Maler - Meister Tino Chrupalla verlegte auch Esstrich und schrieb ein Buch darüber?

 



Nachdem die große Weltpolitik sich wegen der Wahlniederlage des Donald im Weißen Haus ernsthaft fragen sollte, ob es nun besser ist, den Clown in Washington nicht mehr ganz so ernst zu nehmen, ist es innerhalb seiner Anhängerschaft seit 4. November 2026 merklich stiller geworden. Zu dieser Horde von Einfältigen, Einfachgestrickten und Einzellern dürfte auch der vor 51 Jahren in Krauschwitz bei Weißwasser im ehemaligen Bezirk Cottbus geborene Tino Chrupalla zählen, der zurzeit die lukrative Funktion des Vorsitzenden der AfD ausüben darf. 

Chrupalla hat sich vom einfachen Handwerker zum Spitzenpolitiker hochschrauben können, weil er je Spezies von Ostdeutschen vertritt, die das Komplizierte in diesem, unserem, so führungslos dahindümpelnden Land, zu vereinfachen gedenken. Schwarz oder weiß - braun oder rot? dann schon lieber brau, den die Rotfaschisten durften die DDRler mehr als 4 Dekaden erleiden. Sie haben genug genossen von dem SED - Staat und seiner Normenklatura. Jeder war dort ein kleiner Diktator in seinem kleinen Funktionskreis.

Uns Tino hat nicht die volle Dröhnung DDR - Sozialissation erfahren müssen. Als er vor mehr als 50 Jahren auf die Welt kam, war diese zwar eine vollkommen andere, aber halbwegs in Ordnung. Da existierten zwei große Blöcke, ein China auf dem Stand eines Entwicklungslandes sowie viele so genannte neutrale Staaten. Da gab es nur ein Für oder Wider in der globalen Politik.

Davon schreibt er ins einem kürzlich erschienen Buch mit dem Titel " Handwerk - Meister - Politik ", welches vom Stocker - Verlag verlegt wird und immerhin 22 Euro kostet. Dieses wird - nahezu gleichlautend - so angepriesen:

" Tino Chrupalla ist Malermeister. Das war er, bevor er Politiker wurde, und er ist es geblieben, selbst als Bundesvorsitzender der stärksten Oppositionspartei Deutschlands. In diesem Buch erzählt er, wie beides zusammengehört.Es beginnt in der Lausitz, in einer Kleinstadt an der polnischen Grenze, wo auf jedem Ortsschild auch der sorbische Name steht und es führt durch Kindheit mit Kaminholz, Lehrjahre und Meisterschule, durch Küchen und Gewerbehallen, in denen ein junger Handwerker lernt, was die Menschen wirklich beschäftigt, und dies niemals vergessen wird. Es endet schließlich in der Gegenwart, in einem Deutschland, das sich selbst nicht mehr erkennt, und einer Partei, die das laut ausspricht.Offen und packend erzählt Chrupalla von innerparteilichen Kämpfen und einem Nadelstich in Ingolstadt, von Faxgeräten im Bundestag und Kaffee an Laternenpfählen in Dörfern, an die vor ihm noch nie jemand ein Wahlplakat gehängt hat. Von Sommerinterviews und Talkshows, von Heimat und hohem Haus und von der vergessenen Haltung, dass immer nur der einzelne Mensch zählt, der weit mehr ist als seine politische Meinung. Dies ist keine politische Streitschrift, sondern die Geschichte eines Mannes, der noch weiß, wie man einen Dübel setzt, und sich daran immer erinnern wird. "

- Zitatende - aus: https://www.buecher.de/shop/home/artikeldetails/A1079898624

Das Wochenmagazin " Die Zeit " veröffentlicht hierzu diese Aussage des Möchte - gern - Schreiberlings:

" Wer keine akademische Bildung habe, werde immer noch ein Stück weit belacht. Die Missachtung gegenüber diesem «Klientel» sei hoch - «teilweise auch in meiner Partei». Er wünsche sich, dass mehr Menschen mit handwerklichem Hintergrund in die Politik gingen. 

Chrupalla appellierte auch an Mitglieder der eigenen Partei, vor dem Gang in die Politik einen Beruf oder ein Studium abzuschließen. «Meine Knie sind nicht kaputt, weil ich, wie gesagt, anderen Politikern oder Freunden oder sonstwo hintenrein kriechen musste. Meine Knie sind kaputt, weil ich eben 60, 70.000 Quadratmeter Fußboden und Estrich verlegt habe», sagte der AfD-Chef. " 

- Zitatende - aus:   

https://www.zeit.de/news/2026-07/07/chrupalla-stellt-buch-vor-und-verteidigt-afd-doppelspitze

Wer sich mit der Person des Ex - Malermeisters ein wenig befassen möchte, dem sei die Synopse seiner bisherigen öffentlichen Äußerung zu Gott, Abgott, Deutschland und der übrigen Welt bei " wikipedia " empfohlen. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Tino_Chrupalla

Da spielt die Übertreibung zu den beruflichen Heruasforderungen in den Jahren vor seiner AfD - Karriere allenfalls eine untergeordnete Rolle. Ob nun ein Malermeister auch Esstrich und Fußböden verlegen kann, sei dennoch in Zweifel gezogen. Aber, auch seine Partei nimmt es mit den Fakten nicht so genau. Da wird schon mal der " Deutsche Gruß " versehentlich in der Öffentlichkeit gezeigt, da werden " Schwarze Listen " für missliebige Medienschaffende gefordert ( oder sogar angelegt ), da wird gegen Andersdenkende unumwunden gehetzt, gepöbelt und gehöhnt. 

So begann es auch vor 1933 in Reichstag.

Davon ist allerdings in dem " autobiografischen " Werk von Herrn Chrupalla nichts zu lesen. Warum auch, wenn der Biedermann als Brandstifter agiert, indem er dreist Lügen verbreitet ( Es gibt keinen Kliamwandel, es ga kein SARS - Cov etc. ) muss er dieses auch nicht unbedingt in einem - von ihm nicht allein geschriebenen - Buch wiederholen.

Vor längerer Zeit wurde ein auf dem Vergangenen agierender Buchhändler zu der seit vielen Jahren inflationär angestiegenen Zahl von Neuerscheinungen befragt. Dieser antwortete sinngemäß, dass 98 % jener Druckwerke das Papier nicht wert sind, auf denen sie geschrieben wordens eien. Will heißen: Schund! Schade um die Millionen Festmeter  Holz und Altpapier, dass hierfür herhalten musste. Chrupallas " Autobiografie " zählt dazu!

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