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Montag, 31. Juli 2017

Route(r) ´66?


Das Kommunikations - Flaggschiff der Deutsche Telekom AG heißt " Magenta ". Diese, eher blumig umschriebenen Fernsehgenuss mit der erhaltenen Wunder - Box, auf einen Begriff herunter gebrochen, bedeutete er " Internetfernsehen ".
Internetfernsehen kann Zukunft haben. Muss es aber nicht, weil die technischen Voraussetzungen hierfür längst nicht und schon gar nicht überall gegeben sind.

Wer in der Pampa des Bayrischen Waldes, der Norddeutschen Tiefebene, wo der sich androhende Besuch zum nächsten 16.00 Uhr - Tee bereits Stunden, auch, was sage ich, Tage vorher, am Horizont erkennbar wird und die später Geknechteten, sich intensiv auf die kommunikative Folterorgie auf Platt vorbereiten können, oder in der unendlich Ödnis, inzwischen von Menschen befreiten Zonen der mecklenburgisch - brandenburgischen Landesgrenze zu dem befeindeten Nachbarstaat Polen, wird der Telekom - Werbe - Dauerläufer " Magenta " und dessen technische Umsetzung so weit entfernt liegen, wie die Erde vom Spiralnebel.

Wo also ein - wenn überhaupt möglich - störungsfreier Handyempfang noch Zukunftsmusik ist, da gibt es auch kein " Magenta ", da ist die alt hergebrachte Empfangsmethodik mittels Dachantenne und einem gebührenpflichtig zu erwerbenden Decoder oder die leicht modernere Variante des Fassaden - Spiegel, also der Sat - Schüssel angesagt. Die erste TV - Empfangsvariante hat den riesigen Vorteil, dass sie auch dann noch dem Glotzer ein störungsfreies Bild auf dem längst zugelegten Flachbildschirm garantiert, wenn es draußen stürmt, gewittert oder gar schneit. Diese Zusatzleistung bietet eine Schüssel eben nicht.
Da kann das Bild plötzlich ausfallen, eine virtuelle Laufmasche bekommen oder den Dackel - Wackel mimen.

Diese Unarten wollte der Monopolist aus den deutschen Landen, die staatstragende " Telekom " mit dem " Magenta " - Angebot für viele Euronen endgültig in die Verdammnis der Kommunikationssteinzeit schießen. Als einst die Rauchzeichen, die Trommeln oder das Horn Nachrichten, wie die des herannahenden Feindes, verbreiteten.

Nachdem Dr. " Don " Ron Sommer über sein Konzerngebilde " Phonis - Utopia " mittels des eingespannten Werbe - Duos Charles Brauer alias HKK Brockmöller  / Manfred Krug alias Paul Stöver eingeworbenen Aktien - Milliarden sinnfrei verbraten hatte, musste er gehen. Natürlich nicht ohne eine ordentliche Millionenabfindung.

Auf der Suche nach neuen Geschäftsfeldern wurde dann der, einst zum Gelben Riesen zählende Postableger, der sich jetzt in weiß - rot, ganz dem Outfit des Werbepartners FC " Bazi " München angeglichen, dem Kunden zeigt, alsbald fündig. Über " superschnelles " DSL bot die " Telekom " vor vielen Jahren Fernsehen an. Ja, diese Technik könnte den Schüsselsalat auf den Dächern und an den Balkonen sowie Fassaden irgendwann einmal vergessen machen und, ja, auch das althergebrachte Kabelfernsehen mit seinem beschränkten Programmangebot könnte damit obsolet werden. Doch: Nein, die Voraussetzungen für ein flächendeckendes Angebot zu zivilen Preisen in diesem, unserem, Lande, sind nicht gegeben.

Zudem ist die angewandte Technik für das Internetfernsehen längst nicht ausgereift. Als die ersten Geräte hierfür auf dem Markt kamen, waren sie störanfällig und demnach eher ein permanentes Ärgernis, denn eine Bereicherung in dem High Tech - Pantoffelkino. Im Verlaufe der Jahre änderte sich dieses. So erhielt der Kunde einen technisch überarbeiteten Receiver und später noch einen kostenlosen Router des Anbieters zugesandt. Die Selbstinstallation funktionierte, weil die schriftliche Anleitung gut lesbar und verständlich beschrieben ist.

So weit, so gut.

Doch gut nur die ersten Jahre. Seit mehreren Monaten, die " Telekom " hatte inzwischen das TV - Angebot massiv erweitert, wir dürfen uns zudem über ein " sky " - Paket erfreuen und dieses überwiegend in HD - Qualität. Glotzer - Herz, wat willsté mehr?

Doch der " Telekom " Router zeigt sich seit dem als zu schwach auf der Brust. Er muckt herum. Das Bild bleibt regelmäßig beim Umschalten stehen, es entstehen die typischen Versatzstücke, nachdem der geänderte Kanal sich aufgebaut hat und während der Sendung gibt es die gleichen Bildstörungen. Kein Genuss, also.

Meine bessere Hälfte durchforstete seit dem Wochenende das Router - Angebot im Internet und wurde dabei bei " ebay " fündig. Eine " Fritz! Box " mit der Bezeichnung AC 7490 des Herstellers AVM zählt seit gestern zum technischen Equipment des " Magenta " - Fernsehens. In der Hoffnung, dieser Router wird es jetzt besser richten, mussten wir dafür einen dreistelligen Betrag entrichten. Nicht so teuer,wie dieser sonst angeboten wird, aber eben auch kein Super - Schnäppchen.
In einigen Tagen wird der " Telekom " - Pendant der Vergangenheit angehören. Vielleicht lässt er sich ja noch weiter verkaufen?
Der Oldie, der inzwischen schlapp gemacht hat, weil die massiven Mauern des Hauses dann doch zu stark sind.

" Däbbäsch Mohd " mit " Route 66 " - auch wat Neues:








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