Priems PISA Pleite



 

Als vor einem Vierteljahrhundert die erste PISA - Studie veröffentlicht wurden, landete Deutschland nur auf einem Rang, der erheblich unter dem OECD - Durchschnitt lag. Hieraufhin wurde viel und kontrovers über die Ursachen des schlechten Abschneidens der ausgewählten Schüler an diversen Schulen diskutiert. Der mediale Aufschrei in der Wohlstandsgesellschaft war zwar enorm, doch dieses hielt zwei ältere ministeriale Damen in den weniger gebeutelten Bundesländen Baden - Württemberg  ( BW ) sowie Bayern ( BY ) nicht davon ab, sich im geleckten Outfit im Bundestag in die vorderste Sitzreihe zu platzieren, um die vermeintliche Überlegenheit ihres Bildungssystems zu präsentieren.
Die beiden Ministerinnen Schavan ( CDU ) aus BW sowie Hohlmeier ( CSU ) aus BY waren sich dabei nicht zu schade, die anderen Bundesländer damit uns Lächerliche ziehen zu wollen. Nach dem Gusto:
" Unter Blinden ist der Einäugige König " saßen die Beiden in trauter Dämlichkeit wie Hühner auf der Stange und ließen sich von der Medienmeute ablichten.

Nun, die zwei Puten sind längst auf dem Schlachthof gelandet. Schavan vollzog dabei nach einem Karriere - Höhenflug zur Bundesbildungsministerin, einen tiefen Fall, nachdem sie als Betrügerin beim Abfassen ihrer Promotion ertappt wurde. Hohlmeier, die Tochter des verstorbenen Oberbazis Franz Josef Strauß, wurde nachdem sie immerhin 7 Jahre im dortigen Staatsministerium herum fuhrwerken durfte, ab 2005 in das Brüsseler EU - Parlament abgeschoben.

Die Bundesministerin hieß zum Zeitpunkt der ersten PISA - Studie Edelgard Bulmahn ( SPD ) im Kabinett des Kanzlers und Putin - Verehrers Gerhard Schröder. Ihr folgten Anette Schavan,  Johanna Wanka, Anja Karliczek ( CDU ), Bettina Stark - Watzinger ( FDP ), Cem Özdemir ( Die GRÜNEN ) sowie die aktuelle Ministerin Karin Priem ( CDU ).


Seitdem ist es diesen Ministern tatsächlich gelungen den deutschen Bildungsstandard im internationalen Vergleich leicht zu verbessern. In den Jahren 2022 ( Stichwort Corona ) und 2025 erfolgte dann ein jäher Abstieg weit unter dem Niveau zum Zeitpunkt der ersten Studie. 


Obwohl die Etats für die Bildung stetig stiegen, blieben erwünschte, messbare Erfolge überwiegend aus. 
Warum eigentlich?

Die Gründe dafür sind vielfältig. Neben der sozialen Herkunft, der zu frühen Selektion der Schüler, der mangelhaften Digitalisierung, der permanenten Finanzierungproblemen, dem Lehrkräftemangel, dem zu starren Föderalismus ist auch der hohe Leistungsdruck zu nennen.

Tatsächlich dürften aber die sozialen Verwerfungen wohl der Hauptgrund für den aktuellen Bildungsstand in den deutschen Schulen sein. Die negativen Auswirkungen daraus zeigen sich später während der Berufsausbildung und in dem Studium. Da viele Eltern selbst nicht in der Lage sind, ihren Kindern die Grundfähigkeiten im Lesen, Schreiben sowie Denkfähigkeiten zu vermitteln, wird dieses ausnahmslos auf die Bildungseinrichtungen abgewälzt. Mit fatalen Folgen. Die Schüler besitzen nicht einmal Grundkenntnisse. Eine weitere Ursache liegt in der digitalen Verblödung. Die Mehrzahl der Kinder sind vornehmlich im Umgang mit dem Smartphone befähigt, jedoch weniger in der Lage komplette Sätze zu bilden, Zahlen zu addieren oder aus einem Buch vorzulesen.
Das ist traurig, aber wahr.

Weshalb kürzlich ein Wirtschaftsvertreter es auf den Punkt brachte: " Wir benötigen mehr Ingenieure und weniger Influencer. "
Wie wahr, wie wahr. Nur: Woher nehmen, wenn nicht aus dem Ausland kommen lassen?
Was allerdings nicht überall zu Begeisterungsausbrüchen führt, wie die Landtagswahl in Sachsen - Anhalt vor knapp einer Woche deutlich gezeigt hat.
 







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