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Dienstag, 15. Juli 2014

" The Smiths " - Der Thatcher - Film - Die Guillotine.


Die nicht lösbare Frage der Programmverantwortlichen in den hoch bezahlten Positionen der öffentlich - rechtlichen Fernsehanstalten der Weltmeister - Republik Deutschland seit Beginn des Turniers in Brasilien lautete in etwa so: " Was sende ich, wenn die Konkurrenz Fußball sendet? ".
Oder, von einem anderen Aspekt aus formuliert: " Wie verhindere ich, dass meine Sendungen gesehen werden, wenn in dem anderen Hauptprogramm von der WM berichtet wird? ".
Und - mit dem ökonomischen Kriterium der Kostenreduzierung im Hinterkopf - gefragt: " Wie schaffe ich es, die eigenen Sendekosten minimal zu halten, wenn bereits ein zweistelliger Millionenbetrag für die Fußball - Übertragungsrechte an die Fifa gezahlt wurde und deshalb das eigene Budget in den vier Wochen WM - Spielzeit erschöpft ist? ".

Die Antwort darauf könnte so einfach, wie auch einleuchtend sein: " Ich sende Wiederholungen!".
Und - Tat gewiss -, die Wiederholungsorgie begann pünktlich mit dem Anpfiff des Eröffnungsspiels in Brasilien.
Doch - den über bezahlten Fürsten in den ÖRs würde Unrecht geschehen - es gab hierzu auch einige Ausnahmen. So spulte die alte Tante ARD im Rahmen ihres Sommerkino - Sets am 30. Juni 2014 ab 20.15 Uhr den englischen Spielfilm " Die Eiserne Lady " ( Originaltitel: " The Iron Lady " von 2011 aus.

Der mit viel Vorschusslorbeeren behaftete Film, in mitten des Quotenkillers Fußball und des Wiederholungseintopfs. Kann das gut gehen? Nein! Unabhängig davon, dass der Versuch, das Leben, Wirken und den Siechtum der bislang einzigen britischen Premierministerin  Margrte Hilda Thatcher, geborene Roberts, geboren am 13. Oktober 1925 in Grantham, Lincolnshire, gestorben am 8. April 2013 in London, cineastisch aufzuarbeiten, kolossal gescheitert ist, war die Idee, diesen Film in dieser, von profanem Patriotismus geschwängert Zeit zu senden, nicht gut.

Abgesehen von der lobenswerten schauspielerischen Leistung der Maryl Streep und ihren Mitleidenden Filmkollegen, zeigt er nahezu nichts, was einem Ahnungslosen der Jahrgänge 1980 ff in der historischen Einordnung der Eiterbeule Thatcherismus in irgendeiner Weise voran bringen würde. Sinnlose Rückblenden sowie aus den Zusammenhang gerissene Handlungsstränge und kläglich gescheiterte Erklärungsansätze zur gesellschaftlichen Realität bei dem Amtsantritt der " Eisernen Lady "  1979.

Wer zu diesem Zeitpunkt noch Quark im Schaufenster oder Kleinkind war, vermag nämlich die Tragweite des Thatcher´ischen Wütens in der englischen Politik, in Staat und Gesellschaft nicht zu erkennen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Eiserne_Lady

Und während der Film noch mehr als eine dreiviertel Stunde im Aufzeichnungsmedium anzeigte, entschlossen wir uns, den Rest nicht mehr anzusehen. Er ist ohnehin für einen politisch Ambitionierten in jenen Jahren des Bestehens der anglo - amerikanischen Allianz des Kampfes gegen die Macht des Warschauer Pakts, der Kommunisten und Gewerkschafter, von belangloser Natur. Zu oberflächig werden diese bleiernen Jahre des Roll - Back zum ökonomischen und geo - politischen Nationalismus behandelt.

Wer allerdings die Behauptung aufstellt, dass Thatcher in der ihren eigenen Reihen und in der englischen Gesellschaft nur Befürworter hatte, ist ein Lügner. Längst erkannte auch die rebellierende Musikszene, aus der wüste Krachmacher, wie jene aus den Reihen der ungezählten Punk - Bands, dass mit " Maggie " die eigene Lage nur verschlimmbessert wird. So lehnten sich die Schrammel - Künstler nicht nur äußerlich gegen das Establishment der Insel auf. Mit einem verbalen Rundumschlag gegen jene exponierten Berufskollegen aus der Pop - und Rockszene versuchte die Bewegung die ganze Verlogenheit des auf Materialismus aufgebauten Weltbildes zu entlarven.
Mit mäßigem Erfolg, denn je höher der Bekanntheitsgrad von so genannten " Indie " - Vertretern, desto größer deren eigener kommerzieller Erfolg.

Immerhin gab es dazu gesellschaftskritische Aussagen, wie jene, die von der 80er - Jahre - Truppe " The Smiths " über die neo - liberale Politik der " Eiserne Lady " getroffen wurde:


http://de.wikipedia.org/wiki/The_Smiths

Genauer genommen, ist es der Beitrag des einstigen Sängers und Keyboarders Steven Patrick Morrissey, der nach der Auflösung der Gruppe 1987 eigene Alben aufnahm. So auch jenes mit dem viel sagenden Namen " Viva Hate ", auf dem sich der Titel " Margret Thatcher on the Guillotine " findet:

Morrissey hatte allerdings die Zeichen der Zeit erkannt, denn etwa 1, 5 Jahre nach dem Erscheinen dieses Titels, wurde Thatcher abgewählt:

http://de.wikipedia.org/wiki/Morrissey

The kind people
Have a wonderful dream
Margaret On The Guillotine
Cause people like you
Make me feel so tired
When will you die?
When will you die?
When will you die?
When will you die?
When will you die?
And people like you
Make me feel so old inside
Please die
And kind people
Do not shelter this dream
Make it real
Make the dream real
Make the dream real
Make it real
Make the dream real
Make it real


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