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Dienstag, 21. März 2017

" Tatort " aus Kiel: Borowski und das dunkle Netz im Hohen Norden.



Als mit der Gnade der frühen Geburt nach 1945 und weit vor 1970 Bedachter, bin ich in den - seit vielen Jahren eher zweifelhaften - Genuss gekommen, die inzwischen zu einem Berg von 1.115 angehäuften " Tatort " - Folgen zu nahezu 95 % sehen zu können. Und zwar live und später dann nur noch in Farbe, inzwischen sogar in HD. Tja, von den Kämpen der ersten Krimis aus dieser Serie lebt die Mehrzahl nicht mehr. Auch von den Protagonisten aus den 1980er Jahren, haben einige das Zeitliche gesegnet. Und demnächst verabschieden sich - zumindest aus dem erlauchten Kreis der ungezählten KKHs -, die jute Bremerin Inga Lürsen und ihr Partner Stedefreund. Aber auch Klaus Borowski und sein türkisch - stämmige Kollegin Sarah Brandt wollen sich verabschieden.

Zuvor aber, ermittelten sie in dem " Tatort " aus Kiel, der da heißt: " Borowski und das dunkel Netz ". Kern der Handlung ist ein Auftragsmord, der über das " Darknet " erfolgte und dessen Abwicklung für den bestellten Killer zu einem Fiasko wird.    
Ermordet wird ein Beamter des Landeskriminalamtes in einem Fitness - Studio. Der Täter wird schon bald, nachdem sich dieser mit einem Muskel - Mutanten eine wilde Verfolgungsjagd durch die " Mucki - Bude " liefert, dabei eine Stahlhantel ins Kreuz bekommt, eher er den Berber erschießen kann, von Borowski und Brandt dingfest gemacht. Dieser zog sich mit erheblichen Blessuren in ein Hotelzimmer zurück. Hier versucht er seine Wunde am Rücken selbst zu versorgen. Nachdem er eine Packung Pralinen mit einem Gift präpariert, die er dann zu der LKA - Abteilung 23, bei der auch der ermordete LKA - Beamte tätig war, versendet wird. 

Der Killer hat seine Aufträge offensichtlich erfüllt und will das Hotelzimmer verlassen. Als er seine Wunde am Rücken erneut behandelt, reißt er den Badezimmerspiegel aus der Wand, der schlägt bei dem Versuch, diesen wieder einzudrücken, auf das Waschbecken und trennt ihm dabei den kleinen Finger ab. Als die Hotelmitarbeiterin, die das Gewicht einer Sumo - Ringerin hat und auf den Killer voll abfährt, ihn im Zimmer aufsucht, wird der Mörder ohnmächtig. Sie versorgt ihn notdürftig und spült - durchaus makaber - den abgetrennten Finger im Toilettenbecken weg. Danach wird sie, durch eine Giftpraline. die sie nascht, bevor sie zu dem Mörder ins Bett steigt, aus dem Leben abberufen. 

Das Kieler Ermittlerpaar Borowski und Brandt sind derweilen eifrig bemüht den Killer und seinen Auftraggeber namhaft zu machen. Beides gelingt natürlich - wenn auch mit einiger Verspätung, 

https://de.wikipedia.org/wiki/Tatort:_Borowski_und_das_dunkle_Netz

http://tatort-fans.de/tatort-folge-1015-borowski-und-das-dunkle-netz/

Nun, ja, so einige Handlungsstränge sind in sich nicht ganz schlüssig. Dass ein Staatsanwalt, der im Bereich der Internet - Kriminalität zu Werke geht, dabei ausgerechnet auch noch ein absoluter Programmierkünstler ist, sollte als aus dem Bereich der Fabeln und Sagen eingeordnet werden. Einige Klischees werden dazu im vollen Umfang bedient. So sind die IT - Spezialisten des LK zwei grüne Jungs, die sich - ach, wer hätte das jetzt nicht gedacht - von dem kulinarischen Rotz eines Pizza - Bringdienstes ernähren, die viele plumpe Sprüche kloppen und sich über noch mehr Arbeit beschweren. Auch die Figur des Leitenden LKA - IT - Kriminalisten ist von der Stange gezogen worden. Ein oberlehrerhaft dozierender Endfünfziger, der den noch betagter Glotzern u.a. von der Existenz eines Internets neben dem World Wide Web erzählen möchte.

Wer das legale Netz schon kaum versteht, wird sich wohl kaum mit dem illegalen, den dunklen Seiten jenes Mediums beschäftigen wollen.

Mal Hand aufs Herz: Der olle Trimmel, der Kressin und der Konrad von damals waren doch noch echte Gemütsmenschen. Die erledigten ihre Aufgaben ohne Klamauk, vielen Toten und hatten dabei kein smartphone, kein Internet und ein Navi brauchten sie auch nicht.

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