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Dienstag, 8. November 2011

Laub, Laub, Laub!



Auch wenn der November sich - entgegen seinen sonstigen Gepflogenheiten - wettermäßig von seiner ganz besonders zarten, ja Hand zahmenSeite zeigt, lässt sich der uns bevor stehende Winter nicht weg diskutiereen. Die Anzeichen, von der Natur in diesem Monat prachtvoll durch farben frohe Verfärbungen des Baum - und Strauchkleids quasi als Intermezzo betrachtet, stehen auf Vorbereitung zum Ersten Schnee. Wie dieser fallen nun die eingefärbten Blätter von den Gehölzen. Bei jedem leichten Windstoß rieselt es unaufhörlich auf den Boden herab: das Herbstlaub.

Laub, Laub, Laub, wohin das Auge blickt!

Da muss der passionierte Hobbygärtner sein Instrumentarium an Geräten schon ordentlich in Schwung bringen, um all die auf den Flächen liegenden Blätter zu beseitigen. Wie in weiteren Lebensbereichen auch, gibt es unter den stolzen Grundstückeigentümer drei Kategorien von Menschen:

a) der Ignorant. Er überlässt die herbstlichen Hinterlassenschaften sich selbst. eben so, wie die Natur es vorgesehen hat. Womit der allmähliche Zerfall der Blätter zum kostenlosen Dünger, ein hoch willkommener Nebeneffekt ist;

b) der Opportunist. Er versucht der Laubinvasion mittels Handarbeit und nur unter Zuhilfenahme von Harke, Rechen oder Besen Herr zu werden. Dann  nämlich, wenn sämtlicher Bewuchs im Garten das Kleid fallen gelassen hat. Anschließend verbringt er die zusammen getragenen Laubberge auf den eigenen Kompost. Hier verrotten sie sukzessive und werden später als Kompost auf die Beete gestreut.

c) der Pedant. Er ist - wie in sonstigen Lebensbereichen - auch in der Gartenarbeit ein Vorbild. Ein ständiger Unruheherd zwischen seinen Bepflanzungen und Anlagen. Mit Plasteeimer und Harke bewaffnet liest er jedes Blatt einzeln auf und lagert es in Plastesäcken zwischen seinen sonstiger Gartenbegrünung, um diese schließlich zur örtlichen Kompostierungsanlage zu verbringen.


Als "Grüner" seit den späten 70er Jahren habe ich mich für den etwas eleganteren Mittelweg der obigen drei Kategorien entschieden. Unter dem Gesichtspunkt, dass Zeit auch Geld ist; Letzteres sich zwar ad infinitum - oft widerrechtlich - vermehren lässt; Ersteres jedoch nicht, muß seit letzter Woche ein technisches Wunderding der Firma Bosch meinen Entschluss in die Tat umsetzen.
Jene High-Tech-Waffe schimpft sich Laubsauger. Nicht deshlab, weil er die bunten Hinterlassenschaften des verblühten Sommers einfach auf- oder ab saugt, nein, der Laubbekämpfer häckselt dieses auch noch.
Ein wahres Genie eben!

Weshalb der Sauger nur gelobt wird. Ein kleines Kraftpaket; wie es scheint.
" Kraftvolle Leistung. Motorleistung 2.500 Watt, Gebläsefördermenge 800 m³/h Leicht. 3,2 kg (Blasfunktion) und 4,4 kg (Saugfunktion) für müheloses Sammeln von Gartenlaub Praktischer 45-Liter. "

Bei all der Lobpreisung bleibt jedoch zu berücksichtigen, dass zum Laub saugen doch noch ein erhebliches Maß an Kraft aufzuwenden ist. Nach mehr als 1, 5 Stunden wurden meine Arme immer schwerer und der Laubsauger fühlte sich bald wie ein Hinkelstein an.
"Es reicht!", dachte ich bei mir und stellte den Gartenhelfer ab. Morgen ist auch noch ein Tag und die Sklaven - oder Fronarbeit sollte im 3. Jahrtausend in unseren Gefilden ja eigentlich schon längst abgeschafft sein.
Oder?

Kommentare:

kontraproduktiv hat gesagt…

dieses laub saugen erschließt sich mir nicht. ich nehm das laub in mischung mit erden und grasbüscheln zum rosen und hortensien einpacken.....aber die horties werden trotzdem nie so wie in rosamunde pilcher filmen, jammer schade.....

Lobster53 hat gesagt…

Tja, bei den Weichzeichnertechniken des Rentnerfernsehns ZDF sieht so vieles, was eher dunkel und düster in unserem Leben daher kommt, plötzlich hell oder rosa-rot aus. Wie die das wohl immer hin bekommen? Wahrscheinlich haben solche Menschen einen grundsätzlich anderen Geschmack. Aber, wie gesagt kompostieren kann frau/man weder die Pilcher noch das Laub dort, denn das dürfte aus Plaste sein. Künstlich eben.