Herbst im Heidefriedhof





 

Beim Lauf rund um den Echinger See entschied ich mich zu einem Abstecher zu dem an der Strecke gelegenen Heide - Friedhof. Der zeigte sich genauso herbstlich wie die Streckenabschnitte, die ich davor gequert hatte. Bunte Bäume, welke Blätter an den Sträuchern und viel Laub auf und an den Wegen. Der Herbst, die dritte Jahreszeit, mit seinen typischen Erscheinungen beherrscht längst das gesamte Land. Dazu gehören auch Frühnebel, Raureif und kühle Temperaturen, knapp über dem Gefrierpunkt. 

Dieses traf auch auf den Echinger Heidefriedhof zu. Der hatte ein herbstliches Kleid umgelegt. Ein bleibendes Erlebnis, das ich mir trotz der längst durchgeschwitzten Sportkleidung nicht entgehen ließ.

Ich zückte mehrfach mein Smartphone und hielt einige Eindrücke mit der Kamera fest:


Während des Gangs erinnerte ich mich an einen Besuch an dem Grab der Nachbarin, die vor mehr als 2 Jahren an Krebs verstarb. Ich erkannte das einfach gehaltene Urnengrab sofort, denn es befindet sich etwas separiert in Front zu einem Laubbaum. Die davor liegenden Grabstätten waren dezent mit frischen Blumen geschmückt. Auf einigen der Steinplatten standen die bekannten Grabkerzen, lagen kleine Gestecke, auch frische Blumen in einer Plastevase konnte ich erkennen. Ich schritt respektvoll an den Grabstätten entlang und registrierte dabei, dass auffällig viele in den Corona-Jahren eingerichtet wurden. Die Seuche forderte auch in einer eher überschaubaren Gemeindebevölkerung ihren Tribut.



Beim Betrachten der Urnengräber zeigten sich mir die großen Unterschiede in dieser Form der Bestattungskultur. 

  

Es gibt Angehörige mit Geld, viele mit weniger finanziellen Mitteln und aber auch Arme.



Doch das letzte Hemd hat keine Taschen und unter dieser Erde sind alle gleich.



BLUES SARACENO  -  Grave Digger  - Dark Country 3   -  2014:
















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