Trump, rückt die Milliarden wieder raus.


 


Seit heute dürfen Tausende Exporteure aus den Vereinigten Staaten von Amerika etwas hoffnungsfroher in die Zukunft blicken. Sie erhalten viel Geld aus der Billionen Dollar schweren Schatulle ihres Landes zurück. Der Grund hierfür sind keine von dem Kasper im Weißen Haus einst angekündigten Steuererleichterungen, es sind auch keine Subventionen für bestimmte Wirtschaftszweige, sondern es sind jene Beträge, die der Irrlichternde in Washington im Zusammenspiel mit seinen Claqueuren im Kabinett ihnen vor vielen Monaten durch die per Dekret erhobenen Zölle abgepresst hatte.

Wie bereits berichtet wurde, hatte das höchste Gericht der Vereinigten Staaten in einem Urteil vom 20. 02. 2026 die Einführung der von Trump verhängten Einfuhrzölle per Dekret als verfassungswidrig erklärt, da eine derartige Maßnahme dem Parlamentsvorbehalt, also der Zustimmung durch den Kongress unterliegt und der erfolgte Bezug auf das Vorliegen eines nationalen Notstands ( US - Notstandsgesetze ) nicht verfassungskonform sei.

Damit ist dem ökonomischen Unsinn des bald 80jährigen in Washington zwar kein endgültiges Stoppzeichen gesetzt worden, doch der Alte im Weißen Haus hat nunmehr ein Problem mehr an der Backe. Er muss über seine Administration die zu Unrecht einkassierten Gelder wieder auszahlen. Weshalb eine riesige Klagewelle auf die Gerichte zurollen wird. Wegen der Rückzahlung sind bereits mehr als 1.200 Verfahren von betroffenen amerikanischen Firmen anhängig geworden.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/trump-zoelle-rueckzahlung-klagewelle-100.html

Dass er damit einen größeren Schaden, denn ein Nutzen für die US - Volkswirtschaft verursacht hat, ist diesem unfähigen Präsidenten nicht bewusst geworden. Um das Fiasko einigermaßen in Grenzen zu halten, ließ er schnell eine Internetseite zusammenschustern auf der sich die von seinem misslungenen Versuch, den ausländischen Handelspartner über erhobenen Zölle die Lust am Exportieren nehmen zu wollen und somit eine negative Außenhandelsbilanz aufzuhübschen, Gebeutelten ihre zu Unrecht gezahlten Gelder zuzüglich der Zinsen erstatten lassen können.

Für Trump ist dieses eine krachende Niederlage, denn sein krudes Denkmuster, dass er über Zölle die US - Wirtschaft dazu motivieren könne, viele importierte Güter selbst herzustellen, wird niemals aufgehen. Eine negative Außenhandelsbilanz kommt nämlich nicht nur deshalb zustande, weil ein Land mehr Waren und Dienstleistungen einführt als exportiert, sondern insbesondere deshalb, weil durch das Konsumverhalten der eigenen Bevölkerung eine hohe Nachfrage an Gütern entsteht. Wer - wie die Yankees - überwiegend auf Pump lebt, dabei auch noch Ressourcen verschwendet, muss damit rechnen, dass viele günstige Waren massenhaft eingeführt werden, um den Bedarf decken zu können.

Ein hirnlos agierende Machtbesessener wie Trump hat hiervon jedoch keine Ahnung und muss immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden. Wie lange geht das noch gut?     

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