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Dienstag, 10. Mai 2011

Ich liebe das Ende der Saison ( 2010/2011).

Jetzt ist sie bald vorbei, die Fußball-Bundesligasaison 2010/2011. Die 48. Spielzeit brachte mit Borussia Dortmund den 48. Deutschen Fußballmeister hervor. Auch diese Spielzeit war voller Überraschungen, Enttäuschungen und Emotionen.

Als am 20. August 2010 um 20.30 Uhr der erste Anpfiff zur neuen Spielzeit in München ertönte, standen sich der Ex-Meister VFL Wolfsburg und der amtierende Meister FC Bayern München gegenüber.
Die Münchener gewannen knapp mit 2:1.

Wenn in der kommenden Woche am 14. 05. 2011, also etwa 9 Monate später der 33. und damit letzte Spieltag abgepfiffen wird, steht fest, dass der BVB 09 Borussia Dortmund einen weiteren Titel eingespielt hat.
Dieser Gewinn ist  wohl für viele Experten und auch Laien völlig überraschend zustande gekommen. Der Gewinn der Meisterschaft ist jedoch nicht als unverdient zu bezeichnen. Es war kein Herzschlagfinale, kein spannendes Rennen und auch kein ständiger Wechsel an der Spitze.

Der Kampf um die Abstiegsplätze war und ist noch interessanter, als der um die begehrte Trophäe. Zu eintönig verlief das Geschehen an der Spitze nach dem 10. Spieltag, als die "Himmelstürmer" von Thomas Tuchel aus Mainz wieder Bodenhaftung erhielten und der BVB sich langsam absetzte.

Und so sieht es vor dem letzten Spieltag aus:


1 (1) Logo Borussia Dortmund Borussia Dortmund 33 22 6 5 64:21 +43 72 CL
2 (2) Logo Bayer 04 Leverkusen Bayer 04 Leverkusen 33 19 8 6 63:44 +19 65 CL
3 (3) Logo Bayern München Bayern München (M, P) 33 18 8 7 79:39 +40 62 CLQ
4 (4) Logo Hannover 96 Hannover 96 33 18 3 12 46:44 +2 57 EL
5 (5) Logo 1. FSV Mainz 05 1. FSV Mainz 05 33 17 4 12 50:38 +12 55 EL
6 (6) Logo 1. FC Nürnberg 1. FC Nürnberg 33 13 8 12 46:42 +4 47
7 (8) Logo Hamburger SV Hamburger SV 33 12 8 13 45:51 -6 44
8 (7) Logo SC Freiburg SC Freiburg 33 13 5 15 41:49 -8 44
9 (9) Logo 1899 Hoffenheim 1899 Hoffenheim 33 11 10 12 49:47 +2 43
10 (11) Logo 1. FC Kaiserslautern 1. FC Kaiserslautern (N) 33 12 7 14 45:49 -4 43
11 (12) Logo VfB Stuttgart VfB Stuttgart 33 12 6 15 59:57 +2 42
12 (13) Logo Werder Bremen Werder Bremen 33 10 11 12 45:58 -13 41
13 (14) Logo 1. FC Köln 1. FC Köln 33 12 5 16 45:61 -16 41
14 (10) Logo FC Schalke 04 FC Schalke 04 33 11 7 15 37:42 -5 40
15 (15) Logo VfL Wolfsburg VfL Wolfsburg 33 8 11 14 40:47 -7 35
16 (17) Logo Borussia Mönchengladbach Borussia Mönchengladbach 33 10 5 18 47:64 -17 35 Ab-Rel
17 (16) Logo Eintracht Frankfurt Eintracht Frankfurt 33 9 7 17 30:46 -16 34 Ab
18 (18) Logo FC St. Pauli FC St. Pauli (N) 33 8 5 20 34:66 -32 29 Ab


Und während ich mich noch freue, dass mein SVW eben mit dem Abstieg nichts mehr zu tun hat, kommen mir doch Zweifel, ob diese Freude wirklich berechtigt ist. Die Saison war miserabel, das sportlich mäßige Abschneiden nach dem Weggang von Mesut Özil eigentlich vorprogrammiert und das Verletzungspech ein Dauergast beim SV Werder Bremen. Dennoch: Auch andere Vereine haben mit jenen Problemen zu kämpfen gehabt.

Und so sieht denn die Einzelkritik zu den einzelnen Vereinen bei mir auch sehr unterschiedlich aus:

1. BVB 09 Borussia Dortmund

Der Überraschungsverein schlechthin. Noch vor Jahren stand der BVB kurz vor der Insolvenz. Dann kam eine neue Vereinsführung, sanierte die maroden Finanzen und trat mit jungen, oft unbekannten Spielern an. Der Erfolg von Jürgen Klopp's Mannschaft ist somit nicht ein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis langer und konsequenter Zusammenarbeit innerhalb des BVB. Noch nie habe ich einen Deutschen Meister gesehen,der uneingeschränkt auf die Jugend setzt. Der Titel ist völlig verdient nach Dortmund gegangen.
Weiter so!

2.Bayer 04 Leverkusen


Vulgo auch als "Vizekusen" verhöhnt. Die von Jupp Heynckes aufgebaute Mannschaft hätte, wäre sie nicht im letzten Drittel der Saison eingebrochen und würde das ewige Geschisse um den viel zu alten Michael Ballack endlich ein Ende nehmen, dem BVB durchaus ebenbürtig gewesen. Nur: Alles Hätte Wäre , Könnte, ist Schall und Rauch, wenn die Spieler nicht, ihren eigenen Fähigkeiten vertrauend,jedes Pflichtspiel mit voller Konzentration angehen. Das war bei Bay 04 nicht immer der Fall. Der zweite Platz - er wird es dann wohl auch sein? - ist dennoch eine prima Leistung für die Leverkusener.

3. FC Bayern München

Ja,ja,das kommt davon,wenn zu viele Hansel mit reden wollen. Van Gaal arbeitete zwar nicht immer  fehlerfrei, dennoch war nicht er allein daran Schuld, dass der große FCB nun um Teilnahme an der CL bangen muss. Vom Spielerpotenzial betrachtet, ist diese jedoch eigentlich Pflicht. Trotzdem lief es über einen zu langen Zeitraum nicht rund in München.Die Platzierung ist nur ein Spiegelbild der inneren Zerrissenheit in dem Verein. Würde der FC "Hollywood" das gesamte Medien-Trara nicht verinnerlichen, der Deutsche Meister käme erneut aus Bayern. So aber bleibt der undankbare 3. Platz und die -unberechtigte Angst- doch im von dort geschmähten "Verliererpokal" spielen zu müssen. Warum eigentlich diese Abneigung ? Die Arroganz spielt hierbei mit Sicherheit mit.


4. Hannover 96

Ein akzeptabler und dennoch nicht erwarteter 4. Platz wird wohl am Ende für den "kleinen" HSV aus der niedersächsischen Landeshauptstadt heraus springen. Alle Achtung! Die aktuelle Nummer 1 aus dem Norden kommt somit aus Hannover, womit der Verein sowohl den Erzrivalen aus Wolfsburg, den großen HSV aus Hamburg und die ewige Konkurrenz aus Bremen weit hinter sich lässt. Mirko Slomka hat nach seinem Rausschmiss beim FC Schalke 04 ganze Arbeit geleistet und den Verein in das internationale Geschäft zurück geführt. Glückwunsch nach Hannover!

5.  1. FSV Mainz 05

Jungen ,Junge, die Himmelstürmer aus der rheinland-pfälzischen Hauptstadt haben es in den ersten 10 Spielen dieser Saison den Arrivierten aber ordentlich gezeigt. " Mainz rockte " die Liga, " T.T. ließ es auf der nationalen Bühne krachen und so mancher Youngster aus dem Mainzer Kader empfahl sich für höhere Aufgaben in der DFB-Mannschaft. Löw sagte nicht " Njet", sondern griff zu. Spieler, wie Schürrle, Holtby und auch der Ungar Adam Szalai machten lange Zeit von sich reden. Dann gab es in der zweiten Hälfte der Spielzeit einige -oft verletzungsbedingte- Umstellungen und damit auch Rückschläge. Aus den Meisterträumen wurde nichts, der Abschied von der CL-Hoffnung kam ebenso schnell; dennoch ist der 5. Platz ein großer Achtungserfolg für die junge Mannschaft um Trainer Thomas Tuchel. Weiter am Ball blieben!


6. 1. FC Nürnberg

Die "Clubberer" gehören ebenfalls zu den Teams,denen der Fußballkenner zu Beginn der Spielzeit nicht sehr viel oder eher wenig zugetraut hat. Die bekannten Abstiegsspiele der letzten Jahre werden häufig mit dem 1. FC Nürnberg in Verbindung gesetzt. Dieses Mal ist dem - das hat mit dem Trainer Dieter Hecking zu tun - nicht so. Der Verein schnupperte sogar an den Tabellenplätzen zu den internationalen Wettbewerben. Leider ging der Mannschaft auf der Zielgeraden die Luft aus.

7. Hamburger Sportverein

Hahaha, HSV. Eine völlig verkorkste Saison liegt hinter den Norddeutschen, dem Dinosaurier der Fußballbundesliga. Relativ gut gestartet,gab es in den Nordderbys gegen Wolfsburg,Bremen,Hannover und in Duell der Hansestädter nur einen einzigen Punkt. Veh stellte sich dann x-mal quer und wurde zur Hassfigur der Fans. Er gab auf, ehe ihn der Verein selbst den Laufpass gegeben hätte. Chaos an der Elbe und Alster im Klub der eitlen Selbstdarsteller. Die HSV-Anhänger zeigten sich verärgert: " Danke für wieder nichts!".


8. SC Freiburg

Die Breisgauer unter ihrem Trainer Robin Dutt haben das gezeigt, was von diesem Verein erwartet werden konnte: Sie spielten mit! Nichts spektakulär Neues im Schwarzwald der grünen Träume. Der Verein hatte nie die Budgets, wie der VFB oder die TSG, um kostspielige Neuverpflichtungen zu tätigen. Wie bereits in den Jahren zuvor dient der Talentschuppen der 1. Liga als SB-Laden für "reiche" Klubs und blutet personell immer wieder aus. Vor diesem Hintergrund hat der SC eine nahezu angstfreie Saison absolviert. Ob es in der folgenden Spielzeit zu mehr reichen wird, muss stark bezweifelt werden.


 9.TSG 1899 Hoffenheim

Aus dem den Hopp'schen Visionen von einer 3. Kraft neben dem FCB und Stuttgart ist auch in dieser Spielzeit nur ein Seifenbläschen übrig geblieben. Der erfrischende Offensivfußball des Aufstiegsjahres konnte nicht mehr gezeigt werden, weil sich der Tüftler aus Schwaben, der gute Ralf Rangnick, nach gut 4 Jahren Trainertätigkeit, verabschiedete, denn er sah - völlig zu Recht - seine Autorität durch Hopp'sche Alleingänge untergraben. Danach musste der Verein kleinere Brötchen backen und das Ziel einer Teilnahme an den Europaligaspielen schnell wieder begraben. Willkommen in der Realität des grauen BL-Alltags, TSG!

10. 1. FC Kaiserslautern

Ob nun Rang 10, 11 oder nur 12, bleibt letztendlich in der Quintessenz für den Verein aus der Pfalz völlig unerheblich. Der Wiederaufsteiger hat sich durch konsequentes Beibehalten an den Vorgaben der Vereinsführung und der Trainerpersonalie Marco Kurz wieder selbst aus dem Abstiegssumpf heraus lanciert. Auch wenn der 1.FCK vier Jahre für den erneuten Aufstieg in die Erstklassigkeit benötigte, sind die Klubverantwortlichen keine Grünschnäbel,womit auch der Kampf um den Klassenerhalt nicht wirklich überraschend kam. Die Lauterer werden auch in der kommenden Saison mit halten können - mehr nicht!

11. VFB Stuttgart

Vier Jahre nach dem völlig unerhofften Gewinn der 3. Deutschen Fußballmeisterschaft kauten die Stuttgarter sehr lange Zeit auf dem Zahnfleisch herum, verschlissen dabei zwei Trainer und sahen nach der ersten Halbserie, wie der sichere Absteiger aus. Dann kam Bruno Labbadia und holte die Schwaben aus dem Tal der Tränen.Die Angst vor der Zweitklassigkeit hemmte bei vielen Akteuren das Lauf - und Spielvermögen. Hinzu kam der Abgang von Sami Kheidira zu Real Madrid und der immanente Irrglaube an den großen Namen VFB, der die Sinne trübte.
Nach dem Tohuwabuho in dieser Spielzeit wird sicherlich ein Neubeginn von Nöten sein, um die "Spätzles" wieder einordnungsfähig zu machen.

12. SV Werder Bremen

Ja,ja, nein,nein! So nicht liebe WerderanerCL-Teilnahme seinen glücklichen Verlauf nahm, stellte sich dann im Verlaufe der Spielserie 2010 / 2011 als gigantischer Rohrkrepierer dar: Der Aberglaube an ein Automatismus, im europäischen Fußball ständig mitspielen zu können. Die grottenschlechten CL-Darbietungen färbten dann auf den BL-Alltag ab und umgekehrt. Mein SVW bekam Lehrstunden erteilt und taumelte in den Abstiegsstrudel hinein, weil auch Begegnungen mit einer an Arbeitsverweigerung grenzenden Einstellung voll in die berühmte Hose gingen. Das Duo Thomas Schaaf/Klaus Allofs wirkte zeitweise ratlos,bekam aber dann die Kurve vor dem absoluten Desaster noch und profitierte von der Schwäche weiterer Absteigsaspiranten. " Nie wieder! ", sage ich als Edelfan. Ergo: Kader überprüfen und für den Weggang von Mesut Özil einen adäquaten Ersatz suchen. Der SVW kann viel mehr, als das Gezeigte!

13. !. FC Köln

Der Traditionsklub taumelte lange Zeit am Abgrund entlang und sah für viele Experten beinahe wie der sichere Absteiger aus. Interne Querelen und von der Medienseite oktroyierte Personalrochaden führten zur Führungslosigkeit. Dann kam Volker Finke und ordnete das Chaos am Rhein. Der Aberglaube an den Überspieler Podolski lähmte die Kreativität und nährte die Neider mit Nahrung. Ausmisten - Neuanfang - Fußballspielen, ihr Kölner, dann wird sich der FC nicht noch einmal ein Bein stellen. Die Liga braucht ihn immer noch!

14. FC Schalke 04

"Rülps!"Was war das denn? Aus dem FC Magath wurde bis zum Ende der Hinrunde ein FC Bollywood. Katastrophaler Saisonstart,dann weitere Gurkenspiele und ein gigantischer Schuldenberg, den der Meistermacher Magath nicht abbauen konnte. Die Königsblauen spielten nur in der Königsklasse königlich und wurden erst im Halbfinale von den Fußballzauberern aus Manchester entzaubert. In der Liga lief es indes saumäßig. Die Abstiegsangst grassierte auch noch unter dem neuen Trainer Rangnick. Ebenso wie andere arrivierte Klubs hat auch der FC Schalke 04 noch gerade so die Kurve vor der Sackgasse 2. Liga bekommen und eine finanzielle Katastrophe abgewendet.

15. VFL Wolfsburg

Aus dem Meisterkader der vorletzten Saison sind nur noch einige Spieler verblieben. Der Rumpf des vormaligen Flaggschiffs ist zudem löcherig und dem Verein droht rechnerisch sogar die Zweitklassigkeit. Wehe dem! Der VW Konzern wird umgehend die Gelder zusammen kürzen und dann droht die Bedeutungslosigkeit. Magath ging und kam - reumütig - wieder. Bevor er dem Verein eine weitere Spielzeit mit dem Zweitliga-Gespenst im Nacken zumutet, wird Felix sein Personalkarussell rotieren lassen und die Hälfte der Spieler aussortieren. Eine weitere Spielzeit in der höchsten deutschen Klasse verläuft mit Sicherheit unter seiner Ägide anders.


16. VFL Borussia Mönchengladbach

Auweia, Borussia! Da ist immer noch der Wurm drin. Sollte sich der Verein tatsächlich noch kurz vor Torschluss vor dem Gang in die 2. Liga retten können, würde dieses einem Fußballwunder gleichen. Unangefochten behielten die Borussen die Rote Laterne über eine lange zeit, ehe dann andere Mannschaften auch schwächelten. Frotzeck konnte das Wiederabstiegstrauma nicht bekämpfen. Fabre' hat gerade am letzten Spieltag die Chance, den Verein doch noch zu retten. Nichts ist unmöglich - Borussia! Es wäre sehr schade, wenn dieser Klub sich aus der Erstklassigkeit verabschieden müsste.

17. Eintracht Frankfurt

Das letzte Heimspiel der Saison 2010 / 2011 endete im Chaos. Krawallos und Dauerstraftäter stürmten das Spielfeld und randalierten nahezu ungehindert im Innenraum der "Commerzbank"-Arena. Armes Frankfurt! Der Verein hat seinen jetzigen Tabellenstand selbst verschuldet. Am 17. Spieltag gastierte der neue Deutsche Meister im  Frankfurter Stadion und wurde 1:0 besiegt; die Eintracht lag zum Ende der Halbserie auf dem 6. Platz und hatte 26 Punkte eingefahren. Dachte sie, es würde für größere Aufgaben reichen? Irrtum! Nach einer Serie von Niederlagen flog Trainer Skibbe und Daum kam, siegte aber nicht. Im letzten Spiel gegen den Meister BVB 09 Borussia Dortmund wird vor ausverkauftem Haus und 81.000 Zuschauern der Gang in die Zweitklassigkeit besiegelt werden. Nur ein Kraftakt kann das noch verhindern.

18. FC St. Pauli

Nach einer Saison 1. Liga hat der zweite hamburger Verein jetzt die Segel gestrichen. Sang - und klanglos ließen sich die Hanseaten vom FC "Hollywood" Bayern München mit 8:1 abschlachten. Zuvor gab es auch nicht sehr viel Erfreuliches vom Kiez zu vermelden. Ein drohendes Geisterspiel gegen den SV Werder Bremen konnte gerade noch so abgewendet werden; die Talfahrt in den Abstiegsbereich indes nicht. Bislang konnte sich noch kein weiterer Verein aus einer bundesdeutschen Metropole dauerhaft in der BL halten. Der FC St. Pauli macht hiervon auch keine Ausnahme. Eigentlich schade, aber - sein wir mal ehrlich - erstligareif waren viele Spiele der Kicker vom Millerntor auch nicht. Viel Glück in der 2. und vielleicht auf ein Wiedersehen 2012/2013?

Nach meiner hauseigenen Analyse bleibt dann nur noch festzustellen:
" Ich liebe das Ende der Saison. ", so wie es der Liedermacher Reinhard Mey besingt.   

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