Haftung für externe Links - Datenschutz

Hinweis und Belehrung

Aus gegebenen Anlass erkläre ich hier durch, dass eine rechtliche Haftung für den Inhalt externer Links - unter Anwendung der bundesdeutschen Gesetze und der Rechtsprechung - ausgeschlossen ist. Ich distanziere mich ausdrücklich von Inhalten, die mittels Verlinkung in meinen Veröffentlichungen eingebettet werden und möglicher Weise gegen Rechtsvorschriften verstoßen könnten.

Da die Verwendung von so genannten Cookies auf diesem Blog nicht erfolgt, schließe ich auch die Haftung - aus welchen Rechtsgründen auch immer - ausdrücklich aus.

Beiträge mit strafrechtlich relevanten Inhalt, wie beispielsweise Volksverhetzung, Beleidigung, üble Nachrede, Bedrohung sowie das Verwenden von verfassungsfeindlicher Symbolik, werden unangekündigt gelöscht und den zuständigen Ermittlungsbehörden zur Kenntnis geleitet.

Mittwoch, 15. März 2017

Hat sie oder hat sie nicht?



Es ist nun mehr als 5 Jahre her, dass der einstigen Bundespräsident Christian Wulff ( CDU ), seinen Rücktritt zelebrieren ließ. Dem vorausgegangen war die so genannte " Wulff - Affäre "  ( https://de.wikipedia.org/wiki/Wulff-Affäre ).

Im Zuge des medialen " Wulff - Bashing " geriet auch dessen Ehefrau Bettina, geborene Körner ( https://de.wikipedia.org/wiki/Bettina_Wulff ) in den Fokus der öffentlichen Berichterstattung.
Bereits davor wurde sie mit dem Gerücht, sie habe vor der 2008 eingegangenen Ehe mit Christian Wulff im Rotlichtmilieu gearbeitet, kolportiert.

Bettina Wulff sah sich nach einem vermehrten Publizieren dieses Gerüchts - vornehmlich im Internet - veranlasst, hiergegen juristisch vorzugehen. Zum größten Teil mit Erfolg ( vgl. u.a. https://de.wikipedia.org/wiki/Bettina_Wulff#Auseinandersetzungen_um_Pers.C3.B6nlichkeitsrechtsverletzungen   ).

In dem, unter ihrem Namen veröffentlichten,  autobiografischen Buch " Jenseits des Protokolls " bestreitet sie erneut jenes Gerücht.
" Ich habe nie als Escort - Lady " gearbeitet ", gibt Wulff trotzig in ihrem Buch an ( https://www.welt.de/vermischtes/prominente/article109121141/Bettina-Wulff-ueber-Rotlicht-Frust-und-Essstoerungen.html ).

Nun, sie darf schreiben, was sie will. Doch ob dieses " Gerücht " damit " widerlegt " ist, muss in Zweifel gezogen werden. Ein Gerücht ist keine veröffentlichte Tatsachenbehauptung, mit der Wulff gegen den oder die verantwortlichen Person/en, die diese öffentlich verbreiten, rechtlich zu Felde ziehen könnte. Ein Gerücht ist nur eine Mutmaßung, eine unverbürgte Nachricht, die abänderbar bleibt und dessen Inhalt sich lediglich diffus verbreitet.

https://de.wikipedia.org/wiki/Gerücht

Bereits Ende 2011, nachdem in der damaligen Talkshow von Jauch der  " BILD " - Redakteur Nikolaus Blome zu einer vermeintlich in Vorbereitung stehenden Geschichte über das angebliche Vorleben der Bettina Wulff befragt wurde, wiegelte der dieses als " Quatsch " ab.

Nichtsdestotrotz diskutierten und sinnierten einige Nutzer der frauenfeindlichen Seite " Wieviel Gleichberechtigung verträgt das Land ? " ( WGvdL ), dessen Betreiber Rainer Luka über eine Postanschrift in Istanbul / Türkei, erreichbar sein soll, über die Ähnlichkeiten einer Dame mit dem angegebenen Namen ( wohl Pseudonym ) Viktoria, die als Mitarbeiterin des Etablissements für gehobenen Ansprüche " Chateau - Club " in Osnabrück, geführt wurde ( Stand: 18. Juni 2006 ).

http://www.wgvdl.com/forum2/board_entry.php?id=212110&da=DESC&page=0&order=time&descasc=DESC&category=all

Obwohl die über jene Beiträge aufrufbaren Bilder zu der dort gezeigten " Viktoria " durchaus, teilweise sogar frappierende Ähnlichkeiten zu Bettina Wulff aufweisen, stellen sich dem kritischen Betrachter dennoch einige Fragen, die letztendlich zu Zweifeln, ob der Wulff´schen " Tätigkeit " als Lust - Dame führen müssen.

In der - bislang nicht widerlegten - Biographie von Frau Wulff wird angegeben, dass sie an 1998 für eine Internetagentur als PR - Assistentin tätig war. Hiernach, nämlich ab 2000, für den Automobilzulieferer " Continental AG " bis 2009 gearbeitet hat. Danach bekleidete sie eine Halbtagstätigkeit als Pressereferentin bei der Dirk Rossmann GmbH in Großburgwedel bei Hannover.

Auch wenn das benannte Etablissement erst ab Freitag 20.00 Uhr seine Dienste offeriert hat, so ist es nicht ganz einfach, die etwa 150 Kilometer von Hannover nach Osnabrück zu Beginn des Wochenendes auf den Straßen innerhalb einer gewissen Zeit zu bewältigen.
Hinzu kommt, dass die Bilder der " Viktoria " kein Tattoo, wie es bei Frau Wulff zu sehen ist, erkennen lassen.
Und, wo ist der damals etwa 3jährige Sohn aus einer zuvor eingegangenen Beziehung während dieser Zeit geblieben?

Andererseits ist die Fahrtstrecke von Hannover bis Osnabrück auch an einem Freitagnachmittag in ungefähr 2 Stunden zu bewältigen, wenn das Arbeitszeitende relativ früh gelegt wird.
Das Tattoo lässt sich auf Bildern entweder weg retuschieren oder direkt am Körper abdecken.
Der Sohn der Frau Wulff könnte auch bei den in Großburgwedel wohnenden Eltern versorgt worden sein.

Nun, gut, wie dem auch sei, im Zuge des medialen " Wulff " - Bashing wurde auch dessen Ehefrau in das Bild des Raffzahns Wulff eingebunden und mit - hier nicht bewiesenen - Anschuldigungen überhäuft.

Fakt ist aber auch, dass Christian Wulff sich nicht sehr geschickt angestellt hat, um seinen - dann mit der gütigen Unterstützung seiner lieben Frau Bettina - ausgeprägten Hang, ein mehr oder minder luxuriöses Leben - dann auch nach der Ehescheidung 2008 - führen zu können, in der Öffentlichkeit zu verdecken. Auch die einstige, von vielen Gazetten und Illustrierten zur " First Lady " hoch stilisierte Bettina konnte als Mitarbeiterin ohne Studienabschluss keine " Goldenen Löffel " verdient haben, musste zudem für ihren Sohn mit aufkommen und war wahrscheinlich bereits vor der Ehe mit Christian Wulff finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet.

Da könnte Gelegenheit in der Tat käufliche Liebe machen, zumal ein Kunde in diesem Milieu mehr einbringt, als ein Tag Arbeit als in einem bürgerlichen Beruf.

Hat sie oder hat sie nicht? Mag der kritische Zeitzeuge sich dazu seine eigene Meinung bilden. Getreu dem ehernen Grundsatz: " Wo Rauch ist..."

Mister Lou Reed hatte dazu auch eine erkennbare Meinung:




1 Kommentar:

Octapolis hat gesagt…

Egal was sie gemacht hat oder nicht, die ganze Wulff-Affäre inklusive übler Nebengerüche (Maschi!) war am Ende nur noch peinlich...