Noch einen Trainer entlassen?
Am gestrigen Samstag war es einmal mehr so weit. Ein Fußballtrainer der Ersten musste gehen. Es traf den Coach des 1. FC Union Berlin, Steffen Baumgart. Der hat knapp 1 1/2 Jahre nach seiner Verpflichtung die - viel zu hohen - Erwartungen des Vereins und seiner Gefolgschaft nicht erfüllen können.
So, wie es ihm zuvor andere in den konkurrierenden Klubs genauso wenig konnten. Mit dem geschassten Trainer Baumgart durfte bereits die 9. Trainerentlassung. Den Anfang dieser Litanei durfte der Leverkusener Erik ten Hag nach dem 2. Spieltag machen.
Den größten Verschleiß an Trainern verzeichnet die Saison 2022 / 2023, in der sage und schreibe 16 verantwortliche Männer ihre Posten räumen mussten.
Das Karussell wird sich munter weiter drehen. Immer wieder dürfen Trainer ihren Hut nehmen. Ob es dabei um zu hoch gesteckte Ziele oder einfach nur um einen nicht funktionierendes Mannschaftsgefüge geht, dürfte dabei vollkommen egal sein. In der Konsequenz bleibt es am Trainer hängen und der hat dafür gerade zu stehen.
So funktioniert der Zirkus Fußball eben!
Weil der Trainerposten bei den " Eisernen "aus Berlin dann auch noch von einer Frau besetzt wird, dürfte denn die letzte männliche Bastion im hoch bezahlten Berufsfußball gefallen. Der Aufschrei aus den Reihen einiger hart gesottener Anhänger ließ denn auch nicht lange auf sich warten. Warum sollen Frauen nicht als Trainer von Männermannschaften fungieren dürfen; umgekehrt ist das doch schon längst der Fall?
Kommentare