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Dienstag, 26. Juni 2012

An Tagen wie diesen - Teil III. Und immer ruft das italienische Murmeltier!



                                                                                                     (c) Diliff - Wikipedia

Geschafft! Die letzte Woche der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine ist angebrochen. Ein Ende ist in Sicht! Dabei hat die Kanzlerin doch glatt angedroht, dass sie im Falle eines Endspieleinzugs ihrer heiß geliebten Jungs, dem Finale in der Ukraine nun doch beiwohnen möchte. Tja, bis dahin wird der Weg noch steinig werden, denn im Halbfinale wartet auf die Löw-Kicker der Angstgegner Italien. Jene Mannschaft also, gegen die unsere Nationalelf noch nie ein Spiel in einem internationalen Turnier gewinnen konnte.
Da denke ich mit Grausen an das Spiel des Jahrhunderts bei der WM 1970 in Mexiko, das in der Verlängerung mit 4:3 zugunsten der Squadra Azzura verloren ging. Dann das 1:3 im Endspiel 1982 in Spanien, als die DFB-Auswahl nach einem eben solchen Jahrhundertspiel gegen Frankreich im Elfmeterschießen das Halbfinale gewann und schließlich auch das 0:2 im eigenen Lande,als nämlich 2006 die Italiener exzellenten Konterfußball zeigten und dann gegen Zidane´s Mannschaft im Endspiel ebenfalls nach Elfmeterschießen Weltmeister wurden.

Das waren Niederlagen, das waren Sträuße, die gegen die Spieler vom Stiefelland ausgefochten wurden. Nun stehen sie wieder im Halbfinale. Dieses Mal gewannen die Azurris 4:2 nach einem Elfmeterkrimi gegen die unterlegenen Engländer. Die Elf von der Insel konnte eigentlich von Glück sagen, dass sie noch in diesen Entscheidungsabschnitt kam. Was den Italienern da an Torchance angeboten worden ist, geht auf keine Kuhhaut. Pech kam auch noch dazu ( 2 Mal Aluminium ). Der Stern der Truppe von der Insel, der mit Spielern wie Gerrard, Lampard (ist ja leider verletzt),Terry,Cole und Co. für nahezu 8 Jahre leuchtete, verglüht so langsam. Der viel gelobte Wayne Rooney war ein Totalausfall. Der Straßenköter, die Bulldogge, die Feuermelder-Visage kam nicht zum Zuge und tauchte bald völlig ab. Zu wenig für einen Viertelfinalisten.

Da hatten die Löw - Jungs mehr drauf und jagten die Griechen mit 4:2 vom Hof. Löw tanzte Szirtaki, die Youngster um Marko,Mesut und Andre freuten sich diebisch und das Latrinenblatt ließ dröhnen: " Die deutsche Walze erschreckt Europa "!
Klar doch, die DFB-Kicker werden jeden Gegner nieder walzen, der sich ihnen in den Weg stellt.
Nun, warten die Italiener als Bollwerk gegen das " Walzen-Ungetüm ". Und, da war doch mal etwas in grauer Vorzeit ( s.o) ?
Aus deren Sportpresse-Meinungsmaschinerie ächzte es denn auch schon: " Die Deutschen liegen uns. Wir sind nur benachteiligt, weil wir 2 Tage weniger Erholungszeit hatten."
Wohl wahr, denn das hätte einst auch der Grund gewesen sein können, weshalb das " Jahrhundertspiel " 1970 in Mexiko verloren ging, das Finale 1982 in Spanien von der Squadra Azzura gewonnen wurde und das Halbfinale im " Sommermärchen" - Weißbier - Saufstall von 2006 voll in die Büxe lief: Die bundesdeutschen Kicker hatten jedes Mal ein Spiel zuvor nach Verlängerung für sich entschieden. 1970 war es das 3:2 gegen England, 1982 das 8:7 ( 1:1, 2:2 n.V., 5:4 i.E. ), 2006 nach 5:3 ( 1:1, 0:0 n.V., 4:2 n.E.), was den Azzuris durchaus konditionelle Vorteile verschaffte.

Nun sind die Karten neu gemischt und die DFB-Mannschaft könnte leichte Vorteile haben, weil eben jene italienische Auswahl nach dem 4:2 ( 0:0, 0:0 n.V., 4:2 i.E. ) eben mehr als 120 Minuten spielen musste und zudem 2 Tage weniger Ruhezeit hat.

Die beiden anderen Halbfinal-Mannschaften - von denen im  Land der einstigen Dichter, Denker und heutigen " BLÖD"-Zeitungsleser etc. unisono zurzeit niemand spricht, stellen die Spanier und die Portugiesen. Spanien quälte sich sich mit einem 2:0 gegen müde Franzosen, deren Spiel eigentlich nur von Ribery´als Alleinunterhalter gestaltet wurde und deren Glanz der vergangenen Jahre längst verblasst ist. Die Portugiesen bestanden ihren ersten Härtetest mit 1:0 gegen die Tschechen. Das müde Ensemble um Czech hatte eigentlich kein ausreichendes spielerischen Vermögen, um dem Land von der Iberischen Halbinsel über 2 Halbzeiten Paroli bieten zu können. Dem Übermann, dem " H-Man " Christiano Ronaldo blieb es vorbehalten, den entscheidenden Treffer zu markieren.

Nun kommt es zum Match der beiden Nachbarländer. Hier die Spanier mit dem Stafetten-Fußball, dort die Portugiesen und ihr Freistoß-John Wayne. Open end!


Langsam, aber stetig hat sich auch die Medien-Industrie ausgedünnt. Einige Studios der europäischen Fernsehstationen sind schon verwaist und in den Ländern der nach Hause geschickten, aber auch den Gastgeber - Teams, zieht der Alltag allmählich ein. Vielleicht bereiten diese sich bereits auf die Olympischen Sommerspiele 2012 in London vor. Da werden dann wieder rund um die Uhr jene Experten zum Zuge kommen, die mittels Sprechblasen ihren nicht vorhandenen Sachverstand zu kaschieren versuchen, deren Arbeitsplatz dann im Gewimmel der Kolleginnen und Kollegen kaum zu erkennen sein wird und deren Interesse überwiegend der eigenen Landesvertretung gewidmet ist.
Auf jeden Fall droht dem Zuschauer in wenigen Wochen eine erneute Überfrachtung mit Zahlen, Daten, Fakten, dem unerträglichen Gesabbel der Moderatoren, Kommentatoren sowie ihren Hilfskräften als co-kommentierende " Experten ".
Dem ganzen Spuk könnte hier zu Lande noch ein Sahnehäubchen aufgesetzt werden, wenn die Crew des ZDF-Rentner-Fernsehens ihr Studio im Big Ben einrichten würde. Hauptmoderatorin: Katrin Müller-Hohenstein unter Zuhilfenahme von Jürgen Hingsen, Guido Kretschmer und Waldemar Cierpinski. Zuschauer werden dafür erst ab 80 Plus ins Studio gelassen  -Turmgespenster inbegriffen! Die Mehrkosten für die horrende Miete des Wahrzeichens trägt der GEZ-Zwangsgebührenzahler über die demnächst eingeführte Haushaltsabgabe bei den Rundfunk - und Fernsehgebühren.

An Tagen wie diesen!

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