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Donnerstag, 8. Dezember 2016

The Sounds Of Silence - Covered By.?


Wenn bekannte Lieder, wenn Hits oder sogar Welt - Hits nach gesungen und / oder gespielt werden, muss dieses nicht unbedingt zu einer Verschlimmbesserung der Stücke führen. Nicht selten kommt es vor, dass der so genannte Cover - Song musikalisch sogar besser ist. Wenn es allerdings Lieder sind, die über viele Jahre, vielleicht Jahrzehnte, in der Musikgeschichte ihren Platz gefunden haben, sollte ein Interpret, bei dem Versuch, diese wieder aufleben zu lassen - also: Der Leiche quasi neues Leben einhauchen zu wollen - sehr, sehr vorsichtig agieren. Schnell könnte aus dem bekannten Gold / Platin - Titel, ein Stück Schrott werden.

Da saß ich erneut in dem Warteraum der Strahlenklinik Dresden - Friedrichstadt und wartete. Das Warten vertrieb ich mir mit dem Lesen der " SPIEGEL " - Lektüre. Nebenbei war es im Warteraum, der inzwischen vorweihnachtlich geschmückt wurde, kalt. Ein Montag im Dezember , der Tag nach dem Wochenende, ist nicht gerade erwärmend, denn über das Wochenende werden die Heizkörper herunter gedreht und die Heizungsanlage auf Sparbetrieb abgesenkt. Ein Krankenhaus muss ständig sparen, weil die Betriebskosten enorm hoch sind. Da hilft es, den Energieverbrauch zu reduzieren.

Bei eher frischen Temperaturen in jenem Warteraum, plärrte über die installierten Lautsprecher, die ich irgendwo und nirgends in der - dann wohl abgegangenen -  Decke vermute, das Frühprogramm von " MDR Jump ". Ein öffentlich - rechtlicher Sender, den ich seit meinem Anflug aus Niedersachsen / Bremen vor mehr als 12 Jahren, tunlichst vermeide, einzustellen. Der mit Zwangsgebühren alimentierte Dudelfunk geht mir - auch außerhalb der morgendlichen Aufwärmphase - gehörig auf den Kranz. Neben zeitweise unerträglichem Genudel von Liedern, deren Titel sowie Interpreten, mir wie spanische Dörfer in Andalusien vorkommen.

Tja, über Musik lässt sich bekanntlich streiten; über gute Musik indes nicht. Und dieses Gwimmere aus den Krankenhaus - Lautsprechern, war keine gute Musik; ergo: schlechte Unterhaltung. Oder: Gejabbel, Gejaule, Gedudel!

Dazu nölten zwei Moderatoren einen Wortbrei herunter, den ich nur so am Rande registrierte. Dazwischen gab es nervige Reklame, aber auch Nachrichten. Kurzum: Dieser Nöl - Funk wird nie von mir eingestellt werden. Dennoch, habe ich die volle Breitseite flacher Unterhaltung, die ich als Wartender dort auf die gealterten Ohren erhielt, schadlos überlebt. So versuchte ich mich nur noch auf meine " SPIEGEL " - Ausgabe zu konzentrieren und ließ das elendige Gewimmere und Gesabbel außen vor. Doch dann horchte ich auf. Diese Melodie kam mir doch verdammt bekannt vor?

Tatsächlich: Es war eine Cover - Version des einstigen Hits " The Sound of Silence ". den das US - amerikanische Pop - und Folk - Duo Simon & Garfunkel 1965 auf ihrem Album " Wednesday Morning 3.A.M " erstmalig veröffentlichte.


https://de.wikipedia.org/wiki/The_Sound_of_Silence

Nun, kann ein Musikfreund, der sein ergrautes Haupt den heutigen Klängen überwiegend abwendet, sicherlich viel Schmähkritik an dem Versuch der Truppe " Disturbed " üben. Immerhin haben sie sich redlich bemüht, den mehr als 50 Jahre alten Schinken, der als Single sage und schreibe 143 Wochen in den damaligen Charts ( wohl nur in den USA ) herum geisterte, einigermaßen von der Patina zu reinigen und somit neue Klangelemente mit eingeführt. Doch: Wer sich an so einem Monolithen versucht, der kann auch fürchterlich abstürzen. Dieses dürfte hier eher nicht der Fall sein. Der greise Altmeister Paul Simon hat denn auch - hoch offiziell - den " Disturbed " - Nachmacher gelobt. Immerhin etwas. Hoffentlich hat er es inzwischen nicht mit den Ohren bekommen.




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