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Eine Zugfahrt ist nicht lustig.

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Draußen stürmt Friederike. Immer diese rasanten Frauen. Sie macht viel Wind, bringt dem Hohen Norden dazu noch Schnee und lässt das Verkehrschaos - nicht nur dort - perfekt werden. Der größte Personentransporteur, die Deutsche Bahn, hat ihren Fernzugverkehr zunächst komplett eingestellt. Au, ha! Da wird so mancher nicht mehr rechtzeitig oder eventuell gar nicht an dem gewünschten Ziel ankommen. Wenn die Züge nicht mehr fahren, gibt es nur die Möglichkeit, so lange zu warten, bis sie wieder anrollen. Das kann jetzt dauern. Die stürmische Dame tobt sich nämlich erst aus. Ich hatte gestern ja vollmundig behauptet, dass das Orkantief uns im Freistaat nicht tangiert. Doch: Pustekuchen, heute ist es auch bei uns angelangt. Ab Mittag begann die windige Dame ihre Arbeit. Und schon vermeldete der Verkehrsfunk Unfälle, Sperrungen und gab zudem halbstündige Warnungen heraus. Wenn es sich nicht vermeiden ließ, sollte der mobile Bürger eher in den eigenen Vier Wänden bleiben. Er möge unbedi...

" Simply the best "?

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Am Sonntagvormittag entdeckte ich beim Vorbeigehen an einer Steinwand der Bahnunterführung an den DVB - Haltetstellen ein Plakat mit dem Konterfei von Tina Turner. Von dem darunter stehenden Text konnte ich nur " Break Every Rule " entziffern. Hmh, dass ist ein bekannter Titel aus einem gleichnamigen Album der ehemaligen " Rock & Pop - Queen ", die ihre besten Jahre bekanntlich längst hinter sich hat und in den 1970ern bis in die Nuller - Dekade hinein, sämtliche Bühnen dieser Welt aufsuchte, um darauf ihre exzellente Show zu zeigen. Doch auch Künstler werden älter. Der Zahn der Zeit nagt an ihnen. Der durchaus anstrengende Beruf lässt sich damit - wohl eher - nicht bis zum letzten Atemzug ausüben. Ein rational denkender Protagonist wird dieses alsbald erkennen und dem Publikum, der Öffentlichkeit sowie seinen Anhänger konsequenter Weise "Adieu " sagen. Wer diese Einsicht bekommt, wird sich verabschieden und eventuell so in Erinnerung bleiben, wie...

Mammutprozesse

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Im bevölkerungsreichsten Bundesland, in Nordrhein - Westfalen laufen zurzeit drei strafrechtliche Großverfahren. Ab dem 13. November 2017 hat sich ein Apotheker aus Bottrop vor dem Landgericht Essen u.a. wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, des Betruges und anderer Vergehen zu verantworten. Der 47jährige soll bei den 1.000 angeklagten Fällen Krebsmittel versetzt und damit unwirksam gemacht haben. Der Apotheker aus Bottrop war von behandelnden Onkologen beauftragt worden, die individuell zusammen zu stellenden Pharmazeutika nicht sach - und fachgerecht geliefert zu haben, womit den Patienten zum Teil unwirksame Mittel verabreicht wurden. Das betrügerische Wirken des Mannes, der die " Alte Apotheke " in der Stadt Bottrop führte, begann bereits 2012. Somit ermittelte die Staatsanwaltschaft in insgesamt 61.980 Fällen wegen des Verstoßes gegen einschlägige Vorschriften. Den Krankenkassen soll dadurch ein Gesamtschaden von 56 Millionen Euro entstanden sein...

Im Dutzend fressen.

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Draußen schneit es. Es sieht aber wohl eher nach Schneeregen aus, denn die Temperaturen liegen inzwischen bei 4 ° Plus. Für eine weiße Decke auf den vielen Flächen dieser Stadt ist es damit zu warm. Also bleibt der Schnee auch nicht liegen. Auch wenn das Sturmtief Friederike über einige Regionen in Deutschland erneut Winterwetter ein blies, bleiben wir in der sächsischen Landeshauptstadt wohl davon verschont. So erzählte es mir jedenfalls der Wetterbericht von MDR aktuell, der stündlich gesendet wird. Ich sah deshalb ganz entspannt aus dem Fenster und beobachtete, wie das dichte Schneetreiben den Garten mit einer leichten, weißen Schicht überzog, die aber nach einer kurzen Zeit dahin schmolz. Der Schneeschauer zog vorüber. Es wurde draußen etwas heller. Kaum hatte sich das Schietwetter gelegt, erschienen sie wieder in unserem Ligusterbaum - die gefiederten Freunde. Sie saßen auf den dünnen Zweigen, hingen an den Meisenknödeln, die ich zum Ende der vergangenen Woche aufgefrisc...

Zwergenaufstand?

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Die Regierungsbildung nach der letzten Bundestagswahl 2017 gestaltet sich tatsächlich schwierig. Die FDP ging unserer " Angie " Merkel von der Fahne, nachdem Lindner und seine Clowns merkten, dass es für sie ernst wurde und der Wähler seine Liberalen alsbald als Scharlatane, Dummschwätzer und Nichtskönner entlarvt hätte. Genau so ist es damals dem Zwerg Nase Rösler und Bruder " Viertele "  Brüderle ergangen. Weinerlich verabschiedete sich die einstige Gurkentruppe aus Berlin und kehrte nach nur vier Jahren in der Verdammnis neu gestärkt zurück. Der Supermann Christian stemmte die gelb - blaue Show während der Bundestagswahl 2017 fast im Alleingang. " Solo für O.N.K.E.L. "? Doch regieren wollte der Super - Christian dann doch nicht. Er bekam kalte Füße und Jamaika blieb in der warmen Karibik. Jetzt wollen es die Schwarzen erneut mit einer Großen Koalition der Wahlverlierer probieren. Eigentlich hatte SPDler Schulz nach dem ernüchternden Wahlergebnis ...

Jana Hensel - " Zonenkinder ". Ein literarischer Fehlgriff?

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Über die deutsch - deutschen, also die gesamtdeutschen Befindlichkeiten ist ja bereits vor dem bedeutungsschwangeren Jahr 1989 viel, sehr viel, ja, wohl eher zu viel geschrieben worden. Die veröffentlichten Werke hierzu dürften alle Male ganze Regalwände füllen. Da käme es nun nicht mehr so darauf an, ob sich zu diesem Thema ein weiterer Kleinstverlag und ein schreibender Hobby - Literat äußert. Anscheinend sind aber die gesammelten Werke aus diesem Genre nicht hinreichend bekannt, sonst dürfte eine gestellte Frage, wie jene, die ich kürzlich bei der Quizsendung " Gefragt -  Gejagt ", von dem Moderator " Alex " Bommes laut und deutlich vorgelesen, nicht falsch beantwortet werden. Alexander Bommes wollte von dem Kandidaten - Quartett wissen, was sich hinter dem Kürzel " SBZ " verbirgt. Die Antwort: " Sozialistische Besatzungszone "! Arrrgh! A haua, haua,how! Räusper! Dat war falsch! Die " Wessi " - Kandidatin griff ins Klo und hol...

" Tatort " aus Wien - " Die Faust " in der Tasche?

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Die dritte " Tatort " - Folge des bereits angebrochenen Jahres 2018 führte den Zuschauer an jenem 14. Januar nach Wien. Dort treibt ein mutmaßlicher Serienmörder sein Unwesen. Dieser meuchelt zunächst einen ausländischen Mann, genauer gesagt einen Serben und zelebriert hierbei einen Ritualmord. Auch beim zweiten Opfer, einem Georgier hat der Täter eine Art Ritual zelebriert. Das dritte Opfer ist eine Ukrainerin, die - wie sich später heraus stellt versehentlich - zunächst in ihrer Wohnung erschlagen und anschließend auf eine Privatyacht zur Schau gestellt wird. Die Morde müssen in einem Zusammenhang stehen, dieses jedenfalls ermitteln die beiden Wiener Kriminalisten Bibi Fellner und Moritz Eisner. Nur diese Verknüpfungspunkte müssen beide Ermittler erst heraus arbeiten. Das ihnen dieses gelingt, ergibt sich eigentlich von selbst. In einer gezeigt, durchaus der kriminalistischen Praxis nahen Sisyphusarbeit, gelingt es ihnen schließlich den Täter zu ermitteln. Der w...