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Mittwoch, 25. Juni 2014

Samba do Brazil: Zahme Löwen, beißende Gauchos und glückliche Griechen.


Wenn morgen gegen Mitternacht ( MEZ ) die letzten vier Vorrundenbegegnungen bei der Fußball - WM in Brasilien gespielt sind, steht endgültig fest, welche Vertretungen in das Achtelfinale einziehen und wer aus dem 32er - Kreis die Heimreise buchen muss.
Davor messen sich heute aus der Gruppe F die Mannschaften von Nigeria und Argentinien sowie Bosnien - Herzegowina und der Iran. Ab 22.00 Uhr dann Honduras und die Schweiz, zeitgleich spielt Ecuador gegen Frankreich.
Damit geht auch die WM in die dritte Woche. Nach einem Tag Pause werden ab Samstag die ersten beiden Viertelfinalspiele ausgetragen.

Hier trifft zunächst ab 18.00 Uhr der Gastgeber auf die chilenische Mannschaft.
Für die Selesao wird das kein Selbstläufer, denn die chilenischen Spieler sind alle Male in der Lage, der Ein - Star - Auswahl Paroli zu bieten.

Das gleiche gilt für die zweite Partie am Sonntag ab 18.00 Uhr , wenn die Niederlande gegen Mexiko anzutreten hat.  Giftige, zweikampfstarke Mexikaner werden es Robben und Kollegen schwer machen.

Ein klarere Favorit ist auch in dem Spiel der Kolumbianer gegen Uruguay nicht erkennbar. Obwohl die Kolumbianer in der Vorrunde eher überzeugen konnten, als die " Urus ".

In dem anderen Achtelfinalspiel treffen dann ab 22.00 Uhr Costa Rica und Griechenland aufeinander. Die Südamerikaner sind leicht favorisiert, sofern die Mannschaft das Niveau der Vorrunde konservieren kann.

Die Griechen haben ja gestern, kurz vor Mitternacht per Elfmeter in der Nachspielzeit, das Achtelfinale erreicht. Glückliche Griechen! Vor allem, weil das Land es zum ersten Mal bis in das Achtelfinale geschafft hat. Otto Rehhakles lässt herzlich grüssen, auch wenn die Truppe eher den Eindruck von Säulen der dorischen Ordnung auf der Akropolis machten, denn von laufstarken Fussballer.

Tja, und dann waren da noch die Three Lions, nachdem die Namensvetter aus Kamerun unter der Fuchtel von Volker Finke sang - und klanglos ausgeschieden waren, hofften die Männer von der Insel, sie könnten es besser machen. Nix da! Auch die Briten mussten gehen. Blamabel!

So wie gestern dann auch die Azzuris ihre Galeeren bestücken können, um die Heimreise anzutreten. Im Spiel gegen Uruguay gab es eine 0:1 - Niederlage, einen _ wohl berechtigten - Platzverweis und eine nicht geahndete " Bissattacke " des uruguayischen Angriffspielers Suarez.gegen den Italiener Chiellini. Die Aktion war wohl  - neben dem Tor von Diego Godin - die spektakulärste des gesamten Spiels. Ruppigkeiten, Nickligkeiten und ewige Spielunterbrechungen des schwach leitenden Schiedsrichters Moreno aus Mexiko prägten ansonsten die Begegnung. Italien ist weg. Und damit eine weitere europäische Vertretung.

Stellt sich noch die Frage, wer diesen Teams folgt?

Schweiz: Gewann das erste Spiel gegen Ecuador knapp mit 2:1. Die Hitzfeld - Truppe konnte dabei nicht überzeugen; weshalb die Mannschaft dann im zweiten Spiel gegen die Franzosen eine 2:5 - Packunng erhielt. Jetzt wird´s eng gegen die Krieger aus Honduras.

Ecuador: Mit einem Sieg gegen Honduras und der Niederlage gen die Eidgenossen ist rechnerisch noch alles drin. Allerdings könnte Frankreich da nicht mit spielen und statt einer B - Elf, die bislang spielstarken Männer um Benzema einsetzen.

Frankreich: Konnte überzeugen. Ein glänzender Auftritt gegen die Schweizer. Didier Dechamps hat eine gute Mannschaft zusammengestellt und wohl endlich auch ein Team geformt. Weiter so.

Honduras: Konnte nach dem 1:2 gegen den Mitkonkurrenten Ecuador bereits die Rückflugtickets buchen. Die honduranischen Spieler haben längst nicht das Niveau, um oben mitzuspielen.

Argentinien: Hat sich für die nächste Runde dank des mühsamen 1:0 gegen den Iran qualifiziert. Spielerisch konnten die Gauchos nie überzeugen. Wo ist Diego? Wollen die Südamerikaner in das Viertelfinale müssen sie sich gegen ihre mittelbaren Nachbarn aus Ecuador oder gegen die Schweizer erheblich steigern.

Bosnien - Herzegowina: Die WM - Teilnahme war schon ein riesiger Erfolg, wenn die daheim gebliebene europäische Konkurrenz im Nachgang betrachtet wird. Mehr war nicht drin. Ab morgen heißt es: Koffer packen

Iran: Die iranische Mannschaft könnte es bei einem Sieg gegen Bosnien noch in das Achtelfinale schaffen. Es wäre eine kleine Sensation.

Nigeria: Benötigt gegen die Argentinier nur ein Remis. Sollte das Team die KO - Runde erreichen, ist aber dort gegen Frankreich das Ende der Fahnenstange.Immerhin halten sie die afrikanische Fußballehre noch hoch.

Deutschland: Hmmmmmmmmh, grummel! Gegen Portugal sah es nach einem Durchmarsch aus. Dann kam Ghana und das große Zittern. Warum? Gegen die USA und ihren Coach Klinsmann reicht ein Unentschieden. Wer mehr erwarten sollte, wird enttäuscht werden.

Portugal: Wird wohl die Heimreise antreten müssen. Ein Ronaldo reicht in einer eher durchschnittlichen Mannschaft eben nicht aus.

Ghana: Muss wohl auch die Segel streichen. Sie haben bravorös gegen die Löw - Truppe gekämpft und waren zeitweilig sogar überlegen. Dann kam " Miro " Klose. Schade!

USA: Mit ein wenig Glück hätten sie den Gruppensieg perfekt machen können. Der portugiesische Ausgleich war eher unverdient. Nun aber reicht ein remis gegen Germany, um in die nächste Runde einzuziehen.

Belgien: Der angebliche Geheimfavorit der WM Zwei knappe Sieg und das Team ist in der nächsten Runde. Wenn auch glanzlos.

Algerien: Nach der 2:1 - Niederlage gegen Belgien spielten die Nordafrikaner einen prima Stiefel. Das 4:2 gegen enttäuschende Südkoreaner war überzeugend. Ob es reicht, liegt an dem Ergebnis gegen Russland.

Russland: Tja, ein Sieg muss her, sonst droht das Aus. Viel war nicht zu sehen, von der russischen Mannschaft.

Südkorea: Sie oben. Das war bisher nix. Nach den Japanern werden auch die Südkoreaner den Flieger nehmen müssen.


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