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Abschied von der Ostsee

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 Heute ist Abreisetag. Endlich? Jein! Eigentlich hängt mein Herz an der See, der Ostsee. Als gebürtiger Norddeutscher bin ich dem Wasser eher verbunden als den Bergen. Doch der Verstand sagt mir, dass wir im Freistaat Bayern besser aufgehoben sind als hier im hohen Nordosten. Die Infrastrukturellen Bedingungen sind dort besser. Das beginnt mit der verkehrstechnischen Anbindung und endet bei der ärztlichen Versorgung. Auch wenn das von überheblichen Westdeutschen zu den wilden Nachwendezeiten kreierte Wort von „ Dunkeldeutschland „ längst nicht mehr zutreffend ist, bleiben hier einige Unterschiede in den Lebensbedingungen bestehen. So haben wir uns vierstellig für einen Aufenthalt als Gast an der Ostsee, auf dem Darss, in Prerow entschieden.  Deshalb kommen wir ab dem 30. 05. 2027 als Gast gerne wieder. 

Rückkehr zu den Bergen, den Wäschebergen.

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  Nun sind wir wieder zurückgekehrt. Die drei Mitbewohnern warteten bereits. Katzen haben ja ein feines Gefühl dafür, ob in dem bekannten Umfeld etwas verändert. Deshalb beobachtete das Trio uns argwöhnisch beim Schweiß treibenden ausladen jener Utensilien, die wir vor exakt vier Wochen in den VW Bus eingeladen hatten. Die Hitze außerhalb des gut klimatisierten Busses, sie ist nicht nur für diese Jahreszeit, für den Sommerbeginn, eher ungewöhnlich, nein, sie quält vor allem jene Menschen, die körperliche Probleme haben. Das trifft auch uns zwar nicht zu, dennoch war das Ausladen anstrengend. Das trifft aber auch auf die Verarbeitung der vielen Handtücher, der leichten Bekleidung sowie der Bettwäsche zu, die wir anschließend in der Waschküche sortieren durften. Neben diesen Teilen, lagen auch noch Wäscheteile der Haushüterin im Korb. Ab dem frühen Abend startete ich den Wasch - Marathon. Die ersten beiden Maschinen, gefüllt mit Bekleidungsstücken, waren nach knapp 1 1/2 Stunden erle...

Nur die Hitzetage bleiben

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  Am Sonntag, den 28. Juni 2026 ist nun wieder Abreisetag. Der Urlaub ist damit beendet. Wir werden in nächsten Jahr wiederkommen. Garantiert? Nicht zu 100 %, denn was in den folgenden 343 Tagen geschehen wird, ist nicht planbar. Doch wir werden uns bereits wieder für die Zeit ab dem 5. Juni 2027 vormerken lassen. Nur hierzu hatten sich wohl weniger Urlauber bereit erklärt. Nach unseren Eindrücken waren die Unterkünfte in den vier Wochen unseres Prerow - Aufenthalts nur zur Hälfte belegt. Höchstens! Diese Feststellung wurde denn auch von einigen Gästen unterstrichen, die wir eher zufällig am Strand trafen. Die Ursachen hierfür sind - wie ich schon beschrieben habe - sind vielfältig. Insbesondere die stark gestiegenen Ubernachtungspreise, die in der Gastronomie sowie weitere Zusatzkosten, wie Kurtaxe, Parkplatzgebühren oder Mieten für Fahrräder haben zu einen signifikanten Rückgang der Gästezahlen geführt. Wer sich gegen einen nicht mehr so günstigen Darß - Urlaub spart zwar sehr vi...

120 Flaschen Bier

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  Die jetzt auch im hohen Nordosten angekommene Sommerhitze beschert den Getränkeherstellern garantiert hohe Umsätze. Weil ohne eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme der Mensch nicht nur gesundheitliche Probleme bekommt, sondern im Extremfall sogar versterben kann, empfehlen die vielen Fachleute rund um das Wohlergehen des angeblich intelligentesten Lebewesen auf diesem Planeten, bei diesen Extremwetter reichlich Flüssigkeit aufzunehmen. Da werden schon mal um die 3 Liter pro Tag empfohlen. Drei Liter, das sind 9 Flaschen Bier zu je 0,33 l. Wer trinkt solche Mengen? Nur Alkoholiker? Doch von denen gibt es genug. Die KI gab mir unter der Eingabe " Alkoholiker Deutschland " dieses zum Lesen: " Etwa 3,9 Millionen Erwachsene im Alter von 18 bis 64 Jahren leiden in Deutschland unter einer alkoholbezogenen Störung (ca. 2,2 Millionen sind abhängig, 1,7 Millionen betreiben Missbrauch). Rund 8,6 Millionen Menschen konsumieren Alkohol in riskanten Mengen. [ 1 ] Da Mecklenburg-Vor...

Sonnenuntergang im Juni 2026

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 Der längste Tag liegt nun schon wieder vier Tage hinter uns. Der kalendarische Sommeranfang läutet eine Zeit ein, die für nicht gerade wenige Menschen zu den angenehmen Abschnitten eines Jahres zählen könnte. Wenn, ja, wenn da nicht der Sommer so manches Mal seine unangenehme Seite zeigen würde. Während in einigen südeuropäischen Ländern die Temperatoren die 40 Grad - Marke übersteigen, die dortigen Bewohner allerlei Maßnahmen ergreifen, um der Hitze zu entkommen, gibt uns die dafür verantwortliche Sonne eine Vielzahl von Eindrücken von sich, die die ganze Schönheit im Zusammenspiel des Zentralgestirns mit dem Winzling Erde wiedergeben Es sind Sonnenuntergänge, die das Auge erfreuen. Ob nun am See in Eching oder an der See am Nordstrand, es ist immer wieder ein beeindruckendes Ereignis, wenn die Sonne uns für einige Stunden wieder verlässt, weil unsere Erde sich um sie dreht.

Die letzten Tage an der Ostsee

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  Heute ist Mittwoch, der 24. 06.2026. Wie der Name des Tages es schon aussagt, schreiben wir die Mitte der laufenden Woche. Es ist die letzte vollständige des Monats Juni. Der langsam abläuft, so wie unser Urlaub auf dem Darß. So langsam ist es Zeit, ein Resümee zu ziehen. Was am 31. Mai zunächst mit überwiegend kühlen, regnerischen Wetter begann, endet wohl in einer Hitzewelle, denn landesweit bleiben die Temperaturen bei weit über 30 Grad. Keine so idealen Bedingungen für unsere geplante Rückreise am kommenden Sonntagmorgen? Aber, das könnte nur eine kleine Unannehmlichkeit werden. Immerhin durften wir auch in diesem Jahr den Ostseeurlaub erleben, Dieses Privileg ist nicht jedem Einwohner in diesem Land vergönnt.  Gestern berichteten die Medien, dass beinahe jeder fünfte Haushalt in Deutschland aufgrund der eigenen finanziellen Situation sich keinen Urlaub leisten kann. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Überwiegend sind die deutlichen Preiserhöhungen bei den Flug - und Pa...

Vorsicht! Vorsicht! Vorsicht! Ist die Hauptkernkompetenz.

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  Endlich! Nach zwei vergeblichen Anläufen und 8 Jahre lang andauernder Abstinenz haben es die deutschen Auswahlkicker geschafft, die Gruppenphase bei einer WM zu überstehen. Das zweite Spiel gegen die Elfenbeinküste war jedoch ein harter Kampf. Die bulligen Männer aus Afrika ließen die schmächtigen Kicker aus Germania ein ums andere Mal auflaufen. Deshalb jagten diese einem Rückstand hinterher. Dem gemeinen Zuschauer konnte es mit zunehmender Spielzeit Angst und Bange werden. Das galt auch für den Kommentator Stil des ZDF - Mitarbeiters Oliver Schmidt. Der übertrieb zunächst durch seine vollkommen unangebrachte Bewertung der Spielstärke des deutschen Gegners, den er als mehr als auf Augenhöhe spielend sah, später mäkelte er an dem etwas undurchsichtig agierenden Schiedsrichter Juan Benitez und seinen Kollegen herum, um später eine eher unzutreffendes Fazit zu dem WM - Spiel anzugeben. Der Gegner sei über weite Strecken ebenbürtig gewesen.  Nö, das Team aus Afrika war nicht so...