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Samstag, 29. April 2017

Le perruque



Vor mehr als einem halben Jahrhundert blühte eine Haarmode auf, die den Frauen die Möglichkeit einräumte, ihre lang gewachsenen Haare zu bizarren Formen, die eher Vogelnestern glichen, aufzubauschen. Mit diesen toupierten Haaren zwängten sie sich häufig in grell farbige Kleidungsstücke, trugen hochhackige Schuhe und standen häufig auf Männer mit ulkigen Pilzkopffrisuren.

Ob diese Vogelnestfrisuren tatsächlich aus der eigenen Haarpracht modelliert waren, ehe sie der staunenden Öffentlichkeit zur Schau gestellt worden sind, bleibt indes strittig. Natürlich ließ sich schon damals aus einer Langhaarfrisur allerlei Kreatives auf dem Schädel der Dame herbeizaubern, doch bereits zu jenen Zeiten mutmaßte der Insider, dass viele Damen aus der Highsociety, aus den Künstlerbranchen und dem Groupie - Markt, unechte Frisuren, also Toupets trugen.

Im Vergleich zu den Missetaten die bei dem Malträtieren des heutigen menschlichen Körpers begangen werden, war dieses eher als peanuts zu sehen. Während ganze Brigaden von Schönheitschirurgen die Damenwelt auf jung pimpt, dabei Implantate nutzt, Gifte unter die Haut injiziert und Fettpolster durch Absaugen verringert, gelten Perücken eher als mega out, es sei denn, sie müssen aufgrund von Erkrankungen getragen werden. Dafür rasieren sich Kerle ihre lichten Haare radikal ab und lassen kahle Schädel blitzen. Frauen hingegen probieren sich eher mit Kunsthaarteilen, die irgendwie auf die ansonsten hohle Birne aufgepfropft werden.

Nun, gut, nicht nur die Haarmode hat sich völlig verändert, sondern auch die Einstellung zum eigenen Leben. So möchte jede, nur halbwegs passabel aussehende Frau sich zunächst künstlich aufmotzen lassen, um dann anschließend in irgendeinem Blöd - Bunt - Fernsehkanal aufzutauchen, damit sie sich hierbei - nahezu leistungsfrei - zum Star hoch jubeln lassen kann.

Die einstigen englischsprachigen Schlagermamseln Cilla Black, Dusty Springfield und Petula Clark waren bekannte Beispiel dafür, dass nicht immer dort, wo Echthaar drauf steht, auch Echthaar getragen wird.

Gut´s Nächtle, mit " Hair ", dem ultimativen Anti - Song aus den Endsechzigern wider der grassierenden Unart, das schüttere Haar zur Glatze zu rasieren und sich Haarteile einarbeiten zu lassen, statt es lang wachsen zu lassen:





 

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