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Gera und der Stadtwerke - Gau.

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Ein eingebläuter Grundsatz aus meiner  Erziehung der 1950er und 1960er Jahren lautete: " Du kannst im Leben nicht mehr ausgeben, als du einnimmst! " Und auch die solide kaufmännische Ausbildung besagte damals, dass ein Kaufmann seine Ausgaben ständig im Blick zu haben hat. Ein solcher Blick in die vielen - meist sinnlosen - virtuellen Ratgeber des all wissenden Netzes schlägt in die gleiche Kerbe. Bei " funnymoney.de " heißt es deshalb auch im Jahr 2014 immer noch: " Gebe nur so viel Geld aus, wie du auch wirklich einnehmen wirst. " ( oder so ähnlich ). http://my-funnymoney.de/wp/wissen/unsere-10-tipps-fuer-dich/ Davon sind indes der Staat, die Kommunen und auch viele andere öffentliche Einrichtungen Lichtjahre entfernt. Hier wird ständig Geld ausgegeben, ohne auch nur ansatzweise über die Finanzierung, also die Herkunft der Beträge, nachzudenken. Ein jüngsten Beispiel dazu stellen die Stadtwerke in Gera dar. Gera, eine thüringische Stadt...

" O´zapft is ! " Einige schwarz - blau - weiße Gedanken zum Beginn des weltweit größten, organisierten Massenbesäufnises.

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Das Jahr schreitet voran. Wenn die Bäume bunter, die Tage kürzer und die Temperaturen niedriger werden, ist dieses u.a. ein untrügliches Zeichen für den Beginn der dritten Jahreszeit, die sich in diesem, unserem Lande, allgemein Herbst nennt. Für den hochdeutschen Begriff gibt es allerdings regional sehr unterschiedliche Namen. In der plattdeutschen Sprache nennt diese Jahreszeit sich Haarst ( Ostfriesland/Rheiderland ), Has ( Emsland ), Haßtied ( Alte Land/Stade ). In Mecklenburg - Vorpommern wird Haarts zum Herbst gesagt.  In den südlichen Gefilden nennt sich die bunte Zeit Herbschd ( schwäbisch ) oder herbsteln ( bayrisch ). Und wenn es am Herbschd oder Herbsteln ist, dann sind die beiden größten bundesdeutschen Freiluftveranstaltungen nicht mehr weit. Da wäre neben der Cannstatter Was´n, natürlich das Münchner Oktoberfest, die Wies´n oder das Wies´n Fest. Dieses größte Freiluftfest hat nun am Samstag mit dem traditionellen Bieranstich durch den regierenden Münchner Oberb...

Lumpensammler

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Einst soll der " Alte Fritz " formuliert haben:   "  Die Religionen Müßen alle Tolleriret werden und Mus der Fiscal nuhr das Auge darauf haben das keine der anderen abruch Tuhe, den hier mus ein jeder nach Seiner Faßon Selich werden  " Der König Friedrich II hatte damit nicht die gleichen Rechte und Freiheiten aller " Untertane " im Blick, sondern er wollte dem finanziell klammen Land, dem preußischen Staat also, neue Geldquellen erschließen, in dem er die strikten Religionsschranken aufhob. Seit der Regentschaft des " Alten Fritz " als Preußenkönig sind mehr als 270 Jahre vergangen. Die Welt hat sich seit dem radikal verändert und so manche Idee des Herrschers von damals ist mittlerweile längst überholt. Nicht so das Allgemeine Preußische Landrecht oder exakter ausgedrückt " Allgemeines Landrecht für die Preußischen Staaten " von 1794, dass auf die Einflüsse des " Alten Fritz ", der ja bekanntlich 1786 in Potsdam ...

Der " Waldfriedhof " von Unterschleißheim - ein besonderer Ort des Gedenkens..

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Ein Thema in dieser Gesellschaft wird nach wie vor nur ungern diskutiert. Es ist zwar kein Tabu mehr, aber auch kein wesentlicher Bestandteil der Alltagsgespräche: Der Tod. Und wenn der Begriff Tod dennoch eine Rolle spielt, dann sind die damit verbundenen Worte, wie " Trauer ", " Bestattung " und " Friedhof " nicht sehr weit entfernt. Der Blogger - Kollege Octapolis hat sich künstlerisch - visuell durch unregelmäßiges Einstellen von eigenen Fotografien zu und über Friedhöfe in unserer Stadt diesem Thema genähert. Ab und an war die Friedhofskultur oder auch die Trauerkultur ein Thema dieses Blogs. Bei einem Spaziergang während unseres Besuchs in Unterschleißheim. einer Stadt am Speckgürtel der bayrischen Metropole München, gelangten wir zum Friedhof am " Münchner Ring " in Unterschleißheim, der auch " Waldfriedhof " genannt wird. Der Friedhof fällt besonders durch das schon von Weitem sichtbar christliche Kreuz am Eingang des Ar...

" Vote NO, Braveheart! " oder: Warum Schottlland britisch bleibt.

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Der 18. September 2014 war für viele Schotten ein ganz besonderer Tag. Es durfte gewählt werden. Nicht die Abgeordneten des seit 1999 bestehenden eigenen Parlaments waren zu bestimmen, die dann von Edinburgh ihre relative Selbständigkeit umsetzen können, nein, es war eine Volksabstimmung, ein so genanntes Plebiszit, dass die Schotten zu den Wahlurnen trieb. Es ging um die Unabhängigkeit von Großbritannien. Es gab ein Referendum, wonach sich Schottland völkerrechtlich von London loslösen sollte. Wenn die Argumente des Für und Wider vorurteilsfrei zur Kenntnis genommen werden, dann könnte der neutrale Beobachter den gesamten Wahlgang als Unfug einordnen. Unfug, deshalb, weil allein die vielen Bedingungen zur Erfüllung der Aufnahme in die internationale und europäische Staatengemeinschaft, die eine derartige Autonomie des Landes eigentlich voraussetzt, nicht nur immense Geldsummen verschlingen würden, sondern auch einen großen zeitlichen Korridor erfordern. Ölfelder und Energievorko...

Soko = So´ne Kohle für so ´n Kokolores!

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Würde der profane TV - Glotzer jedes Jahr die Anzahl der Leichen, die allein in den Sendungen der bundesdeutschen Fernsehanstalten in den Krimis kredenzt werden, zählen müssen, müsste er zu dem Ergebnis kommen, dass das so genannte Deutsche Volk längst ausgestorben sein dürfte. Unmengen an gewaltsam aus dem Leben Gerissener  werden dem Zuschauer bereits in den frühen Nachmittagsstunden zugemutet. Dabei weist die jährliche Polizeiliche Kriminalstatistik ( PKS ), herausgegeben vom Bundeskriminalamt in Wiesbaden ( BKA ) in den Jahren 2012 und 2013 folgende Daten auf: Straftaten insgesamt erfasste Fälle  5.961.662 ( 2013 )                          5.997.040 ( 2012 ) Differenz:          -35.378  -0,6 54 % ( 2013 ), aufgeklärte Fälle   3.249.396                                  3.2...

Wenn der Zugbegleiter fehlt oder " Ach, leck´mich doch am Arsch! "

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Ein Nutzer der öffentlichen Verkehrsmittel hat es oft nicht leicht. Fährt er mit den Transportmöglichkeiten des ÖPNV, sollte er tunlichst darauf achten, immer die - hoffentlich - gültige Fahrkarte parat zu haben. Die Wahrscheinlichkeit, dass er tagsüber einem der ungezählten Kontrolleuren in die Hände fällt, ist relativ groß. Schließlich sind diese Mitarbeiter - neben den Bus - und Straßenbahnfahrern - die wichtigsten in dem Gefüge der lokalen Verkehrsgesellschaft. Ohne sie läuft eben nichts. Und mit ihnen funktioniert der Transport reibungslos; es sei denn: Es wird für mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen gestreikt. Wenn ein Vielnutzer dieser ÖPNV - Angebote auch noch die Zeit und die Muße findet, sich die übrigen Fahrgäste - natürlich immer den gültigen Fahrschein in der Tasche parat haltend - anzusehen, kann er so manche Sozialstudie betreiben. Einst besaß ich eine so genannte " Bremer Karte " im Abonnement. Das bedeutete damals, dass ich die Monatskarte nicht n...