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Samstag, 4. März 2017

Mein Gott, Rainer!



Wer ist Rainer Wendt, geboren am 29. November 1956 in Duisburg? Rainer Wendt ist Polizist. Aha! Aber Wendt ist nicht irgendein x-beliebiger Polizist. Er Polizeihauptkommissar ( Dienstkürzel: PHK ). Oho! Da könnte der Rainer ja eigentlich für den 2018 freiwillig in Pension gehenden KHK Kopper in Ludwigshafen an der Seite von Lena Odenthal, so als Assistent der KHKin im späteren " Tatort " auf Sendung gehen. Doch unser Rainer Wendt hat bereits einen größeren Karrieresprung vollzogen. Er ist Vorsitzender der zweitgrößten Polizeigewerkschaft Deutschlands, der DPolG. Diese ist dem Deutschen Beamtenbund angegliedert und zählt aktuell zirka 94.000 Mitglieder.
Die dem DGB zugehörige Gewerkschaft der Polizei ( GwP ) umfasst jedoch 175.000 Mitglieder. Sie hat sowohl politisch als auf von der öffentlichen Wahrnehmung her, somit erheblich mehr Gewicht.

Doch dieses ficht Rainer nicht an. Denn er ist zudem seit 1970 zahlendes CDU - Mitglied und zudem seit etwa 10 Jahren als DPolG - Vorsitzender immer fleißig in den viel zu vielen TV - Quasselrunden zu sehen und in Interviews mit Radiosendern zu hören. Dann nämlich, wenn es um die innere Sicherheit, den äußeren Zustand der Polizei und ihren gesellschaftlichen Stellenwert geht. Uns Rainer kämpft dann immer in vorderster Front. Er vertritt hier konservative Werte; ist aber für die Modernität, wenn es um den Einsatz von neusten Techniken zum Zwecke der Überwachung des Bürgers und der vermeintlichen Gefahrenabwehr geht.

PHK Wendt ist eben ein Law and Order - Man. So einer, wie ihn Sarrazin, die AfD und ihre kläffenden Kettenhunde Poggenburg, Höcke oder Gauland, sich deren mehr in der SPD - CDU wünschen. Und deshalb bellt Rainer Wendt bei nur dem geringsten Anlass medial gleich los, wenn er aus seiner CDU - Sichtweise, den Rechtsstaat in Gefahr sieht. Rainer ist aber auch sonst ein wichtiges Mitglied der abendländischen Zivilgesellschaft, die - so sein Parteifreund Wolfgang Bosbach und andere Blindfische - auf christlichen Wurzeln basiert und deren Wertekanon eben die abendländische Kultur beinhaltet. Deshalb setzt sich " Uns " Rainer vehement für den Erhalt jener Grundwerte ein. Die selbstverständlich auch die deutsche Leitkultur implizieren.

Doch im eigenen Leben scheint es der Law & Order - Macher mit dem christlichen Gedankengut und dem strikten Einhalten der 10 Gebote nicht so ganz genau zu nehmen. Wendt ist mittlerweile das dritte Mal verheiratet. Nun, gut, ich sach´ma´, ich glaube, ich meine, zu wissen, dat er sich da in juter Gesellschaft mit anderen Exponenten der bundesdeutschen Elite befindet. Okay, zwei Mal in die Scheiße gegriffen bei der Wahl der dann zu lebenslänglich, nämlich bis der Tod sie scheidet, Verurteilten, mag gerade noch schleichen. Aber dat " Uns " Rainer es dann auf fünf Kinder mit drei weiteren Frauen bringt? Jo, mei, is denn scho Weihnachten?

Rainer, der umtriebige Hans - Dampf - in allen Betten? Oder könnten es - das " Bobbele " läßt hierbei herzlich grüßen - doch die Besenkammern während der Weihnachtsfeiern der DPolG gewesen sein. Hach, was sage ich? Ja, 5 Kinder, 2 Ex - Frauen und damit auch Scheidungen. Jo, mei, das kost´ a´Geld!

Und so kommt es nicht von ungefähr, dass " Uns " Rainer eine zeitlang eine gewerkschaftliche Doppelfunktion ausüben musste, denn er war Vorsitzender der DPolG - NRW und Bundesvorsitzender in Personalunion. Jo, mei, das bring´a Geld?
Doch offensichtlich nicht genug, denn Meister Wendt kassierte seit 2007 für eine auf 28 Stunden wöchentlich reduzierte Planstelle als Polizeihauptkommissar an einer Dienststelle in Mönchengladbach auch noch Beamtensold. Dieses, obwohl er dort nie seinen Dienst versah, sondern sich ausschließlich seiner Funktion als Vorsitzender der DPolG widmete.

Da stellt sich natürlich dem kritischen Betrachter die Frage, für welche Leistung, für welchen Tätigkeitsumfang, der PHK Wendt als Beamter in dieser Planstelle, er eine Besoldung bekommen hat?
Diese könnte vielleicht so beantwortet werden: Für nichts?


http://www.spiegel.de/panorama/leute/nrw-polizeigewerkschafter-rainer-wendt-bekam-beamtensold-fuers-nichtstun-a-1137311.html


https://de.wikipedia.org/wiki/Rainer_Wendt

Nun soll geprüft werden, ob PHK Rainer Wendt die - wohl zu Unrecht - erhaltenen Bezüge zurück zu zahlen hat. Ein Rückerstattungsanspruch besteht indes vermutlich nur bis 4 Jahre nach Bekanntwerden oder Einstellung de widerrechtlich erhaltenen Beamtenbezüge; mithin nur bis 2013 einschließlich. Und, es wäre zu prüfen,wie hoch dieser ist. Nun, der Meister der Scharfmacherei Wendt befindet sich in der Besoldungsgruppe A 11 und könnte dabei die Stufe 5 und 6 in dem fraglichen Zeitraum erreicht haben. Daraus wäre ein Besoldungsanspruch von 3.800 ,-- bis zu 4.000,-- Euro entstanden. Da Wendt jedoch nur 28 / 40 Wochenstunden vergütet bekommen hätte, könnte ein Bruttoentgelt von etwa 2.660,-- Euro bis 2.800 Euro gezahlt worden sein. Das entspräche dann einem Rückforderungsanspruch des Bundeslandes Nordrhein - Westfalen von 13 x 2.660,-- Euro pro Jahr; für 4 Jahre von 138.320 Euro und mehr. Ein schönes Sümmchen Geld, das Meister Wendt dann in einem Schlag zurückzuzahlen hätte.

Hmh, ein vielleicht für Wendt ruinöser Fall, denn neben diesem, etwas größeren Sümmchen, müsste Rainer auch seine Großfamilie weiter mit versorgen. Na, das könnte dann finanziell wirklich mal eng werden für den Rainer. Doch der hat - eventuell in weiser Voraussicht - flugs ein Buch geschrieben. Es heißt: " Deutschland in Gefahr " und trägt den Untertitel " Wie ein schwacher Staat unsere Sicherheit aufs Spiel setzt ". Das hört sich so an, wie der Quatsch, den der Genosse , nein, er, der Wendt, ist ja gar keiner, wie der SPDler Thilo Sarrazin, einst schriebt, indem er behauptete " Deutschland schafft sich ab ". Es hat - wenn auch unter anderen Vorzeichen - sogar etwas mit Heinrich Heines " Deutschland ein Wintermärchen " gemeinsam.

„Nach Deutschland lechzt’ ich nicht so sehr,
Wenn nicht die Mutter dorten wär’;
Das Vaterland wird nie verderben,
Jedoch die alte Frau kann sterben.“


So sieht es denn auch der scharfsinnige und nie um eine sarkastisch - zynische Einlage verlegene Rezensent des Wendt´schen Traktats Thomas Fischer. Er schreibt in seinem Verriss zu jenem Märchenbuch:

Der Inhalt des 188 Seiten starken Opus handelt von nicht weniger als den "Schicksalsfragen unserer Gesellschaft (und) des ganzen europäischen Kontinents". Von einem Staat im Zusammenbruch, dessen öffentliche Strukturen funktionslos und unglaubwürdig geworden sind, dessen Kernaufgaben nicht mehr wahrgenommen werden und dessen Bürger daher in Angst, Selbstjustiz und Verzweiflung leben. Gemeint ist nicht Somalia, sondern die Bundesrepublik Deutschland. Hier sieht Wendt: Zerfall, Korruption, Staatsferne, Versagen, Willkür. Daneben klar denkende Polizisten wie sich selbst und ein äußerst gereiztes Volk.  "

- Zitatende - aus:

http://www.zeit.de/2017/01/rainer-wendt-polizei-deutschland-in-gefahr-rezension

Starker Tobak, könnte der Leser der Wendt´schen Ergüsse meinen. Doch wer hinter die Kulissen der von Wendt aufgebauschten Potemkin´schen Dörfer sieht, erkennt sofort, dass hier nicht nur argumentative Leere, sondern von dem Autor in komprimierter Form verbreitete Lüge steckt. Und weil Wendt die Welt, Europa und dieses, unser, Vaterland mit den Augen des CDU - Mannes aus den 1950er Jahren sehen möchte, entgeht ihm doch glatt, dass die Polizei ( einstiger Werbeslogan " Dein Freund und Helfer " ) nicht nur die moralische Pflicht der Vorbildfunktion haben muss, sondern auch die gesetzlich auferlegte Einhaltung in Form des abgelegten Diensteides auf diese, unsere, Verfassung und jene, sie symbolisch zeigende, schwarz - rot - goldene Fahne.

Da scheint es beim Meister der vereinfachenden Wort indes zu fehlen. Und ganz der CDU - Mann, ließ er sich denn auch 2007 von seiner Landespartei und dem dort temporär regierenden Oberdruiden und Unter - Christen Jürgen Rüttgers als Ministerpräsidenten des einwohnerstärksten Bundeslandes, nämlich NRW, in die Phantom - Stelle eines PHK mit besonderem Aufgabenbereich als Teilzeitstelle hinein hieven. Man war ja damals für 4 Jahre ganz unter Freunden. Da wäscht eine Hand die andere. Im dauerhaften Kampf gegen das Böse in diesem, unseren, Land, muss eine starke Polizei auch personell stark besetzt sein, nämlich mit Dienstposten, die gar keine sind, mit Personal, dass dann als Geister - Kompanie im Kampf gegen das Verbrechen ( so, wie im Tolkin´schen Epos " Herr der Ringe ", jene dort beschriebene Armee der Untoten wider dem Bösen kämpft ) antritt  und das dennoch besoldet werden muss. Das Recht im Beamtenstatus, muss auch Recht auf Vergütung in Form der Besoldung zu sehen sein.

Wendt, möchte nun mit über 60 Jahren in den verdienten Ruhestand treten, aber dennoch Erster Vorsitzender der DPolG bleiben. Der christlichen Grundwerte wegen, der Sorge um das in Gefahr, ja sogar in akuter Lebensgefahr, schwebende Vaterland und natürlich seiner Nachkommenschaft und dem eigenen Konto zuliebe. Wer möchte ihm das verdenken? Als Funktionär der DPolG erhält er ja eine passable Aufwandsentschädigung, als Pensionär eine jetzt erheblich geschmälerte Pension und als Autor des oben benannten Buchs, ein Honorar und mehr. Ob ihm dieses wohl genügt? Wenn nicht, kann er ja immer noch in den Quasselrunden bei Will, Maischberger oder Plasberg oder sonst wo auftreten. Oder, er versucht sich als Sänger. Einen geeigneten Titel habe ich vorab gefunden:


Mein, Gott, Rainer - Wie konnte das einem CDUler in Uniform nur passieren?

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