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Dienstag, 10. Juni 2014

Alice im Steuerwunderland? Oder droht jetzt eher der Knast?


Es gab mal eine Zeit im westlichen Teil des geteilten Landes, die von einem gesellschaftlichen Wandel geprägt war. Zum Ende der 1960er Jahre begehrte Teile der BRD - Jugend auf. Irgendwann in jenen angeblich bewegten 60ern begannen einige Bürgersöhne und Töchter aus besserem Hause sich die Haare wachsen zu lassen, was dann schon als subversiv angesehen wurde, dumme Fragen nach der Kriegsvergangenheit ihrer Eltern(teile) zu stellen ( Warst du auch Nazi, Papa? ) und hörten zudem " Hotten - Totten " - Musik ( " She Loves You. Yeah! Yeah! oder so ähnlich zählte noch dazu ).

Den nicht mehr ganz so jungen Protagonisten aus diesen, als 68er - Bewegung in die Analen eingegangenen Bevölkerungsteile, gaben sich aber nicht mit einem äußerlich abweichenden Outfit zufrieden, sondern versuchten ihren Protest gegen längst wieder zu Amt und Würden gekommene Ex - Nationalsozialisten, Immer - Noch - Nationalsozialisten und klerikale Eiferern im Dunstkreis der Kirchen durch angelesenes Wissen zu Theorien über andere Staats - und Gesellschaftsformen in das Feld der subversiven Lebensinhalte jenseits spießbürgerlichen Daseins einzubringen.

Zu ihnen zählte zur damaligen Zeit zweifelsohne eine am 3. Dezember 1942 in Wuppertal geborene Frau mit dem Namen Alice Sophie Schwarzer. Frau Schwarzer zog es in den frühen 1960er Jahren nach Paris, wo sie die französische Sprache erlernte. Einige Jahre später war sie als Redakteurin bei verschiedenen Medien tätig, ehe sie in den 1970er Jahren sich zunehmend der Frauenbewegung zuwandte und dabei ein viel gelesenes Buch mit dem Titel " Der kleine Unterschied und seine großen Folgen " schrieb, in dem sie sich mit den real existierenden, geschlechtsspezifischen Diskriminierungsarten in der einstigen Gesellschaft auseinander setzte. Frau Schwarzer gab in einer Ausgabe der Wochenzeitschrift " stern " zu, ebenfalls abgetrieben zu haben.
Bekannt wurde Frau Schwarzer auch durch ein öffentliches Streitgespräch mit der argentinischen Buchautorin Esther Vilar, deren Buch " Der dressierte Mann " in der Frauenbewegung umstritten war, in dem sie diese als " Faschistin " titulierte.

Frau Schwarzer blieb öffentlich streitbar. Nicht nur als Herausgeber der zu jener Dekade häufig gelesenen Frauenzeitschrift " Emma " nahm sie zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen explizit Stellung. Ihr gelang es dadurch, zur " Galionsfigur " der westdeutschen Frauenbewegung aufzusteigen. Sie stand dabei immer in der medialen Öffentlichkeit; ihre Meinung, ihr Wort, hatten über einige Dekaden deshalb Gewicht.

Frau Schwarzer verstärkte ab den 1990er Jahren ihre Medienpräsenz und war als Buchautorin tätig. Ihre Tätigkeit als Chefredakteurin bei " Emma " wollte sie ab 2008 aufgeben. Die Nachfolgerin hielt sich jedoch nur 8 Wochen in dieser Funktion, ehe Frau Schwarzer das Zepter wieder selbst in die Hand nahm.

Aus den kommerziell durchaus erfolgreichen Jahren nach 1980 konnte Frau Schwarzer vermutlich erhebliche Einnahmen genieren. Die sie auf ein Konto in der Schweiz transferiert haben könnte, deren Zinserträge sie jedoch - laut eigenen Angaben - dem Fiskus nicht mitgeteilte. Frau Schwarzer bediente sich im Februar 2014 des strafbefreienden Mittels der steuerlichen Selbstanzeige, entrichtete den hinterzogenen Gesamtbetrag nebst gesetzlicher Zinsen darauf an den Fiskus und beabsichtigte, damit ein steuerstrafrechtliches Verfahren zu vermeiden.

Dieses veröffentlichte u.a das Hamburger Nachrichtenmagazin " DER SPIEGEL " .  In diesem Zeitraum wurde bekannt, dass die zuständige Staatsanwaltschaft ein aufgenommenes Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung noch nicht abgeschlossen hat. Anfang Juni durchsuchten Beamte verschiedene Räumlichkeiten, die im Zusammenhang mit der Beschuldigten Schwarzer stehen könnten und vollzogen damit einen Durchsuchungs - und Beschlagnahmebeschluss des Amtsgerichts ( vermutlich Gummersbach ).

Alice, die Sauberfrau? Alice, die " Clementine " der westdeutschen Frauenbewegung? Alice, die Vertreterin der diskriminierten CDU -  Frau im Jahr des Herrn 2014?
Keineswegs!

Wer den Lebenslauf der Frau Schwarzer überprüft stellt fest, dass Frau " Emma " drei Stufen der Selbstverwirklichung durch laufen hat. Die Stufe der links - orientierten Westentaschen - Revolutionärin von 1970 bis Ende der 1980er. Bis die Gegen - Gesellschaft im real existierenden Sozialismus sang und klanglos in sich zusammen brach, hatte Alice bereits die unwiderrufliche Erkenntnis erlangt, dass im praktizierten Sozialismus das klassenkämpferische Schwert alle Male männlich ist, demnach  Frauen überwiegend als Wurmfortsatz des meist ergreisten Apparatschiks galten und die sozialistische Gesellschaft in Natura der Frau zwar das Recht und die Pflicht auf und zur Arbeit in die Verfassung eingemeißelt hatte, dennoch der Unterschied zum kapitalistischen Widerpart nur darin zu sehen war, dass es Lohnungleichheit auf niedrigem Niveau und Waren nur gegen Westmark gab.

So verabschiedete sich Alice klamm heimlich aus dem Umfeld der Frauenpolitik mittels Theorie, jenseits der Praxis, und stürzte sich auf das Geld verdienen durch hoch geistige Arbeit, dem Small Talk sowie der seichten Unterhaltung in Shows sowie des Vermarktens ihrer Person als Ikone der westdeutschen Frauenbewegung.
Die Gagen stiegen, die Tantiemen kletterten in Schwindel erregende Höhen und Honorare für das Verbreiten der einzig wahren feministischen Lehre wurden sehr üppig.

Wohin also mit dem vielen verdienten Geld, wenn der Fiskus überall seine schmierigen Finger auf der harten Deutschen Mark hat? Genau! In die Schweiz. Dem einzig sicheren Land in Europa, dass neben Lichtenstein, den Kanalinseln und Luxemburg das Bankgeheimnis als vierte Staats tragende Säule kennt.
Alice brachte das gescheffelte Geld also in die Schweiz, wo es auf einem geheimen Konto noch ordentlich Zinsen abwarf. Geld arbeitet nämlich, wenn frau davon genug hat!

Alice mutierte zur Millionärin im Zeitalter von Aids, der Unterjochung ihres Geschlechts mittels Religion, Globalisierung und Sexismus. Was kann die kleine Alice schon dagegen machen? Soviel Unrecht auf dieser Welt, deren Bevölkerung explodiert, deren Gesellschaften und Staaten von Konsumwahn, Geldgier und Ausbeutung in einem Ausmaß heim gesucht werden, dass es jeder gute n 68erin, jeden noch besseren " Gutmenschen " und humanistischen Tagträumer aus den vorherigen Dekaden zum lauten Aufschrei zwingen würde. Was macht da Alice?
Nichts!

So driftete sie in ihren letzten Lebensabschnitt, der da heißt: Das Alte bewahren, das Bewährte unterstützen und das Neue bekämpfen. Dieses nennen die Politologen Konservatismus: Alice schriebt fort an für das Latrinenblatt Kolumnen, jenes Organ der Mühsamen und Beladenen, das einst in jedem stinkigen Bauwagen lag und kurz nach dem Lesen genauso roch, wie es der Inhalt versprach, nach Sch....
Alice geht zur CDU. Die CDU ist längst die bessere SPD, weil sie eben das C im Parteinamen führt. C bedeutet christlich. Christlich nennen sich auch jene Verbrechen, die an Kindern begangen werden. Die CSU ist demnach die Kinder - Mißbrauch in Kirchen - Partei. Die CDU wohl dann auch?

Alice als christliche Feministin? Als Gutmensch im christlichen Gewand? Als Abgesandte der CDU bei der Bundespräsidentenwahl!
Einst behauptete ein schlauer Mensch: " Wer als junger Mensch kein Sozialist ist, ist ein Narr. Wer es im Alter immer noch ist, ein Dummkopf. "
Alice wird demnächst 72 Jahre alt. Sie ist weder Narr gewesen, noch Sozialistin. Sie wurde aber alsbald Millionärin und damit CDU - Wählerin und Merkel - Anhängerin. Das ist per se nicht verwerflich, weil es von diesen Dummköpfen mehr als ein Drittel in der Bevölkerung über 18 Jahre gibt.

Nun regte sich die Salon - Feministin tierisch darüber auf, dass Details zu ihrem Steuerstrafverfahren an die Öffentlichkeit gelangten. Hach, wo bleibt da das Amtsgeheimnis. das Bankgeheimnis haben die SPD und die Grünen unter nicht gewollter Mithilfe der Schwarzen bereits aufgehoben. In was für einem Land befindet sich Alice also? Im Wunderland? Im Steuerparadies? Im Steuerwunderland?

Nein, Alice trifft nun auch der Hammer des Strafrechts, wenn an dem Vorwurf, sie habe in ihren Einkommensteuererklärungen erzielte Einnahmen aus selbständiger Tätigkeit nicht vollständig deklariert, etwas Wahres dran sein sollte. Alice gab, so wie der Edelmann Ulrich von Hoeneß aus Bavaria an, sie habe einen Fehler gemacht. Häh, seit wann ist das bewusste, also vorsätzliche Verschweigen von steuerpflichtigen Einkünften ein Fehler? Es ist, bleibt und wird eine Straftat bleiben. darauf sieht der Gesetzgeber im schweren Fällen Freiheitsstrafe vor.
Alice im Knast?

Das Verwerfliche an solchen Fällen wie Dr. Sommer ( Ex - " Zeit " - Herausgeber), Hoeneß und Schwarzer oder sonstwer, ist nicht das Vergehen und Verbrechen ansich, sondern die Art und Weise, wie die Öffentlichkeit durch gezielte unwahre Behauptungen veralbert werden soll. Knast für Alle, die Steuern in solchen Größenordnungen hinterziehen und sich dennoch zur " Clementine " der Nation erklären lassen wollen.
Originalton Hoeneß: " Ich habe im Laufe der Jahre 50 Millionen Steuern gezahlt. Wenn die Steuern von bestimmten Parteien noch weiter erhöht werden sollten, bleibt bald kein Unternehmer mehr in diesem Land. "

Das könnte auch von Alice stammen.

Wie schrieb Berthold Brecht einst?



Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.


 http://de.wikipedia.org/wiki/Alice_Schwarzer

Auch Jörg Kachelmann, der einstige, von den ihn mitfinanzierenden Medien zum " Wetterfrosch der Nation " hoch stilisierte Großverdiener und dann tief gefallene Untersuchungshäftling, der sich gleich in die Steuer sparende Schweiz begab und zudem auch noch deren Nationalität besitzt, fühlte sich von den reißerischen, unqualifizierten Schreibkünsten der Edel - Feministin angegriffen und verunglimpft ( Art. 6 II MRK lässt auch in diesem Fall grüßen ) und rieb sich nach seinem Freispruch Zweiter Klasse die rauhen Hände, als er von Alice Schwarzer´s Steuerstrafverfahren hörte.
Süffisant zitierte er bei " twitter " ein Chinesisches Sprichwort:

Wenn Du lange genug am Fluss sitzt, siehst Du irgendwann die Leiche deines Feindes vorbeischwimmen.

Richtig! Und ein Bundestagsabgeordneter der SPD ergänzte erst kürzlich:

" Uli, Living Next Door To Alice. "

You´re Right!

Na, denn Gut´s Nächtle mit J.J. Cale und " People  Lie " aus dem 2001 - Album " Live ":

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