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Freitag, 3. März 2017

Schah: Soraya kriegt kein Kind - Ausgabe 2017.



Die Wirtschaftswunderjahre im damals noch Goldenen Westen waren noch im vollen Gange, als die einstige Regenbogenpresse, bestehend aus solch hoch geistiger Lektüre, wie " Bunte , Quick. Revue, Illustrierte, ", aber auch " Stern "   sowie den Propaganda - und Krawallblatt " Bild ", sich wegen eines Ereignisses fern ab von der piefig - miefigen, westdeutschen Realität, mit Schlagzeilen förmlich überschlugen.

In Persien ehelichte der Schah Mohammad Reza Pahlavi im zarten Alter von 32 Jahren die mütterlicherseits deutschstämmige,aber persische Achtzehnjährige Soraya Esfandiary Bakhdiary in Teheran. Mit viel Pomp, Prunk und Protz wurde die Hochzeit inszeniert. Der Schah wollte eine zweites Mal versuchen, einen Thronnachfolger zu zeugen, nachdem aus seiner - nur aus politischen Gründen - eingegangenen Ehe mit der ägyptischen Staatsangehörigen Fausa, lediglich eine Tochter hervor ging, ließ er diese am 19. November 1948 scheiden. Doch auch bei der blutjungen und sehr attraktiven Soraya funktionierte es mit dem ersten männlichen Nachkommen auch nicht. Trotz aller wilden Geschichten in den bundesdeutschen Bunt - Blättern, blieb die Ehe mit der Halbdeutschen kinderlos.

Pahlavi ließ sich - wohl insbesondere deshalb - am 6. April 1958 von Sorayah scheiden. Knapp 1 1/2 Jahre später versuchte Pahlavi es erneut. Er ehelichte die Halb - Perserin Farah Diba ( ihr Vater stammte aus Aserbaidschan ) . Die 21jährige schenkte ihm dann tatsächlich einen Thronfolger.
Cyrus Reza Pahlavi wurde am 31.Oktober 1960 geboren.

Am 12. März 1963 gebar Farah die Tochter Farahnaz. Es folgten der Sohn Ali Reza am 28. April 1966 und die Tochter Leila, geboren am 27. März 1970.

Eigentlich schien sich damit der familiäre Glück des Schah zum Guten zu wenden. Doch bereits zum Zeitpunkt der Geburt der letzten Tochter war der Schah in seinem eigenen Land und in vielen westlichen Staaten nicht unumstritten. Er hatte sich mit den USA verbündet und sich zum Westen orientiert. Das kam natürlich in den Ostblockstaaten nicht gerade gut an. Pahlavi´s Stern sank in den Folgejahren kontinuierlich. Nach seinem Staatsbesuch in Westdeutschland, bei dem anlässlich einer Anti - Demonstration in Berlin, verdeckte Geheimdienstler und Anhänger mit Dachlatten auf Gegner eindroschen ( bekannt wurden diese Vasallen als " Prügel - Perser " ) hatte sich die Stimmung über Pahlavi stark eingetrübt.

Dann kam 1979 der Sturz des Schah durch den Geistlichen Khomeini, der die islamische Revolution von Paris aus anzettelte und den Schah dann aus dem Land jagte, um selbst eine Diktatur aufzubauen. Der Schah musste mit seiner Familie nicht nur das Land verlassen, er verlor auch bald danach den Großteil seines immensen Vermögens. Pahlavi starb knapp 1 1/ 2 Jahre danach in einem Kairoer Krankenhaus.

Ihm folgten 2001 seine Tochter Leila durch Suizid; Im selben Jahr seine zweite Ehefrau Soraya,; 2011 sein Sohn Ali Reza durch Suizid und 2013 seine erste Frau Fausia.

Seine dritte Ehefrau Farah indes lebt noch und ist mittlerweile 78 Jahre alt.
Nun, Farah Pahlavi hat sich seit vielen Jahren der Kunst verschrieben und eine Sammlung von Bildern bereits während ihrer Zeit als Frau des Schahs von Persien zusammen getragen. Diese wollte sie nun in Berlin zeigen. Doch die iranischen Behörden haben hierfür die erforderliche Genehmigung
verweigert.

In einem Interview mit dem Hamburger Nachrichtenmagazin " Der SPIEGEL "
geht Farah Pahlavi auf diesen Umstand und die eigene Sicht der Dinge
in der Schah - Zeit ein.

Nun, der Leser muss dabei kein Hellseher sein, um zu erkennen, dass da
eine alte, längst verbitterte Frau, versucht die Schah - Zeit in rosaroten
Wölkchen zu skizzieren. Es sei ihr jenes Quantum an Aufmerksamkeit
gegönnt, dass sie mit dem " SPIEGEL " - Gespräch erhält. Doch ihre kruden Interpretationen
zu den Ursachen des Niedergangs ihrer Familie als selbst ernannte Herrscher
eines auch damals rückständigen Landes, sind einfach nur peinlich.
Nicht die von ihr gehassten " Linken " in ihrem Land, dem Iran, oder auch sonst wo im Westen
waren hierfür die Ursache, sonder eher das eigene, von dem Schah - Regime
geknechtete und ausgebeutete Volk, dass sich nicht mehr unterjochen
lassen wollte. Frau Pahlavi indes drischt auf die " Linken " und die von
ihnen angeblich initiierte " Iranische Revolution " herum.
Altersstarrsinn kann oft absurde Züge annehmen.
Doch in einem hat sie vollkommen richtig gelegen: Eine Diktatur hat durch das Einsetzen
einer anderen nicht gerade zu einem besseren Land geführt. Kultur hin,
Dekadenz her. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Mohammad_Reza_Pahlavi#Ehe_und_Familie

Als ihr verstorbener Mann von seiner zweiten Frau in den 1950er Jahren trotz
heftiger Bemühungen der westdeutschen Schmierenpresse immer noch keinen
ersehnten Thronnachfolger erhielt, kalauerte der bundesdeutsche Malocher
und das WiWu vorantreibende Mann nach der Melodie des damaligen US -
Kriegsfilms " Die Brücke am Kwai ":

" Schah, Soraya kriegt kein Kind! "

Damit stand fest, welchen Stellenwert Monarchen und andere selbst ernannte
Tyrannen im noch nicht entnazifizierten Westdeutschland hatten.

Mehr als 50 Jahre danach durfte zumindest seine dritte Frau gegenüber einem
Organ der immer noch freien, jetzt sogar gesamtdeutschen Presse, ihre Märchen
zum Besten geben. Das macht nun doch den Unterscheid aus.

In diesem Sinne und es lebe die Freiheit des Wortes, der Schrift und
der bebilderten Gedanken - auch wenn sie entartet waren - ein gut´s Nächtle mit:

" Bridge Of The River Kwai " 



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