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Donnerstag, 24. März 2011

Gemma Holz klauen im Wald!


                                                                                           (c) Querizo-WIKIPEDIA


Eine so oder so ähnlich lautende Meldung bei MDR Info ließ mich heute morgen aufhorchen:

" In Sachsen-Anhalt nimmt der Holzdiebstahl drastisch zu. Es werden ganze Lkw-Ladungen mit Stämmen illegal abgefahren, berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Donnerstagausgabe). Das Land beziffert den Schaden im letzten Jahr auf mindestens 135 000 Euro. Die Dunkelziffer liege aber weitaus höher, weil nicht alle Diebstähle angezeigt werden, schreibt das Blatt. Die Aufklärungsquote liege nur bei 15 Prozent. Allein im Landesforstbetrieb, der ein Drittel der Wälder Sachsen-Anhalts bewirtschaftet, wurden im letzten Jahr 2 500 Festmeter Holz gestohlen. Als Gegenmaßnahme sollen zum Abtransport bereitliegende Stämme bald mit kleinen Chips markiert werden, die elektronisch geortet werden können. Das soll Diebe abschrecken. "

(Vgl. bei: www. Finanznachrichten.de mit Originaltext: Mitteldeutsche Zeitung Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/47409 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_47409.rss2)

Da staunt der Fachmann und der Laie wundert sich. Wer könnte denn einen derartigen Aufwand betreiben und seiner latent vorhandenen kriminellen Energie auch hier freien Lauf lassen? Sind es etwa wieder die organisierten Banden aus dem bösen Osteuropa, die hier ihr Unwesen treiben und mit klapperige Kisten von den Masuren, über Turgu Magurele in der Wallachia bis Odessa am Schwarzen Meer, Horden wild in Sachsen-Anhalt's "No Go Areas " einfallen, um sich der heimischen Wälder zu bedienen? Oder ist dieser Holzfrevel gar den erhofften,jedoch sich nicht einstellen wollenden, Touristenboom zurückzuführen,weil eben jene Besucher die Harwester geernteten Stämme gleich Meter weise in ihre hoch polierten und Wohnzimmer gleich ausgestatteten PKW verladen, um sie dann als Souvenir, noch gerade so vor dem drohenden radioaktiven Fall Out aus Fukushima, in heimatliche Gefilde zu verbringen?

Während ich grübelnd bei einem Pott Kaffee und dabei "SPIEGEL" lesend am Küchentisch saß, durch zog mich ein Geistesblitz: " Könnte des Rätsels Lösung nicht viel simpler sein?"    
Seit einigen Jahren ist der Verbraucherpreis für fossile Energiearten ins Astronomische gestiegen. Nicht nur Heizöl, sondern vor allem auch Heizgas oder auch Strom wird da für so manchen Mieter oder Eigentümer zu einer nicht zu wuppenden Kostenposition. Das große Zittern vor der folgenden Nebenkostenabrechnung des vergangenen Jahres beginnt dann bereits mit dem Ende der aktuellen Heizperiode. Selbst wenn hier zu konstatieren ist, dass jede zweite NK-Abrechnung auf Betrug aufgebaut ist, bleibt die Nachzahlung üppig.

Während die gesellschaftliche Einkommensschere zwischen Arm und Reich imer weiter auseiander geht, während die Zahl der prekären Beschäftigung steigt und die Lebenshaltungskosten für jene über 10 Millionen Haushalte mit unterdurchschnittlichen Einkünften dazu, muss der finanziell klamme, der vom angeblich Aufschwung nach der Spekulantenkrise Abgekoppelte, sehen, wo er bleibt. Da lässt sich nur noch dort sparen, wo die Verbrauchskosten für Wasser, Strom, Heizung, es zulassen.
Dank der ungezählten Baumärkte und ihrer lukrativen Angebote in den Bereichen der Heiztechniken, dank eines vielleicht bereits eingemotteten "Kanonenofens", der dann wieder aus dem Keller hoch gewuchtet wird, und dank der einst gelernten Kraft durch Freude-Arbeit des Holzhackens, kann der Sparzwang durchaus erfolgreich umgesetzt werden.

Nun, wer sich jenseits eines zwingend vorgeschriebenen Motorsägescheins, der für viel Geld in einem Wochenendseminar zu erwerben ist, wer die Preise für selbst geschlagenes und gesägtes Holz als deutlich zu hoch einstuft und dieses Geld lieber bei ALDI,LIDL oder KAUFLAND ausgibt,der geht eben Holz klauen. Das hilft auch sparen!

Im übrigen plädiere ich dafür,dass der Forstbereich sozialisiert wird, dass es für Arme einen B-Schein gibt, auf den der kostenlose Bezug von Brennholz erfolgen kann und dass die Entnahme von selbst geschlagenem und abtransportiertem Holz bis zu einer bestimmten Größenordnung straffrei bleibt.
Das spart viel Geld bei den unsisono erfolglosen Ermittlungsbehörden, dass lässt die durch Orkane, wie einst "Kyrill" gebeutelten Wälder wieder durch atmen und dass dient der sozialen Befriedung,da die Zahl der Armen stetig steigen wird.

Da wird des Teutonen - nach der Blechkarosse, dem Auslandsurlaub und der Volksmusik - meist geliebtes, mit der bundesdeutschen Spießigkeit im Gleichschritt marschierendes Refugium, der Deutsche Wald, doch wieder ansehnlicher, denn die Wandermeuten müssen sich nicht mit kreuz und quer liegenden Bäumen, Ästen und Zweigen herum schlagen. Das wäre doch eine Wohltat, so, wie sie in Analogie hierzu, es der österreichische Komponist und Kabarettist Georg Kreissler einst von der Taubenplage genervt, so einforderte:


"Schatz, das Wetter ist wunderschön,da leid ich´s nicht länger zu Haus.
Heute muß man in´s Grüne geh´n,in den bunten Frühling hinaus.
Jeder Bursch und sein Mäderlmit seinem Freßpaketerlsitzen heute im grünen Klee:
Schatz, ich hab eine Idee ...

Refr.:Schau die Sonne ist warmund die Lüfte sind lau,gemma (=gehn wir) Tauberln vergiften in´n Park.
Die Bäume sind grün und der Himmel ist blau,gemma Tauberln vergiften in´n Park.

Wir sitzen zusamm´n in der Laubeund a jeder vergiftet a Taube.
Die Herzen sind schwach und die Liebe ist stark, beim Tauben vergiften im Park.

Schatz, geh bring des Arsen g´schwind her,denn das tut sich am besten bewähr´n.
Streu´s auf a Grahambrot, kreuz über quer,denn das Scherzerl (=Anschnitt),des fressen´s so gern.
Erst verjag´ ma die Spatz´n,denn die tuan an alles verpatz´n,
der Spatz, der is z´gschwind,frißt´s Gift auf im Nu,und des arme Tauberl schaut zu:

Refr.: Schau die Sonne ist warm und die Lüfte sind lau,gemma Tauberln vergiften in´n Park,
Die Bäume sind grün und der Himmel ist blau,gemma Tauberln vergiften in´n Park.

Der Hansl geht gern mit der Mali,denn die Mali, die zahlt´s Zyankali,
der Frühling, der dringt bis ins innerste Mark
beim Tauberl vergiften im Park.
I nimm für uns was zum Nasch´n,in der andern Tasch´ngemma Tauberln vergiften in´n Park!

Na,denn, gut Holz!

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