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Samstag, 22. Juli 2017

Meisner, der angebliche Vorbeter der deutschen Wiedervereinigung?



Vor einigen Tagen verblich der 1933 in Breslau, dem jetzigen Wroclaw, geborene Joachim Meisner. Die Medien berichteten in lobhudelnder Form ausgiebig über diese Person, denn Meisner war Pfaffe; genauer gesagt: Er war Kardinal.
Das wird nicht jeder Katholik in dieser Sekte, denn er muss dazu von dem selbst ernannten Heiligen Vater ernannt werden. Kardinal ist ein hohes Amt, in der katholischen Amtskirche. Es unterhält viele Pflichten und genau so viele Privilegien.

Die beiden Amtskirchen, die ihre Existenz nur dem bereits seit Jahrhunderten angehäuften, dabei oft widerrechtlich angeeigneten Vermögen und der Tatsache, dass der Staat für sie die Kirchensteuer - ggfs. zwangsweise - eintreibt, zu verdanken hat, lassen sich den Aufbau ihres Machtapparats etwas kosten. Die kirchlichen Würdenträger leben deshalb durchaus opulent und geben für ihr eigenes Wohlergehen viel Geld aus. Das jüngste Beispiel kirchlicher Prunk - und Verschwendungssucht, der einstige Bischof von Limburg an der Lahn, Franz - Peter " Gollum " Tebartz - van Elst versenkte für die luxuriöse Runderneuerung seines vormaligen Anwesens viele Millionen Euro, ehe der jetzige Papst dem Treiben ein Ende bereitete.

" Gollum " Tebartz - van Elst war auch anwesend, als der ehemalige Kardinal Meisner vor einigen Tagen zu Grabe getragen wurde. Die gesamte Männerriege der Katholischen Kirche war im Kölner Dom anwesend und auch die Bundes - und Landespolitik ließ sich nicht lumpen, um dem umstrittenen Kardinal Joachim Meisner, der im Alter von 83 Jahren verstarb, die letzte Ehre zu erweisen.
Meisner war noch zu Amtszeiten ein aggressiver Verfechter der konservativen katholischen Glaubenslehre. Er hetzte gegen Abtreibung, die er mit dem Holocaust im III. Reich verglich, setzte sich gegen gleichgeschlechtliche Ehen ein und verglich den Biologen und Atheisten Richard Dawkings als Vertreter der nationalsozialistischen Rassenlehre.

https://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_Meisner

Meisner entpuppte sich als reaktionärer Kanzleiprediger, der den Zeitgeist nach den 1960er Jahre negierte und die Veränderungen in der westdeutschen Gesellschaft aktiv bekämpfte. Zudem wetterte er gegen den staatlich verordneten Atheismus in den Ländern des Warschauer Pakts; vornehmlich der DDR. Dass auch dort die Kirchen nicht in einem religiöse geprägten Vakuum neben den staatlichen Repressionsorganen existierten, negierte Meisner in seiner propagierten Meinung. Auch kirchliche Würdenträger und Gläubige in der einstigen DDR waren IMs und Stasi - Angehörige. Dieses wird heutzutage leider immer noch verkannt.

Nun ist er tot, der Meisner und wird nicht mehr Gift und Galle in die Öffentlichkeiten bringen können.
Und während die Medien - Meute Meisner lobhudelte, gab es auch einige, wenige kritische Stimmen zu seiner Auslegung der katholischen Theologie.

http://www.nachdenkseiten.de/?p=39084

Leider, leider, viel zu wenige, denn die Erinnerung des Menschen an einen Menschen verblasst häufig derartig, das später nur die vermeintlich guten Seiten des Letztgenannten in ihr verbleiben.

" The Darkside " mit " Guitar Vodoo " aus dem gleichlautenden Album von 1990:

1 Kommentar:

Octapolis hat gesagt…

...wann immer Freund Zipfelmütze medial in Erscheinung trat, wusste man, es wird peinlich bis unangenehm. In diesem Sinne: Wieder einer weniger am Tisch! ;o)