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Mittwoch, 16. Januar 2013

Jörg Kachelmann das Opfer des Opfer - Abos.



Nun hat er es doch noch einmal geschafft, die Schlagzeilen der Nachrichtenindustrie für sich und seine Interessen zu gebrauchen. Unser Jörg Kachelmann, der einstige Wetterdienstler, der kurz vor den Börsenmeldungen und der " Tagesschau " sich immer ordentlich ins Zeug legte, um mit viel Pathos und schauspielerischer Leichtigkeit dem Glotzer zu erklären, warum es im Norden stürmte, im Osten schneite und im Westen regnete.
Dann wurde über die Medien ruchbar, dass er wegen des Verdachts der Vergewaltigung in die Untersuchungshaftanstalt in Mannheim einflog, von dort aus seine Unschuld beteuernd, vieles unternahm und einiges nicht unversucht ließ, aus dem Knast wieder heraus zu kommen. Mit Erfolg, denn er durfte die U - Haft nach mehr als vier Monaten wieder verlassen und wurde zudem am 31. Mai 2011 von dem Anklagevorwurf rechtskräftig freigesprochen. Die juristischen Scharmützel rund um die einstige Beziehung zwischen Claudia D. und Jörg K. gingen indes weiter. Kachelmann veröffentlichte im letzten Jahr ein autobiografisches Buch, in dem er mit seiner dritten Ehefrau, die hier als Co - Autorin fungiert, über eben jene Ereignisse ab 20. März 2010 schreibt. Das als Sachbuch klassifizierte Werk sollte mit dem bundesdeutschen Rechtsstaat im allgemeinen und der Mannheimer Justiz, respektive der im Bundesland Baden - Württemberg ins Gericht gehen. Was daraus wurde, lässt sich letztendlich allenfalls als Schmähschrift eines frustrierten Mittfünfziger qualifizieren.

So weit, so schlecht. In jenem Buch, das den reißerischen Titel " Recht und Gerechtigkeit. Ein Märchen aus der Provinz " trägt, ziehen die Kachelmanns ordentlich vom Leder. Mit einer Unzahl an Plattitüden, Falschbehauptungen und Unterstellungen schrieb sich Kachelmann in diesem Pamphlet die eigene Wut, den Hass und den angestauten Frust von der Seele. Die angeblich wissenschaftlichen Ausführungen und Beigaben seiner Ehefrau können hierbei nur als versuchte Selbstdarstellung eines dolosen Werkzeugs bezeichnet werden. Während Jörg K. in diesem Traktat die Absicht, es nicht nur seiner Ex-Geliebten und jetzigen Gegnerin, ex nunc betrachtet, nun endlich heim zahlen zu wollen, dabei in animus auctoris handelnd, auch die holde Weiblichkeit, als überemanzipatierte und mit einem Abonnement in der glorifizierten Opferrolle sexueller Gewalt und mehr behaftet, darstellen und dieses in Form einer diskriminierend Wortwahl umsetzen möchte, macht seine Frau Miriam K. die autobiografische Aufarbeitung der eigenen Lebenslüge über pseudo - wissenschaftliche Ausführung rund.  
Das Kachelmann - Buch wurde deshalb völlig zu Recht von den Experten und Kritikern verrissen. Auch der kommerzielle Erfolg stellte sich wohl nicht ein.

http://de.wikipedia.org/wiki/Recht_und_Gerechtigkeit_(Buch)

So kommt es aber dennoch zu einem -  vom Autor wohl unbeabsichtigten - medialen Deja´vu´, wenige Monate nach der Erscheinung des Machwerks.  
Die selbständig fungierende Jury " Sprachkritische Aktion Unwort des Jahres " erkor eine Kachelmann´sche Wortkonstruktion in einem jenem Buch zum Unwort des Jahres 2012, die da als " Opfer - Abo " geschrieben steht.
Die dazu veröffentlichte Begründung findet sich bei WIKIPEDIA zusammen gefasst so wieder:

" Jörg Kachelmann äußerte anderthalb Jahre nach seinem Freispruch die Ansicht, dass Frauen in der Gesellschaft ein „Opfer-Abo“ hätten. Die Jury kritisierte den Begriff dafür, dass er Frauen „pauschal und in inakzeptabler Weise“ unter den Verdacht stelle, sexuelle Gewalt zu erfinden und damit selbst Täterinnen zu sein. "

- Zitatende - aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Unwort_des_Jahres_(Deutschland)

Jetzt findet sich der " Opfer - Abo " - Kachelmann in illustrer Gesellschaft, nämlich dort, wo er mit diesem " Täter " - Buch eigentlich hin gehört, in die Garde der Flachdenker.

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