Kerosinmangel? Und jetzt?


 


Gestern Abend hörte ich für einige Zeit in eine Sendung des ARD - Gemeinschaftsprogramms mit dem Titel " Mitreden! Deutschland diskutiert. " ab 20.00 Uhr hinein, innerhalb derer über ein Thema gesprochen wurde, dass zwar aktuell sein dürfte, allerdings eher ein an der Peripherie liegendes Problem darstellen dürfte:

https://www.ndr.de/nachrichten/info/epg/krieg-und-kerosinmangel-koennen-wir-uns-fliegen-noch-leisten,sendung-69526.html

Die durch den dämlichen Iran - Krieg, der von Trump und seinem Kumpel Netanjahu hervor gerufenen Seeblockade der " Straße von Hormus ", einer Meerenge, die das angegriffene Land nun als Waffe gegen die halbe Welt einsetzt, werden wichtige Versorgungsgüter zurzeit nicht geliefert. Die Folgen waren eigentlich von Beginn des Bombardements an absehbar: Nicht nur die Ölpreise auf dem Weltmarkt gingen durch die Decke. Auch jene für das Flugbenzin, besser bekannt unter dem Namen Kerosin, explodierten förmlich. Und infolgedessen hatte dieses tiefgreifende Veränderungen bei den vielen Airlines, die zum Teil ihre Angebote drastisch zusammengestrichen haben und die Preise für Flugreisen spürbar anheben mussten.

Dieses wirkt sich auch auf dem Segment der Urlaubsreisen aus. Wobei jene Gruppe der so genannten Frühbucher nicht oder nur wenig davon betroffen sind. 

Die Medienmeute nahm diese Entwicklung zum Anlass, um bei der Bundesregierung nachzufragen, ob in diesem, unseren so reis - und urlaubsfreudigen Land, möglicherweise bald mit einem Mangel an Flugbenzin zu rechnen sein könnte. Die hierfür zuständige Wirtschaftsministerin Katherina Reiche wurde zwar nicht müde, während der einberufenen Pressekonferenzen zu beteuern, dass es zurzeit keinerlei Engpässe bei der Kerosinbeschaffung gäbe, doch die hierbei vom Blatt und dazu auch noch stottern abgelesene Begründung für ihre Hypothese verfing nicht so richtig.

Da Reiche schlichtweg als Fehlbesetzung in dem von ihr ausgeübten Amt gesehen werden muss, bleibt ihre öffentlich bekundete Behauptung, es gäbe kein Kerosinmangel in Deutschland, denn auch eher ein  Glaubensbekenntnis. Nichts genaues, wusste sie mal wieder nicht. Andere Kollegen aus der Politik brachten es allerdings eher auf den Punkt: Wer bald in den Sommerurlaub startet, wird mit dem Risiko leben müssen, dass er zwar das gebuchte Reiseziel mit dem Flieger erreicht, aber womöglich nicht mehr zurückkommt.

Deswegen bricht laut den Berichten aus der Touristikbranche die Nachfrage an Urlaubsflugreisen außerhalb Europas ein.

Reiche, sage die Wahrheit: Nicht Fliegen, sondern zuhause bleiben ist schöner!  



  

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