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Frieda, die Möwe

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  Es ist schon wieder einige Jahre her als ich an einem sonnigen Septembertag am Nordstrand des Darß einige mitgebrachte Scheiben vertrockneten Brots an die hier herum kreisenden Möwen verteilte Während sich die kreischende Schar um mich herum flog, ertönte aus der Lautsprecheranlage, die sich bis weit hinten zu der Surfstation erstreckt in scheppernd - schnarrenderden Ton die Stimme der DRLG - Crew von der Station vor der Prerower Seebrücke:  " Das Füttern der Möwen ist untersagt. Möwen sind Wildtiere. Sie suchen ihre Nahrung selbst. " Nun, gut, ich nahm es zur Kenntnis. Mehr auch nicht, denn nach meinen Beobachtung gibt es nicht mehr so viele dieser Vögel hier. Das liegt vornehmlich daran, dass auch die Ostsee seit Jahrzehnten als überfischt gilt, was nichts anderes bedeutet: Die Wildtiere finden die Nahrung eher selten. Somit bleibt den Allesfressern noch Muschelfleisch, Kleinstiere, wie Krebse oder auch Nahrungsreste aus dem Meer, die von Schiffen über Bord geworfen wurde...

Muschelbank

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 Während eines ausgiebigen Strandspaziergangs gingen wir über eine Unzahl von toten Muscheln, die das Wasser am windigen Montag und Dienstag angespült hatte.  Über viele Meter erstreckte sich ein breites Band von weißen Muscheln, die beim Heraustreten knackend auseinanderbrachen. Es sind Exemplare der Baltischen Plattmuschel, die hier aufgespült wurden. https://de.wikipedia.org/wiki/Baltische_Plattmuschel Massenhaft fanden wir aber auch Miesmuscheln am Strand. https://de.wikipedia.org/wiki/Miesmuscheln Die vom Wind aufgewühlte See hatte sie auf den Sand transportiert und dort bizarre Formen gebildet. Unter den Abertausenden toten Muscheln fanden sich ebenso viele Herzmuscheln, die an den Ostseestränden regelmäßig zu sehen sind: https://www.ostsee.de/tiere-pflanzen/muscheln.php Die - nicht nur - an der Halbinsel Fischland - Darß - Zingst häufig vorkommenden Muschelarten leben in großen Kolonien innerhalb so genannter Bänke, von dem aus sie sehr oft aufgetrieben und an den Spüls...

Vorsicht! Querende Kraniche!

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  Als ich im Oktober 1994, also nicht ganz 5 Jahre nach der so genannten Wende - zum ersten Mal das neue Bundesland Mecklenburg - Vorpommern durchfuhr, war mein damaliges Ziel ein Dorf , das der Gemeinde Moltzow angegliedert wurde und dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte zugehört. Der heutige Ortsteil nennt sich Schwinkendorf und soll noch 528 Einwohner zählen.  https://de.wikipedia.org/wiki/Schwinkendorf Schwinkendorf war zu jener Zeit noch eine eigenständige Gemeinde und existierte vornehmlich von den landwirtschaftlichen Betrieben sowie einem ortsansässigen Reiterhof. Die einige Jahre zuvor noch in Erinnerung an jenen Kurzaufenthalt verbliebenen Eindrücke waren mir vor zirka 10 Jahren einen Blog wert.  https://lobster53.blogspot.com/2016/12/wo-liegt-denn-schwinkendorf.html Nun sind einige Ereignisse, die mir während des Besuchs auf dem Reiterhof in Schwinkendorf noch in Erinnerung verblieben sind, nicht mehr vollständig und jederzeit abrufbar, was eben auch meinem...

Eine weitere Radtour zum Weststrand

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  Am gestrigen Dienstagnachmittag starteten wir zur zweiten Mal mit dem E - Bike in Richtung Weststrand. Anhand der Karte suchten wir uns einen Weg über durch den Darßer Wald / Urwald und den " Grüner Weg " aus. Vorbei an üppigen Königsfarn - Populationen, sumpfigen Waldstücken sowie alten Buchen, den typischen Nadelgehölzen und vereinzelt stehenden Birken, gelangten wir nach fast 10 Kilometern  Der kräftige Wind vom Montag, der die See ordentlich aufwühlte, hatte sich spürbar abgeschwächt. Damit waren die Bedingungen für einen längeren Strandspaziergang nahezu ideal.  An dem nahezu menschenleeren Abschnitt zwischen dem Aufgang " Grüner Weg " und den den ersten beiden Strandzugängen in Ahrenshoop.  Wo sich zu DDR - Urlaubszeiten Zehntausende aufhielten - ob nun in den weitläufigen FKK - Abschnitten oder nicht - finden sich in der Vorsaison gerade einmal eine Handvoll Menschen zum Wandern am Meer ein. Vereinzelnd sahen wir sogar Paare an den Dünen liegen. Mutig, bei ...

Zum Weststrand

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  Wer über die Buchenstraße, Hülsenstraße und Grüne Straße in Richtung Westen auf die Langseer Straße einfährt,  gelangt in die Peripherie des Darßer Waldes. Entlang des von den Regenschauern der letzten Tage aufgeweichten Waldweges, an dessen Rändern mannshoher Farn wächst, gelangt der Radfahrer nach mehr als 5 Kilometern zu dem Strandaufgang Langsee.  An diesem Montagnachmittag herrschte ein kräftiger Wind mit Stärken zwischen 5 und 6. Auf der Meer waren unzählige Wellen mit größeren Schaumkronen zu sehen.   Bei diesen Wetterbedingungen - das Thermometer zeigte um die 18 ° C an und die Sonne zeigte sich am Himmel - entschlossen wir uns einen längeren Strandspaziergang zu starten. Nach und nach sahen wir, welche Kraft das Meer, die Ostsee bei noch wesentlich stärkeren Wind entfalten kann. Wo vor langer Zeit noch der typische Mischwald mit Eiben, vereinzelten Eichen sowie Kiefern, und Lärchen den Küstenstreifen säumten, ist jetzt nur noch Fragment artiges Gehölz zu e...

Kalkutta liegt am Ganges

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  Bevor am gestrigen Samstagabend die Vertretungen der Schweiz und Katars zu dem Gruppenspiel innerhalb der laufenden Weltmeisterschaft antraten, hörte ich in den Nachrichtensendungen von einer Meldung, wonach in dem Nachbarland ein Plebiszit durch die SVP imitiert wurde, über das ein Gesetz eingebracht werden kann, das eine Begrenzung der Bevölkerungszahl auf maximal 10 Millionen Einwohner vorsieht.  Aha! Die Schweizer müssen sich also auch über eine drohende Überfremdung Gedanken machen. So sieht es zumindest die nationalistisch - rassistische Schweizerische Volkspartei. Eine Ursache zu den so geschürten Ängsten sind seit Dekaden steigende Bevölkerungszahlen, die vornehmlich durch die Nettozuwanderung, die zunehmende " Überalterung " sowie ein gehobener Wohlstand in dem Alpenland, der den Ausländeranteil von 27 % weiter wachsen lässt. Na, gut, dann dürften 17 der Spieler aus dem Schweizer Kader sowie deren Trainer eigentlich nicht für das Nachbarland antreten.    D...

Die Campingwaschmaschine

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  Wenn demnächst die Sommerferienzeit eingeläutet wird, zieht es Massen von Campern in die so genannte weite Welt hinaus. Dann fahren sie mit ihren Wohnmobilen, Wohnanhängern oder Bussen bis in die entlegensten Plätze Europas und sogar darüber hinaus. Wenn die rollenden Wohnzimmer die Straßen sowie Autobahnen füllen, transportieren sie dabei im Inneren eine Vielzahl mehr oder weniger notwendige technische Errungenschaften der modernen Zivilisation. Als da wären unter anderen:  E - Herd, Chemie - Toilette und Kühlschrank, Fernsehgerät, Satellitenschüssel, W Lan - Anschluss, Smartphone, Laptop.  Aber auch profanere Gegenstände, wie Handfeger, Kehrschaufel, Kleiderbügel. Insgesamt zählen mehr als 50 Dinge zu den erforderlichen Dingen, die einen Campingurlaub gelingen lassen könnten. Da eine gewisse Sauberkeit bei eher überschaubaren Wohnverhältnissen ein absolutes Muss ist, gehört auch eine Möglichkeit, die bei einem längeren Aufenthalts anfallende Schmutzwäsche bewältigen z...