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Sonntag, 30. Januar 2011

"Kampf der Titanen"-Ein Fantasiefilm wird 30 Jahre alt.





(“Kampf der Titanen” 1981, Bild: cinema.de)

Wer sich gestern Abend, nach dem generationsübergreifenden Schauspiel - Duo Stumph/Stumph,das als Sandwich zwischen Didi Bohlenś " DSDS " und dem Mitklatsch-Mumien-Mumpitz des Silbereisen, silberlockigen Florian'schen "Frostfest der Wintermusik" kredenzt wurde,vom ZDF abwandte,wurde ab 22.10 Uhr vom S-RTL - ausnahmsweise einmal - glänzend für den zuvor eher drögen Stubbe-Krimi entschädigt.
Was hier mit den damaligen technischen Mitteln auf den Bildschirm gezaubert wurde,muss schon als ein kleines Meisterwerk betrachtet werden; wenngleich einige Trickfiguren doch ein wenig zu sehr nach Trick aussahen.

Die Abenteuer der Perseus,der - in Anlehnung an die griechische Mythologie - so einige haarige Situationen zu meistern hat,bleiben von der ersten bis zur letzten Minute spannend.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kampf_der_Titanen_%281981%29

Ich habe damals,es muss wohl Ende der 90er gewesen sein, den Film in den ÖR mehrfach gesehen. Obwohl ich kein Fan der US-Gigantomanie aus den vielen - inzwischen längst abgewickelten, Pleite gegangenen oder verkauften - Hollywood-Filmstudios bin,hat mich diese Fantasie- Klamotte überzeugt.
Mag sein,dass dieses auch daran liegt, dass mir die Griechen als Märchenerzähler lieber sind,denn als EU-Mitglied,weil sie das Erstere besser beherrschen als das Frisieren von volkwirtschaftlichen Daten,Fakten und Prognosen.

Auf jeden Fall war der Samstag an der Glotze für denjenigen,der bis weit nach Mitternacht aufgeblieben war,lohnenswert.
Da macht sich das Kino-Remake in 3D eher als öder High-Tech-Abklatsch zum Gähnen aus.

Kommentare:

Octapolis hat gesagt…

es nervt sowieso, dass nun alles noch mal als 3d auflage rauskommt. da zeigt sich die wahre kreativität hollywoods. ähnlich wie bei nintendo, die bei jeder neuen konsole mario und donkey kong wieder ausgraben. ;o)

exmagenta hat gesagt…

Ja, ja die Titanen. Es gab die Titanic, es gibt noch den Pop-Titanen und es gibt seit kurzem den Sturz der Titanen, schön gezeichnet vom Schriftsteller Ken Follett. Hier wird der Untergang der Monarchie vor dem Hintergrund des 1.WK dargestellt. Vom Kaiser Wilhelm bis hin zu Lenin sind sie alle auf der Follettschen Bühne versammelt.
Zum Glück wiederholt sich nicht alles, die Menschheit kann sich ihrer Tadel erinnern und sei es Dank solch Titanenwerken. Hugh