches angelegt haben. Beim Aufsammeln erinnerte ich mich an einige Erlebnisse mit verschiedenen Vogelarten, die zum Teil in Käfigen gehalten wurden. Darunter war ein blau - rot gefiederter Wellensittich mit einem weißen Kragen, den unser Vater eines Tages samt Bauer von einem Nachbarn, bei dem er Schwarzarbeit versah, mitbrachte. Wir gaben ihn den Namen " Perterle " und nannten ihm in verniedlichender Form " Pitti ". " Pitti " war sehr agil. Er bewegte sich auf der Schaukel, der Holzleiter und an den Käfigstäben ständig hin und her, zwitscherte dabei so laut, dass er selbst im Keller noch zu hören war. Besonders laut wurde der Sittich, wenn es an der Haustür klingelte und Fremde das Haus betraten. Unsere Großmutter hatte ein besonders ausgeprägtes Verhältnis zu dem Welle...

Looksmaxxing, wenn der Rassenwahn wieder in Mode kommt.

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  Die nicht nur über die so genannten Sozialen Medien in bestimmte Bevölkerungsgruppen hinein getragenen und forcierten Trends, das eigene Aussehen durch diverse Manipulationen nachhaltig verändern zu wollen, sind seit vielen Jahren ein Indikator für die schleichende Verdummung der Gesellschaft. Ob es nun mittels Influencer in mehr oder weniger professionell vorgetragener Form beworbenen Tinkturen, Cremes oder Apparaturen erfolgt oder durch zusammen geschusterte Privatvideos, der Zweck bleibt gleich, nämlich den Rezipienten zu manipulieren. Dieser wird als angeblicher Nutzer ( User ) tatsächlich zum Spielball des Versenders solcher unkritischer Informationen, wenn er selbst diese nicht mit einer jederzeit erforderlichen Distanz aufnimmt. Nun wird - mutmaßlich aus den großartigen Vereinigten Staaten von Nordamerika kommend - eine Abart des Schönheitswahns in den Internet - Kanälen zelebriert, dass als " Looksmaxxing " verbreitet wird. Meine eher rudimentären Englischkenntnisse...

Alea iacta est

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  Nun ist sie beinahe vorbei, die Saison 2025 / 2026 in den drei Bundesligen. Lediglich vier Pflichtspiele stehen noch aus, ehe die Fußballanhänger sich der Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA auf in sehr unterschiedlicher Form widmen dürfen. Mal ehrlich: Selten war es in der ersten deutschen Liga so langweilig wie in der letzten Spielzeit. Die Fußballmeisterschaft war bereits nach wenigen Spieltagen entschieden.  Dafür hatte es der Abstiegskampf in sich. Beinahe die hälfte der konkurrierenden Klubs war irgendwie, irgendwann darin verwickelt. Nun ist auch das entschieden. Nicht der HSV sondern der FC St. Pauli steigt in die Zweite ab. Ebenso der baden - württembergische Verein aus Heidenheim, der eigentlich schon zur nach 17 von 34 Begegnungen abgeschlagen am Tabellenende stand. Überraschend war allerdings, dass der VFL Wolfsburg in die tabellarische Gefahrenzone rutschte und nun nachsitzen muss. Schließlich pumpte VW als Eigentümer des Klubs 70 Millionen in diesen...