Es wird wieder gebombt
Ja, die selbst ernannte Islamische Republik Iran ist seit dem Sturz des Schahs Mohammad Reza Pahlawi vor mehr als 47 Jahren ist zu einer verbrecherischen Autokratie verkommen. Doch bei aller Kritik an dem Regime im Iran: Rechtfertigt dessen inhumanes Unterdrückungssystem ein militärisches Eingreifen durch die USA und Israel?
Bei " wikipedia " findet sich hierzu längst ein Eintrag:
https://de.wikipedia.org/wiki/Irankrieg_2026
Der besagt, dass das militärische Eingreifen der USA und des Verbündeten Israel bereits vor Monaten geplant worden sein könnte. Das Trump´sche Säbelrasseln hatte demnach einen Grund, denn er wollte damit die Mullahs zum Einlenken und Umsetzen von Änderungen im Umgang mit der iranischen Bevölkerung in seinem Sinne zu zwingen. Die Mullahs zeigten sich indes unbeeindruckt,
Nun wird seit dem 28. Februar 2028 gebombt.
So, wie einst in den Kriegen gegen Afghanistan, den Irak oder Jahrzehnte davor, in Vietnam.
Was am Ende dabei heraus kommt, bleibt genauso ungewiss wie die Frage nach dem was folgt danach. Für die mehr als 91Millionen Iraner, die seit dem Sturz des einstigen Schahs Pahlawi in dem Land leben, bleibt die Zukunft offen. Es existiert keine Ersatz - keine Schattenregierung, kein Staatsoberhaupt, der eingesetzt werden könnte - ein " Führer " fehlt.
Während sich die Mehrzahl der Exil - Iraner über die Liquidierung der greisen Mullahs durch das US - Militär freuen, herrscht bei nicht wenigen Menschen im eigenen Land eine gewisse Unsicherheit, gepaart mit einer gehörigen Portion Skepsis übrig. In den angeblichen Mainstream - Medien werden indes überwiegend Jubel - Perser gezeigt. Die hat es schon mehrfach gegeben. Zuletzt als der Ajatollah Chomeini 1979 aus seinem Exil in Frankreich zurückkehrte; davor in Berlin während des Schah - Besuchs. Damals schlugen die Schergen des Schahs auf Protestanten mit Holzlatten ein. Den Rest erledigte die Berliner Polizei.
Nun darf wieder gejubelt werden. Das ebenso verbrecherische Regime der alten Geistlichen soll beseitigt werden. Was danach kommt, bleibt vollkommen unklar. Und so sieht es auch eine Exil - Iranerin, die gegenüber dem " SPIEGEL " sinngemäß formuliert:
" Das Regime muss ersetzt werden, doch Trump und Netanjahu widern mich an. "
Ob das auch der Bundeskanzler während seines beschämenden Auftritts im Weißen Haus bei dem dortigen Despoten Trump so ausdrücken wollte, muss nicht nur bezweifelt, sondern als ausgeschlossen werden. Kanzler Merz buckelte im Beisein des Trump´schen Hofstaates, der geflissentlich nickend, den Monologen des Greises im Oval Office folgend, nur einen Vorgeschmack dafür ablieferte, was es bedeuten könnte, wenn die EU und vor allem nicht endlich dass ausspricht, was Trump und sein Vassall Netanjahu sind: Kriegsverbrecher!
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