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Mittwoch, 12. September 2012

Als der Berg kreiste und " Mountain " gebar!




Zu Zeiten, als die Eintrittskarten für viele Festivals, besser ausgedrückt: Musik-Festivals, noch nicht dem Gegenwert eines Monatseinkaufs bei einem der üblichen Discounter entsprachen, gab sich auf den dortigen Bühnen eine Rockgruppe ein fort währendes Stelldichein, die den eher simplen Namen " Moutain " trug. " Mountain ", das war zunächst ein Trio, bestehend aus:


- Leslie West:                             Gesang, Gitarre

- Felix Papalardi:                        Bass

- Laurence  " Corky " Laing:      Schlagzeug

diese Besetzung wurde wenig später durch den Organisten und Keyboarder

- Steve Night

komplettiert.

" Mountain " spielte zu jener Zeit knackigen Hardrock, den sein Mitbegründer Felix Papalardi bereits als Produzent der Supergroup " Cream " einige Jahre lang produzierte. Papalardi und der schwer gewichtige Gitarrist und Sänger Leslie West stellten das kongeniale Duo, das Herzstück von " Mountain " dar.
" Mountain " zeigte seit der Gründung 1969 auf der Bühne, dass, was eine exzellente Live-Band eben auszeichnet: Virtuosität, Improvisationsgabe und Individualität. " Mountain " verstand sich schon damals nicht als Musikbox, die auf Wunsch der Fans, Besucher und Mitläufer der einstigen Musikrichtung, ein bekannten Titel nach dem anderen abspulte.


http://de.wikipedia.org/wiki/Mountain_(Band)#Bandgeschichte

" Mountain " avancierte ab den späten 60er und frühen 70er Jahren zu einer Live-Band. Die Truppe um West und Papalardi war auf jedem größeren Festival anzutreffen.
Nicht nur der Auftritt bei dem legendären " Woodstock " - Festival 1969, auch die dann mitgeschnittenen Konzerte im " Fillmore East " oder auf anderen Musik-Großveranstaltungen in den USA und Europa, sind als Sahnestücke einzuordnen.

Inzwischen sind mehr als 4 Dekaden vergangen. " Mountain " tourt zwar immer noch, allerdings fehlt der Mitgründer und bassist Felix Papalardi. Er wurden am 17. April 1983 von seiner Frau Gail Collins bei einem Streit erschossen.

West versuchte einige Male die Formation personell umzustellen. Wohl wissend, dass er einen wirklichen Ersatz für den Bass - Mann Papalardi nicht finden wird.

Als ich 1971 die erste " Mountain " - LP erwarb, konnte ich gar nicht genug bekommen, so begeisterten mich jenen Stücke auf dem Album " Flowers of evil ". Auch die weiteren ( Doppel ) - Alben " Nantucket sleighride ", " Mountain Live: The raod goes ever on " und " Twin peaks "  gehörten in den 70er Jahren zu dem Standardrepertoire eines jeden Hardrock-Fans.

Als fast 30 Jahre später ein so genannter Compiler mit dem marktschreierischen Namen " Mountain Millenium Collection " veröffentlicht wurde, hatte ich längst das Interesse an der Gruppe um Leslie West und Co. verloren.

Dennoch: Die Stücke, die aus anderen Alben ausgekoppelt wurden, sind allesamt hörenswert.

- Never in my life

Der Titel stammt aus dem Album " Climbing ",

- Don´t look around

Wurde einst auch als 45er - Vinylscheibe veröffentlicht. Stammt aus dem Album " Nantucked sleighride ".

- Mississippi queen "

Don´t you know, what I mean? Der Titel mit den vielen " S " über den US-Bundesstaat ist gecovert. macht nichts, denn in der West/Papalardi  - Version, dennoch ein Kracher. Er findet sich u.a. auf der " Flowers of evil " und " Twin peaks " - LP/CD wieder.

- Baby, I´m down

Ist auf der 1969er " Mountain " - LP wieder zufinden und der vierte Titel des 1970er Bootleg-Doppelalbums " Live at Fillmore East ". Das Leslie West auch Balladen singen kann, dürfte er nicht nur hier bewiesen haben.

- Long red

Findet sich auf mehreren Alben wieder. Erstmals auf der " Mountain " - LP / CD. Ebenfalls ein ruhigeres Stück.

- Silver paper

Wurde erstmalig auf der " Mountain " - Debüt - LP " Climbing " veröffentlicht. Findet sich auch auf einigen Live - und Best Of - Alben wieder. Ein prima Titel.

- Solo

Dass der rundliche Leslie West nicht nur eine Röhre hat, sondern auch exzellent Gitarre spielt, dürfte er nicht nur hier bewiesen haben.

- The animal trainer and  the toad

War eisnt die B - Seite der Vinyl-Single " Don´t look around ", die 1971 aus dem " Nantucket " - Album ausgekoppelt wurde.

- Nantucked sleighride

Der Titel wird in den Live-Versioen auf eine epische Länge von 30 Minuten erweitert. Papalardi und West waren hier wahre Improvisationskünstler.

- For Yagur´s farm

Stammt aus dem Erstlingswerk " Climbing " mit dem " Mountain " sich in der Hardrock-Szenen bereits einen Namen machte.

- Travelling in the dark

Ist der vorletzte Titel der B- Seite des " Nantucket sleigride " - Werks.

- Blood on the sun

Wird von " Mounatin " auf den Live-Alben regelmäßig gespielt. Stammt aus dem gleichnamigen Album " Mountain ".

- Dreams of mil and honey

Entstammt dem ´71er - Album " Flowers of evil " und findet sich dort als Live-Stück, dass eben genau so zu verstehen ist: 23:30 Minuten lang. Herrlich!

- Auld lang syne

Na, ja, aus längst vergangener Zeit ist nur dieses Stück. Seit 1711 ein Pfadfinger-Stück, ab 1929 wird es regelmäßig kurz vor der Einläutung eines Neunen Jahrs, überall und nirgends gespielt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Auld_Lang_Syne


Mountain gehört zwar unter die Kategorie " aus längst vergangener Zeit ", tourt gerade wohl deshalb  aber immer noch. Verlernt hat Leslie West dabei rein gar nichts. Absolut hörenswert! Einst habe ich für diese Doppel - CD nur schlappe 8,95 € beim " Pro Markt " in Bremen - Huchting hinlegen brauchte, darf ich heute keinem Rockfan erzählen. Inzwischen muss dieser nämlich dafür mal eben 61,95 € hin blättern. Ja,ja, die guten alten Zeiten!


http://www.mountainrockband.com/main.php






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