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Galaria Kaufhof und kein Ende?
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Wieder einmal meldeten die Nachrichten dieses:
" Deutschlands letzte große Warenhauskette Galeria hat erneut Insolvenz angemeldet - es ist bereits die vierte innerhalb von sechs Jahren. Wie es mit den etwa 12.000 Mitarbeitenden in den 83 Warenhäusern weitergeht, ist unklar. "
Wer als jetzt Eisgrauer in den ersten Dekaden der Nachkriegs-BRD aufgewachsen ist, kann sich bestimmt noch an die große Zeit der Kauf - oder Warenhäuser erinnern, die in den Zentren der Städte den dominierenden Eindruck angeblicher Modernität vermitteln sollten. Hierzu zählten auch die Ketten von Karstadt, Hertie, Horten, Kaufhof, Kaufhalle, Wertkauf oder in der DDR Centrum & Konsument.
Die befragte Google‑KI generiert die Artikel bei WIKIPEDIA und antwortet synoptisch dazu:
" Karstadt & Kaufhof: Die Platzhirsche in den westdeutschen Innenstädten, bekannt für riesige Sortimente von Mode über Spielzeug bis hin zu Haushaltswaren und den klassischen Kaufhof-Gastronomien.
Horten: Bekannt durch die markante Hortenkacheln-Wabenfassade (entworfen unter anderem von Egon Eiermann) und das 1986 eingeführte Galeria-Konzept. [1]
Hertie: Nach der Übernahme der Tietz-Tradition eine der größten Ketten Deutschlands, typisch für das Stadtbild vieler Mittel- und Großstädte. [1]
Kaufhalle / Wertkauf: Vertreter der Niedrigpreis-Warenhäuser bzw. der aufkommenden SB-Warenmärkte (Self-Service) in den 1970er- und 1980er-Jahren. [1, 2]
Centrum Warenhaus & Konsument (DDR): Im Osten prägten die Centrum-Warenhäuser mit ihren modernen Metallfassaden (z. B. in Berlin, Dresden oder Karl-Marx-Stadt) und die Konsument-Ketten das sozialistische Konsumleben. "
Nun, ja, das ist sehr lange her. Mittlerweile haben die Obengenannten und weitere Konkurrenten ihre Pforten für immer geschlossen. Die teilweise hässlichen Betonklötze wurden umgebaut oder sogar abgerissen. Entgegen der einst artikulierten Bedenken oder geäußerten Befürchtungen verödeten die Innenstädte dadurch nicht. Im Gegenteil, es entstanden andere Konzepte, um die sogenannte City am Leben zu erhalten. Einzig die Warenhauskette "Galeria Kaufhof" blieb übrig. Und die medtet in diesem Monat bereits die vierte Insolvenz an. Nach 2020, 2022, 2024 ist der Konzern erneut zahlungsunfähig.
Das hat nicht nur Konsequenzen für die mehr als 12.000 noch verbliebenen Mitarbeiter. Die mussten zunächst juristische Probleme beiseiteschieben lassen, denn das vorgängige Insolvenzverfahren hat noch bis 2027 Bestand, sodass eine erneute Beantragung von Leistungen aus der Insolvenzkasse nicht möglich gewesen wäre. Da aber ein Eigentümerwechsel der Betriebe erfolgt ist, gilt der erneute Insolvenzgeldantrag als Erstantrag.
Unabhängig davon aber besteht ein partielles Verkaufsverbot für eine Reihe von Artikeln, die als Kommissionsware über die noch verbleibenden 83 ( vormals 130 ) Filialen angeboten werden. Hierzu gehören unter anderem Artikel des " Playmobil " - Konzerns.
Überraschend kam die erneute Pleite des Konzerns nicht. Wer als Kunde in einen der noch verbliebenen Glaspaläste eintritt, um sodann innerhalb des durchaus imposanten Ambientes einzukaufen, wird zumeist auf einen Fachverkäufer verzichten müssen. Der ist trotz gähnender Leere zwischen den prall mit Waren gefüllten Regalen nicht auffindbar. Beratung erfolgt allenfalls in der Parfümerieabteilung. Hier stehen sich aufgeblasene, aufgepimpte, blondierte Stinkziegen die Beine in den Bauch, glotzen dämlich wie eine Kuh auf der Weide und können selbst simple Fragen nach Artikeln nicht korrekt beantworten. Das nennt sich dann Verkaufsservice?
Mal ganz ehrlich, wer benötigt diese Kaufhäuser eigentlich noch? So wird " Galaria Kaufhof " den selben Weg gehen müssen, wie vor mehr als 15 Jahren " Schlecker ", wie " Arcandor / Karstadt Quelle", "Praktiker/Max Bahr ", " Hertie ", " Weltbild ", " Esprit ", Gerry Weber ", " Hallhuber / Adler ", " Schieder Möbel ", " Woolworth ", " Spinnrad " oder auch " Feneberg Supermärkte ".
Sie alle geben ein Beispiel für den rasanten Wandel innerhalb der Märkte, die durch den Online - Handel unter Druck geraten sind oder vor allem durch gravierende Managementfehler nicht mehr konkurrenzfähig waren.
Wer also braucht noch "Galeria Kaufhof"? Niemand!
FUZZ SAGRADO - Dawning Of A New Age - Strange Daze - 2025:
Das eigene Leben spielt einem doch sehr oft einen Streich. Als ich vor einiger Zeit einen Eintrag über meine Erlebnisse im Jahr 1963 während des sechswöchigen Aufenthalts im einstigen AOK-Kindererholungsheim auf der ostfriesischen Insel Norderney in das World Wide Web stellte, war meine Intention eigentlich, mir den damaligen Schrecken aus der Erinnerung zu schreiben. Ein weiterer Grund lag darin, dass ich das Buch des " SPIEGEL " - Redakteurs Peter Wensierski gelesen hatte, der ja bekanntlich über die jetzt peu'a peu'zu Tage kommenden Missstände in den vielen Einrichtungen der Kirchen schreibt. Einen dritten Anlass sah ich darin, dass es den politisch Verantwortlichen immer noch nicht gelungen ist, die Zöglinge von einst für das erlittene Unrecht zu entschädigen. Ein Blogeintrag hat ja im Vergleich zu einem geschriebenen Buch, einen veröffentlichten Artikel oder einem Wortbeitrag in einer Radio - und Fernsehsendung den großen Vorteil, dass dieser für wohl ewige Ze...
Wenn der Winter, die eisigen Temperaturen, die langen, dunklen Nächte, dem Mitteleuropäer ( und nicht nur ihm ) so richtig auf´s Gemüt drücken, dann erinnert sich so mancher Frierende, an die warmen Tage des Sommers, an die Ferien und den Urlaub. Vor mehr als einem halben Jahrhundert war dieser Begriff für viele Westdeutsche noch ein Fremdkörper im eigenen Leben. Der Masse ging es zwar zumindest so gut, dass sie weder hungern, noch frieren oder betteln musste. Dennoch: Urlaub machen, in irgendein anderes Bundesland fahren oder sogar das Ausland besuchen, das war finanziell gar nicht möglich. Deshalb wurden auch die wenigen Klassenfahrten, die in der damaligen Zeit angeboten wurden, eher bescheiden gehalten. Als ich vor etwa 46 Jahren an einer solchen Klassenfahrt teilnehmen durfte, stand dessen Ziel bereits fest: die Insel Wangerooge, denn dort unterhielt der Landkreis Schaumburg - Lippe ein so genanntes Landschulheim. Wobei das Wort " Heim " nicht im eigen...
Als gestern Abend gegen 21.45 Uhrder ARD-Film " Der letzte schöne Tag " im Abspann über die Mattscheibe flimmerte, blieb bei mir ein bedrückendes Gefühl zurück. Was war die Botschaft dieses sehr eindrucksvollen Beitrags? War es ein Fingerzeig an alle Zuschauer, die den Tod in ihrem eigenen Umfeld selbst kennen gelernt haben? Oder war es nur einfach ein exzellent gespieltes Drama über eine nach außen hin intakte Familie. Düstere Gedanken der Mutter, ständige Depressionsschübe und schließlich der Freitod. Selbstmord! Nein, der Begriff ist so falsch, wie es eine Umschreibung für ein freiwilliges aus - dem - Leben - scheiden nur sein kann. Was hat eine Selbsttötung mit Mord zu tun? Bei uns Juristen sträuben sich da sofort die Nackenhaare. § 211 des Strafgesetzbuches sagt nämlich: (1)............................................ (2) Mörder ist, wer aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen, heimtückisch o...
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