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Freitag, 21. April 2017

Koa Finale!

Als gestern Abend. so eine knappe halbe Stunde vor Mitternacht, der letzte Mohikaner des Quintetts der abgelaufenen Fußball - Bundesligasaison 2016 / 2017 im heimischen Stadion zu Gelsenkirchen, die Segel streichen musste, ging vorerst eine lieb gewonnene Ära zu Ende. Seit Jahren finden die UEFA - Euro - und Champions League - Halbfinals ohne bundesdeutsche Klubs statt. Was für ein Jammer!

Der " kicker ", das Organ der verwissenschaftlichten Fußballszenerie, machte sich deshalb richtig Sorgen. Ein höchst besorgter Journalist, der " Leiter der Chefredaktion " des Printmediums, dass ja bekanntlich in Nürnberg / Bayern seinen Sitz hat, stellte eiligst einen Beitrag in seine Online - Ausgabe vom 21.04.2017 und formulierte: Jo, mei!

Underperformer in Europa: Die Bundesliga muss Antworten finden
Erstmals seit 2005 finden die Europapokal-Halbfinals ohne Bundesligisten statt. Ist das Anlass für eine Fundamentalkritik? Jein. Aber die Liga der Weltmeister muss drei internationale W-Fragen beantworten."

Zitatende aus: http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/676230/artikel_underperformer-in-europa_die-bundesliga-muss-antworten-finden.html

Was sollen das denn für " W - Fragen " sein? 

Hier sind sie:Wettbewerbshärte? Widerstandsfähigkeit? Winner-Mentalität? 

Aha, nun weiß der Fußballfreund, woran es gelegen hat, dass die Vereinsmannschaften im Landes des Weltmeisters in den laufenden europäischen Wettbewerben gescheitert sind. Diese Analyse des Herrn Chefredakteur liest sich so, wie die Feststellung im III. Reich, dass der deutsche Soldat, hart wie Krupp - Stahl, zäh wie Leder und schnell wie ein Windhund zu sein hat. 
Auch die zumeist hoch - intelligenten Kommentare der FCB - Anhänger im Anhang zu diesem Pamphlet lassen erkennen, dass die Gründe für das Ausscheiden des Meisters nicht im Verein selbst, sondern bei anderen Beteiligten zu suchen sind. Natürlich! Da lässt ein FCB - Schwachkopf mit seinem Lobhudel - und Rechtfertigungsbeitrag auch noch politische Indoktrination aufflackern. ( " Liebe FCB-Neider,
Hört bitte auf euren Fußballkommunismus zu verbreiten, alle Vereine sind nicht gleich und das ist auch gut so. " )
 Jo, mei, is denn scho Weihnachten?

Die arroganten Ignoranten aus dem FCB - Umfeld können es eigentlich immer noch nicht verstehen, warum sie gegen Real Madrid ausgeschieden sind. Was sind dort aus deren Dunstkreis nicht so alles an selbst überschätzenden Worthülsen und aufgeblasene Lobeshymnen durch die Medien verbreitetet worden? Von einem " vorweg genommenes Endspiel ", phrasierte der Bazi - Hausberichterstattungsfunk BR 1 bis 5. Der Satellit MDR aktuell in Gestalt der FCB - Propagandatante Heine kaute diesen Unsinn lang und breit wieder. 
Doch am Morgen nach der Pleite in Madrid gab es nur einen wüst lamentierenden BR - Rundfunkreporter zu hören, der die Niederlage aus seiner - natürlich völlig eingefärbten Bayern - Brille - dem Schiedsrichter anlastete. Diese bajuwarische Sichtweise ist dem Hörer des Informationskanals aber nicht unbekannt. Deshalb wunderte ich mich auch nicht, dass in dem viertelstündigen Nachrichtenblock während der Zeit ab 5.00 Uhr morgens kein Sterbenswörtchen über das Aus der Bayern gesendet wurde, sondern erst in den regulären Sportnachrichten.

Nun sind sie also alle weg vom Fenster. Und der Fußballinteressierte stellt sich die Frage, wie konnte das nur passieren. Vielleicht sollten gerade die Bazi - Fans sich zunächst an den eigenen Zinken fassen, bevor sie darüber schwadronieren, wie viel Geld die englischen, spanischen und italienischen Klubs für Spieler ausgeben können. Wenn ein Verein über viele Jahre die gesamte Konkurrenz platt walzt, weil er ihnen gute Spieler abspenstig macht, kann das für das Leistungsniveau der Liga nicht förderlich sein. In den vorgenannten Ligen gibt es mindestens drei, vier oder sogar fünf Klubs, die in etwa gleich stark sind. Zudem bauen diese auf eine Personaldecke, die über Jahre identische Namen vorweist. Nicht nur Geld schießt Tore, sondern führt dazu, dass Spieler mit überdurchschnittlichen Können längerfristig an die Klubs gebunden werden können.

Und so kommt es, wie es immer kommen muss: Die Bazis sind schlechte Verlierer. Deshalb kann auch in diesem Jahr der Anhänger dieses Arroganzhaufens beim Finale am 3. Juni in aller Seelenruhe zusehen, wie jeder der vier Halbfinalisten CL - Gewinner werden kann, nur der eigene FCB eben nicht.

Koa Finale! Weil Arroganz und Überheblichkeit sowie willfährige Medienvertreter sich den CL -  Pokal zwar wünschen, aber nicht bekommen.     





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